Schön wäre es, wenn ein Sparpaket auch tatsächlich etwas mit Sparen zu tun hätte. Unter Sparen versteht man eine Verringerung der Ausgaben.
Alles andere ist ein Belastungspaket.
Eingespart werden müsste insbesonders bei den Personalkosten des Bundes und bei den Pensionen.
30% Gehaltsreduktion für alle öffentlich Bediensteten und Deckelung der Pensionen mit der ASVG-Höchstpension.
Das wird aber nicht erfolgen.
So werden die Steuern und Abgaben prozentmäßig erhöht werden, unter dem Strich aber nicht mehr hereinbringen, da entsprechende Reaktionen der Steuerpflichtigen erfolgen werden. Die Leistungsfähigen werden in zunehmenden Maße Österreich verlassen.
Auch ohne Krise wäre das Defizit nicht beherrschbar gewesen; jetzt ist es unmöglich.
Sie glauben wohl auch, irgendwo anders sei das Paradies wo Honig und Wein fliesst. Das ist eine naive und falsche Vorstellung.
Fleissige werden entweder ihren Fleiss drosseln oder sich Tricks und (legale/illegale) Schlüpflöcher suchen, um dann eben weniger Steuer zu zahlen.
ansonsten würden Sie nicht bei den Pensionen einsparen. Schon einmal daran gedacht, dass die Pensionisten nur diese eine Chance haben - ja, richtig Sie als Berufstätiger könnnen einfach zu Ihrem chef gehen und eine Gehaltserhöhung verhandeln. Aber, was macht der Pensionist, der bei Ihnen in der Straße wohnt, verhandelt der dann mit Ihnen?
Sehr geehrter Ursprung !
Ich verstehe ihren Standpunkt, doch wird die Generation, die die Pensionen zur Zeit aufbringt, selber niemals so hohe Pensionen bekommen können. Da für die große Anzahl an Pensionisten, die ab ca 2025 zu erwarten sind, schlicht und einfach die Einzahler fehlen werden.
Es stellt sich dann die Frage, warum man heute überhaupt noch einzahlen soll.
Abgesehen davon ist eine Durchschittspension von EUR 3.150 14 x pro Jahr für alle unsere Beamten eine einzige Sauerei gegenüber den Jungen.
Nein, das wollen die Jungen nicht bezahlen; und sie werden es auch nicht bezahlen.
wären besser als sparen.
endlich mal steuern auf kerosin auf das niveau von benzin
mehr steuern auf suv und autos die mehr als 5 l verbrauchen
steuern auf gas
steuern auf strom, der nicht aus erneuerbaren kommt.
so sachen.
und steuer auf belanglose politikersätze bitte
guter vorschlag. das kurbelt dann auch die wollpulloverindustrie wieder an und wirkt sich positiv auf die taschenlampenerzeuger aus.
wie wäre es damit, endlich die unternehmen (nicht die kmus, die sind eh schon bedient genug) soo zu besteuern, dass die tatsächlich bezahlten steuersätze sich den gesetzlichen tarifen angleichen?
Dazu noch:
- eine Wohlhabende- und Reichensteuer
- eine Vermögenssubstanzsteuer
- eine Vermögenszuwachssteuer
- eine Börsenumsatzsteuer
- Spekulationssteuer
- Finanztransaktionssteuer
- Maschinensteuer
- Wertschöpfungsabgabe
- Erhöhung der Köst auf mind. 35%
- Erhöhung der Kest auf 50%
- Einkommenssteuer auf Mieten und Pachten und sonstigen Gelderwerb
- Erbschaftssteuer
- Schenkungssteuer
- Erhöhung des Höchstsatzes der Lohnsteuer von 50% auf 80%
- Abschaffung der Höchstbeitragsgrundlage für die Sozialversicherung
- Erhöhung von Ressourcensteuern (Öl, Gas, Strom, usw.)
- Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer
- drastische Erhöhung der Grundsteuer
- Besitzsteuer
usw.
... die Zahlen sind nämlich erschütternd. Pro Stunde steigen die Staatsschulden um ca. € 30.000,-
http://www.30sekunden.at/content/C... ontestId=1
Und warum hat dann Mister Pröll den Banken Milliarden an Euros, allen vorran seiner Lieblingsbank Raiffeisen, Geld in Form von zusätzlichen Staatsschulden, in den Rachen geworfen?
Pröll und andere hochkarätige Finanzexperten wiederholen auch ständig, dass es doch so gut und richtig war die Banken mit Milliarden an neuen Schulden zu stützen. Wie passt das mit Prölls Behauptung von oben zusammen?
Wobei diese Behauptung, dass die Bankenrettung so gut und notwendig war, doch mal fraglich ist: Denn vielleicht wäre es besser gewesen einige Banken schlicht zusammenbrechen zu lassen und auf Staatsseite eben nicht neue Schulden nur wegen der Bankster zu machen.
Es wird ja zumeist so getan, wie wenn wir ohne Bankenpaket ja gar keine Schulden hätten. Die waren vorher aber auch schon unübersehbar. Und in paar Jahren wären wir ohne dem Bankenpaket auch genau dort wo wir heute sind, da brauchst dir nur die Staatsausgaben und -einnahmen der letzten 35 bis 40 Jahre ansehen. Beim Bankenpaket gibt's zumindest die realistische Hoffnung, dass diese Gelder erstens zurückgezahlt werden und zweitens für diese Gelder Zinsen an den Staat gezahlt werden.
Immer wenn dieser (dogmatische) Seufzer geäussert wird, ist eine Hinterfragung dringend geboten.
Es gibt immer eine andere/weitere Wahl.
Fragt sich nur, ob diese andere Wahl den jetzigen Nutzniessern, den Banken und deren politische Marionetten, genehm war.
na ja, beides ist richtig!!! Natürlich hat das Verhalten der Banken massiv zur krise beigetragen, aber der hauptverursacher war sicherlich die amerikanische FED...nach 09/11 wurde durch aggressive Zinssenkungen die Geldmenge in den USA grotesk erhöht...und dieses billige Geld ist in den Immobilienmarkt geflossen. Die amerikanischen Konsumenten haben im Vertrauen auf ihre Häuser massiv auf Pump konsumiert - bis die Blase eben platzte
Ach richtig, weil die Staaten ein Budgetdefizit haben ist die Krise entstanden.
Nicht etwa durch casionomäßiges gambling mit "innovativen" Finanzprodukten.
Nicht etwa wegen der Immobilienblase in den USA!
Nicht etwa wegen dem munteren Weiterverkauf von Schrottpapieren und 1A bewertung der selben?
Man kann gar nicht so viel essen, wie man....
Das System Freie Marktwirtschaft
funktioniert nicht ,
die Nutznießer erhalten dieses System mit aller Macht auf Kosten der Zukunft ( Die Schulden , die , auch wieder mit aller Macht zurückgefordert werden )
Die Schulden , die heute gemacht werden , dienen nicht dem Aufbau einer Gesellschaft , diese Schulden trennen die Gesellschaft in Nutznießer und Sklaven .
Banken&co sind die Raubritter von heute .
Entweder es gibt nach der Krise einen Aufschwung, dann sind die Schulden egal (was haben sich die Konservativen nicht das Maul zerrissen über die Schulden Roosevelts, "an denen werden noch unsere Enkel zahlen!" -- aber, nö, in den Fünfzigern waren sie praktisch weg); oder es gibt keinen -- dann hilft Sparen auch nichts.
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