Obama nennt Arbeitslosenzahl ernüchternd

4. Oktober 2009, 13:32
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Fed: Trotz Erholung düster - Im September höchster Stand seit mehr als 26 Jahren erreicht

Washington - US-Präsident Barack Obama hat den höchsten Stand der Arbeitslosigkeit seit 26 Jahren als ernüchternde Mahnung bezeichnet, dass der Weg aus der Rezession holprig sein kann. Die US-Wirtschaft müsse Schritt für Schritt aus der Krise kommen und seine Regierung werde sie dabei mit aller Kraft unterstützen, sagte Obama Freitagabend in Washington.

Die Arbeitslosigkeit hat in den USA hat im vergangenen Monat unerwartet stark zugenommen. 15,1 Millionen Menschen waren ohne Job, teilte das Arbeitsministerium mit.

Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,8 Prozent, den höchsten Stand seit Juni 1983. Im August lag sie bei 9,7 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in den USA bleibt nach Einschätzung des US-Notenbankers Richard Fisher für eine Weile hoch. Es brauche einige Zeit, bis die Wirtschaft "anständige" Arbeitsmarktdaten zu sehen bekomme, sagte der Chef der Federal Reserve. Damit sei zu rechnen, auch wenn die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte zum Wachstum zurückkehren sollte.

Seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 sind den Angaben zufolge 7,1 Millionen Stellen abgebaut worden. Besonders betroffen war im September der Dienstleistungssektor. Dort wurden rund 147.000 Jobs gestrichen, mehr als doppelt so viel wie im August. (APA/AP/Reuters)

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