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Die PSPgo im Test: Kind der digitalen Revolution

Zsolt Wilhelm, 04. Oktober 2009 12:20

Sonys zweiter Konsolen-Re-Launch bringt ein schickes, bequemes und teures Spielzeug hervor - Alle Features und Macken

Sony hat sich 2009 viel vorgenommen. Im September initiierte man mit einer neuen PlayStation 3 den Re-Launch des ins Wanken geratenen Heimkonsolen-Flaggschiffs, einen Monat später soll die neue PSPgo das Handheld-Geschäft wiederbeleben.

Im Unterschied zur schlankeren und günstigeren PS3 ersetzt die PSPgo allerdings nicht ihren Vorgänger, sondern stellt eine rein digitale Alternative dar: Spiele gibt es nur als Download, ein interner Speicher ersetzt das UMD-Laufwerk. Der Hersteller richtet sich damit nach dem allgemeinen Trend zur digitalen Distribution.

Kleiner und weniger

Rein äußerlich betrachtet kommt der Wegfall des optischen Laufwerks dem Design zugute. Die PSPgo ist etwa halb so groß und schwer wie das Original und nur ein Zentimeter länger als ein iPhone, wenngleich sie doppelt so dick ist. Das Display ist mit 3,8 Zoll in der Diagonale um 0,5 Zoll kleiner als jenes des Vorgängers. Die bekannten Bedienelemente Steuerkreuz, Analog-Stick und Tasten wurden auf eine ausschiebbare Unterseite verlagert. Die Ergonomie leidet nur eine Spur unter den Veränderungen. Für Menschen mit großen Händen kann die Einbindung der Schultertasten zum Problem werden.
Die Halterung des Ausschubs wirkt etwas klapprig, ist aber wie die gesamte Verarbeitung sehr robust ausgefallen. Der Akku wurde fest verbaut, ein manueller Tausch ist nicht mehr vorgesehen. Die Akkulaufzeit wurde leider nicht gesteigert und liegt bei etwa 4,5 Stunden (Spielzeit).

Features

Der interne Speicher fasst rund 16 Gigabyte an Daten - seien es Spiele, Musik oder Fotos. Die Daten können per USB-Verbindung vom PC übertragen oder per WLAN im PlayStation Network Store erworben werden. Zusätzlich kann der Speicher per MemoryStick Duo auf bis zu 32 GB erweitert werden. Bluetooth dient zur Verbindung mit kabellosen Headsets (ein Klinkestecker ist ebenfalls vorhanden) und erlaubt es, einen PS3-Controller zur Navigation zur Hand zu nehmen. Seit der aktuellen Firmware 6.1 unterstützt die Konsole auch Tethering über Bluetooth. Damit lassen sich über das Handy mobile Datendienste nutzen, sofern man ein entsprechendes Angebot von seinem Mobilfunkbetreiber bezieht.
Ein externes Mikrofon braucht es nicht mehr, das wurde jetzt in die Konsole integriert. Eine interne Kamera wie beim Nintendo DSi gibt es aber nicht.

Eine wirklich praktische neue Funktion ist die Möglichkeit, Spiele jederzeit pausieren zu können, ohne extra speichern zu müssen. So kann man Mitten in einem Endkampf auf Pause drücken, die Konsole abdrehen und zu einem späteren Zeitpunkt genau an der selben Stelle fortsetzen. Egal ob man dazwischen die PSP zum Musikhören oder Filmschauen nutzt.

No looking back

Mit dem Redesign lässt Sony bestehende Kunden leider fast zur Gänze im Regen stehen. Der Mini-USB-Anschluss musste einem proprietären Universal-Port weichen, der nun für sämtliche Verbindungen und auch als Stromanschluss herhält. Somit können sämtliche bereits gekauften PSP-Peripherie-Geräte von Haus aus nicht mehr mit der PSPgo genutzt werden. Darunter fallen etwa die Kamera oder das GPS-Modul. Aber auch das alte Netzteil, die Kabel oder die alten MemorySticks sind für Umsteiger damit unbrauchbar. Für die bestehende Peripherie-Gerätschaft gibt es, fairer Weise erwähnt, eine unschöne Kompromisslösung. Über einen recht klobigen Adapter können alte Module weiter verwendet werden. Das macht dann wiederum die deutliche Platzeinsparung zunichte.

No looking back 2

Das größte Manko für bestehende PSP-Kunden ist allerdings der Wegfall des UMD-Laufwerks, denn der Hersteller bietet keinerlei Möglichkeit alte Spiele zu digitalisieren. Anstatt eines Umtauschprogramms vertröstet man die treue Spielerschaft mit so genannten PSPgo-Rewards. Besitzer eines Vorgängermodells dürfen sich zum Kauf einer PSPgo drei Spiele aus einer vorgegebenen Auswahl kostenlos herunterladen. Sofern man vorher nur drei Spiele besessen hat, ist dies durchaus ein willkommenes Angebot, Spieler mit einer größeren Sammlung beißen in den Sauren Apfel.

Digitale Revolution

Neukunden kann die mangelnde Abwärtskompatibilität allerdings egal sein. Die größte Errungenschaft der PSPgo ist neben dem schlankeren Formfaktor der komplette Umstieg auf Download-Inhalte und davon gibt es zum Start reichlich. Sony bietet über den PSN Store hunderte PSP-, PS One-Spiele und PSP minis an. Bei Letzteren handelt es sich um günstigere Mini-Spiele, wie sie vom iPhone/iPod Touch bekannt sind. Die Auswahl ist gut. Viele Klassiker und alle aktuellen Titel sind verfügbar. Der Kaufvorgang über den Online-Katalog ist vorbildlich. Werke werden sowohl alphabetisch, als auch nach Genres und Empfehlungen gelistet. Demos, Trailer und sonstige Inhalte wie Themes oder Wallpaper runden das Protfolio ab. Gezahlt wird per Kreditkarte oder über PlayStation Network Cards, die im Handel erworben werden können.

Verwaltung

Die Verwaltung der Inhalte läuft über die kostenlos erhältliche Software Media Go. Das Programm ist einfach zu benutzen und erlaubt die Sicherung sämtlicher Dateien für Spiel, Musik und Video auf dem PC. Darüber hinaus kann man über Media Go auch direkt den Online-Store aufsuchen. Erworbene Spiele müssen allerdings nicht zwangsweise am PC gesichert werden, sobald der PSP-Speicher voll ist. Gekaufte Inhalte sind auf den Nutzer registriert und lassen sich nach dem Löschen wieder herunterladen.
Media Go gibt es zurzeit ärgerlicher Weise nur für Windows. Mac- und Linux-Nutzer müssen den Speicher der PSP direkt über den Dateimanager anwählen. Das ist zwar auch nicht besonders kompliziert, aber nicht gerade bequem.

Inhalte

Der PSP-Relaunch zieht sowohl für bestehende, als auch neue Kunden eine Welle frischer Software nach sich. Nach zwei mageren Jahren hat Sony eine Spiele-Offensive gestartet und bietet neben Handheld-Fassungen großer Konsolen-Titel wie LittleBigPlanet, Gran Turismo, Jak and Daxter, Metal Gear Solid und Assassin's Creed auch interessante reine Handheld-Werke wie den Sequenzer Beaterator oder die bereits angesprochenen minis. Minis umfassen Spiele wie Tetris, Fieldrunners oder Pinball und kosten mit 2,99 bis 4,99 Euro nur einen Bruchteil der großen Titel, die zwischen 9,99 und 39,99 Euro rangieren. Mit den minis hat der Konzern die PSP auch für unabhängige Entwickler interessant gemacht. Nach einer drastischen Preisreduzierung des Entwickler-Kits ist zu hoffen, dass bald ähnlich viele kreative Independent-Projekte - wie man sie am iPhone findet - ihren Weg auf die PSP gelangen werden. Ebenfalls eine Bereicherung ist die Neuauflage zahlreicher PS One-Klassiker wie Crash Bandicot oder Driver, die mit 4,99 bis 5,99 Euro zu Buche schlagen.

Neben den Spielen gibt es ein paar interessante Applikationen wie Skype oder einen etwas behäbigen Internet-Browser. Im Vergleich zu einem iPod Touch oder iPhone besteht allerdings noch reichlich Nachholbedarf. Die PSP ist ganz klar in erster Linie aufs Spielen und Video-Schauen ausgelegt.

Preisfrage

Mit der PSPgo liegt die PSP bislang sicherlich in ihrer attraktivsten Form auf. Verwunderlich dabei ist, dass trotz der offensichtlichen Materialeinsparung die Kostenreduzierung nicht an die Konsumenten weitergereicht wurde. Im Gegenteil, die PSPgo kostet mit knapp 250 Euro satte 80 Euro mehr als der Vorgänger. Damit liegt man auch nur 30 Euro unter dem Preis eines iPod Touchs mit 32 GB.
Ebenfalls verwunderlich ist die Bepreisung mancher minis. So kostet Fieldrunners für die PSP 4,99 Euro, während es das Pendant für iPod Touch/iPhone für lediglich 2,39 Euro gibt. Auch würde es logisch erscheinen, dass neue Vollpreistitel als Download günstiger angeboten werden, als die entsprechenden UMD-Versionen im Handel. Dies ist nicht der Fall, obwohl sich Sony hier die Kosten für Logistik, Verpackung und die Händlermarge spart. Der Videospielgigant ist mit seiner Download-Preispolitik aber in guter Gesellschaft. So bietet auch Microsoft für Xbox 360 Download-Games zum Preis von Retail-DVDs an (Stichwort Classics). Ein ähnliches Bild spiegelt sich bei Film-Downloads und teils auch bei Musik-Downloads wieder.

Fazit

Die PSPgo ist ein Kind der digitalen Revolution. Sie ist schick, bequem zu bedienen und teuer. Die Akkulaufzeit könnte besser sein und die eingeschränkte Kompatibilität zu alten Peripheriegeräten, sowie die fehlende Unterstützung von erworbenen UMD-Spielen machen das „Upgrade" für eine Vielzahl bestehender Kunden obsolet. Noch dazu wurde die Chance verspielt neue Features wie eine Kamera oder GPS einzubauen.
Neukunden bekommen mit der PSPgo aber nach wie vor die leistungsstärkste Handheld-Konsole in einer zeitgemäßen Hülle, wenngleich die Funktionsvielfalt nicht mit Apples Schöpfungen mithalten kann. Der Online-Store und die Medien-Verwaltung sind gelungen. Die Pause-Funktion ist überaus praktisch. Das Spiele-Portfolio der PSP war noch nie so ausgewogen und füllig wie heute. Die digitale Distribution bringt klare Vorteile, die die PSPgo in ihrer Erscheinung verkörpert. Für einen Siegeszug müssen wohl aber die Preise purzeln.

(Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 4.10.2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 42
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arsen hitrach
04.08.2010 08:40
Perfekte nächste Handheld Generation.

Vor wenigen Tagen hab ich mir eine PSPGo gekauft. Um 199,- incl. 10 Spiele. Super Angebot wie ich finde. Mit Handbrake kann ich auch Filme ins PSP Format Konvertieren und so Filme, die ich gerne unterwegs ansehen möchte ganz einfach mitnehmen. Der PSN-Shop ist sehr übersichtlich aufgebaut. Ich bin nach anfänglicher Skepsis sehr überzeugt von der PSPGo, ich sag euch, man muss sie nur mal ausprobieren, danach ist man überzeugt. Gelöschte Spiele bleiben im Downloadstore gespeichert und können immer wieder nachträglich geladen werden.

Psycho87
12.03.2010 07:33
Das Ding kostet einfach viel zu viel!

250€ für eine Handheld Konsole ohne Laufwerk? Was kostet eine PS3 nochmal?

Was ich noch sehr interessant finde:
Offensichtlich will Sony nicht das Spiele gebraucht gehandelt werden. Wieso werden dann die PS3 Spiele auf praktisch unvernichtbaren Blu-Ray Discs ausgeliefert?

kein Postingname
08.10.2009 09:33
Alles gut und schön ...

.... was hier aber nicht erwähnt wurde ist, dass mit der WLAN Verbindung kein WPA2 möglich ist. Dieser aktuelle Standard wird nicht unterstützt, WEP oder WPA oder keine Verschlüsselung, das ist ärgerlich ... (die PS3 kann's)

Ringweltler
06.10.2009 08:28
Hoffentlich ein Misserfolg!

Ich befürchte schon die ganze Zeit, dass man bald keine Games mehr im Laden kaufen kann - mit dieser PSPgo wird ein weiterer Schritt in diese Richtung getan. Hoffentlich reagieren hier die Konsumenten und machen bei diesem Spiel nicht mit. Ich habe gerne eine schöne Hülle (bei besonders guten Games sogar eine Spezial-Edition) und das Game im Regal stehen.

Für die Hersteller ist dies aber ne tolle Sache - man bietet das Spiel im Beta-Status zum download an und kann dann in ruhe nachpatchen - da man dann sowieso davon ausgeht, dass jeder Käufer einen Internetzugang hat (zum downloaden der Patches).

SagServus
07.10.2009 14:11

Wo ist nochmal der genaue Unterschied zwischen einem verbuggten Spiel das auf CD ausgeliefert und einem das man downloadet?

Ringweltler
07.10.2009 23:03

sollte ein Game so verbut sein, dann würde ich es so oder so nicht kaufen. aber leider kann man nicht auf alles achten - bei Sacred 2 ärgere ich mich immer noch - ein geniales Game, aber die Bugs sind ein wahnsinn ... der einzige Unterschied ist halt, dass ich das Spiel in einer netten Hülle habe, eine Beschreibung dabei habe und es Hardware-mäßig in meinem Besitz ist :-)

Chester1980
07.10.2009 07:44

ich weiß nicht wo da das Problem ist? Wie viele laden sich denn mp3s herunter, wäre da eine CD im Regal nicht auch schöner? wieviele laden sich denn Programme herunter, da könnte doch ne schöne Schachtel im Regal stehen, die wär sogar schön groß ;-))) Ich finde diese Befürchtung irgendwie lächerlich. Online Kaufen ist doch viel einfacher. Man muß einfach mit der Zeit gehen, gerade bei dieser Sparte. würde es Blue Ray filme online geben, würd ich sie auch eher so kaufen.

schwarzerneon
02.01.2010 19:44

Nur das Blue Ray Filme so riesig sind und du eine sehr gute Verbindung bräuchtest um die in wenigen Minuten runterzuladen sagen wir mal eine 30er bis 50er MB Leitung :D

Phinix3
07.10.2009 23:34

Sicher muss man mit der Zeit gehen, nur ist zwar das Internet schon schnell genug, lediglich die Datenspeichung im privaten Haushalten ist alles andere als sicher und sollte die Festplatte mal eingehen, was bei normalen Festplatten schon recht häufig vorkommt, kann man alle Games neu runterladen.
Außerdem finde ich es auch extrem Praktisch, das man sich Stundenlang durch Foren ließt um bestimme Funktionen in Games erklärt zu bekommen. War ja früher total bescheiden wenn man einfach nur die Beschreibung in die Hand genommen hat und nachgelesen hat. Aber man muss ja mit der Zeit gehen. ;)
Habe lieber eine "große" Spielverpackung im Regal stehen.

Ringweltler
07.10.2009 23:06
lächerlich?

Du bist lächerlich, wenn du andere Meinungen als lächerlich darstellst ;-)

Ich kaufe mir noch CDs und DVDs. Dieses Runterladen ist halt nicht mein Ding. Weiters gehe ich gerne zum Elektromarkt - also finde ich das Onlinekaufen auch nicht schöner.

Bart Beckett
07.10.2009 18:23

Pro film mit den extras zwischen 40-50GB, das dauert dann aber etws beim downloaden ;-)

Voronwe
06.10.2009 23:58

Nja, hab auch mal so gedacht. Aber im Endeffekt sieht es so aus, dass die Spiele allesamt auf die HD gespiegelt werden, und die Verpackung ins Regal kommt. Schaut zwar neben den Büchern und DVDs nett aus, mehr aber auch nicht.

Abgesehen davon sind die heutigen Verpackungen auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Wenn ich da an die C&C - Tiberian Sun Special Edition denken... DAS waren noch echte Verpackungen :D

Andererseits muss gesagt werden, dass ich von den ganzen Spielen sonst keine Backups mache - im Gegensatz zu meinen "normalen" Daten. Wenn die Distribution aussschließlich übers inet läuft, wäre das dann aber angebracht. Wenn jetzt die HD eingeht, ist's egal...

Ringweltler
07.10.2009 23:09

Da hast Du leider recht - die Hüllen sind nicht mehr so schön bzw. die Beschreibungen wesentlich dünner geworden.
Bei Halo-Wars hab ich mir die Special-Edition gekauft - da hab ich nun eine Metall-Verpackung, die total schön aussieht. Das hat sich ausgezahlt.

salenoz
 
06.10.2009 23:12
Meine Rede! Aber der Handel legt sich da Gott sei Dank quer, da er natürlich bei Spieledownloads nicht verdient.

Und interessanterweise sind die Spiele zum Runterladen für die PSP NICHT billiger als die gleichen Spiele, die man normal im Handel kauft. Sony- Kundenverarsche.

Nicht zuletzt profitieren wir durch Spiele im Handel: Arbeitsplätze etc. Vor allem wenn sie als reine Downloadversion nicht mal billiger sind! Frechheit!

Media Markt, Cosmos oder Saturn (weß leider nicht mehr, welcher der 3) hat bereits angekündigt, die PSPgo! aus diesen Gründen nicht ins Sortiment aufzunehmen.

Btw: Sony hatte mal versprochen, dass man alle breits gekauften PSP Spiele gratis als Download auf die PSPgo! laden kann. Daraus wurde nix. Kundenverarsche! Damit hätte ich z. B. PSP Spiele im Wert von 500€, die ich nicht verwenden kann. Frechheit.

Ringweltler
07.10.2009 23:13

Oh das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass die Spiele tortzdem gleich viel als wie im Geschäft kosten.

Von den Arbeitsplätzen ganz zu schweigen - "aber wem interessieren die schon?"

Ja Sony verspricht leider immer viel, was dann nicht gehalten wird - enttäuschend.

karakal
06.10.2009 13:22
Noch tragischer ist...

...das man die Spiele weder weiter verschenken noch weiter verkaufen kann. Wenn man z.B. bei Steam sich Spiele gekauft hat, dann war es das.. niemand sonst kann die Spiele benutzen...

Ger77
05.10.2009 13:25
Nicht zu vergessen

Die Spiele die man runterläd, lassen sich weder weiterverkaufen, noch einfach nur weitergeben. Jeder der das Spiel will muss es sich kaufen, kein Verleih, kein Tausch, kein Gebrauchthandel mehr möglich.

Eigenlich gibt es nur eine sinnvolle Antwort des Konsumenten: "Nicht kaufen"!

Cyco
29.10.2009 16:36

Stimmt - das ist das Hauptproblem bei Konsumenten.
Ich verkaufe rund die Hälfte der Spiele die ich auf der PS3 durchzocke wieder, behalte mir nur das beste.
Leider geht alle sehr in Richtung online Distribution und ich denke, bei der nächsten Konsolengeneration wird es keine Laufwerke mehr geben..schade..

Deinococcus radiophilus
04.10.2009 22:26
Bei Orange

bekommt man sie bald mit dem 15 (6) GB Internet zu kaufen.

galiontariaho
05.10.2009 15:58
und zahlt dafür a bissi mehr..

Raubkopierer
04.10.2009 19:15

"Die Akkulaufzeit wurde leider nicht gesteigert und liegt bei etwa 4,5 Stunden (Spielzeit)."

mein arbeitstag dauert aber 8 stunden.

Dr. Prof. Senf
05.10.2009 09:31

Den Rest kannst dazu verwenden im Standard konstruktiv zusudern.

salenoz
 
04.10.2009 21:37

Ja, aber so können S' dem Chef auch noch Strom klauen wenn Sie die PSP aufladen ;-)

Jürgen Mayer
04.10.2009 17:08
Das mit den Vollpreisen kann man so nicht sagen

in Japan funktioniert die Werbung schon mit rund 1000 Yen Preisnachlass... Die Preise sind zwischen Europa und den USA Für gewöhnlich auch angepasst. Günstige (Aktionen) gibts überall, hinzu kommt ein Rewardprogramm und Gran Turismo 4 free, anscheinend beides exklusiv für Europa um den (wieder) niedrigen Dollarkurs auszugleichen. Mit einem Mehrwert von bis zu 140 Euro...

Bart Beckett
04.10.2009 16:39
Wo Sony noch nachbessern muss:

- downloads finden nicht im hintergrund statt, somit kann man während einem download nichts machen ausser sich anzuschauen wieviel prozent denn schon runtergeladen wurden

- bricht die internetverbindung ab kann man den download von neuem beginnen


Beide punkte sind zwar wohl mittels firmware zu beheben, aber dass Sony das nicht von vornherein anbietet ist merkwürdig, vor allem da man schon bei der PS3 bzgl. downloads im hintergrund nachbessern musste und somit weiss dass das die spieler nicht allzusehr erfreut, und sollte die PSP nicht in der lage sein gleichzeitig downloads und umfangreiche spiele zu managen dann installiert man halt minigames mit denen man sich die zeit vertreiben kann, das wird ja wohl im breich des möglichen liegen.

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