Zahlung von 500.000 Dollar sollte 1993 Fall lösen

3. Oktober 2009, 11:11
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Unklarheit darüber, ob er auch gezahlt hat

Los Angeles - Filmregisseur Roman Polanski hat 1993 den Fall des Kindesmissbrauchs mit Zahlung von einer halben Million Dollar (343.950 Euro) an sein Opfer lösen wollen. Das geht aus Gerichtsunterlagen in Los Angeles hervor. Nicht daraus zu entnehmen war, ob er die zur Beilegung einer Zivilklage vereinbarte Summe bezahlt hat.

Der letzte Eintrag in den Akten zeigt, dass der Betrag 1996 aufgrund von Zinsen auf 604.000 Dollar (415.492 Euro) angestiegen war. Polanskis Anwalt in dem Fall, David Finkle, wollte sich zu den Gerichtsunterlagen nicht äußern.

Polanski hat sich Ende der 70er Jahre des rechtswidrigen Geschlechtsverkehrs mit einem 13-jährigen Mädchen schuldig bekannt. Er floh 1978 vor der Verurteilung ins Ausland und sitzt seit dem vergangenen Wochenende in der Schweiz in Auslieferungshaft. Sein Opfer und dessen Familie reagierten nicht auf telefonische Nachfragen zu der Zivilklage. (APA)

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