Virenausbruch bei Stromkonzern durch Linux eingedämmt

3. Oktober 2009, 11:26
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Rascher Wechsel könnte größeren Schaden verhindert haben

Beim australischen Stromerzeuger Integral Energy, dessen Netzwerk von einem Virus befallen worden ist, konnte man vermutlich einen größeren Schaden verhindern, indem einige der befallenen Windows-Systeme gegen Linux ausgetauscht wurden, berichtet der Inquirer.

Ausbreitung auf Kontroll-Rechner

Demnach soll der Virus bereits einige Windows-Rechner im Kontrollraum des Konzerns infiziert haben. Die Infrastruktur zur Steuerung der Stromerzeugung sei zwar nicht betroffen gewesen. Dennoch hätte es durch den Ausfall der Kontroll-Konsolen zu gröberen Problemen kommen können. Linux werde dem Bericht zufolge bei dem Konzern eigentlich in der Entwicklung eingesetzt.

Systeme nicht aktualisiert

Der Virenbefall bei dem australischen Unternehmen sei so umfangreich, dass rund 1.000 Computer neu aufgesetzt werden müssen, berichtete der Sydney Morning Herald. Experten vermuten, dass der eingesetzte Virenschutz von Symantec bereits seit Anfang des Jahres nicht mehr aktualisiert worden ist, da es für den Virus eigentlich schon seit Februar Signaturen gibt. (red)

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    Bei Integral Energy fließt dank rascher Reaktion von Sicherheitsexperten auch weiterhin der Strom.

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