Capitals weiter in der Erfolgsspur

2. Oktober 2009, 22:15
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4:1 gegen Laibach bedeutet sechsten Sieg in Folge - Laibach-Legende Vnuk trat zurück

Wien - Die Vienna Capitals haben ihre aktuell Hochform auch gegen Olimpija Laibach unter Beweis gestellt und ihren sechsten Sieg in Folge gefeiert. Die Wiener gewannen das Spiel der 8. Runde der Erste Bank Eishockey Liga am Freitag in der Albert-Schultz-Halle sicher 4:1 (1:0,2:0,1:1) und fügten den Gästen die dritte Niederlage en suite zu. Die Capitals verkleinerten damit den Rückstand auf Tabellenführer VSV, der das Kärntner-Derby gegen den KAC 1:4 verloren hatte, auf zwei Punkte.

Die Caps dominierten den ersten Abschnitt klar, mussten sich zunächst aber aufgrund der starken Leistung von Laibach-Tormann Maracle mit nur einem Treffer aus einem Penalty von Benoit Gratton begnügen. Im Mittelabschnitt erfingen sich die Slowenen und agierten mehr als ebenbürtig. Nachdem die Wiener eine 3:5-Unterlegenheit unbeschadet überstanden hatten, besorgte Marcel Rodman (34.) ausgerechnet in der Drangperiode der Laibacher das 2:0. Peter Casparsson bezwang Maracle drei Minuten später mit einem haltbaren Schuss und führte so die Vorentscheidung herbei.

Kurz nach dem Anschlusstreffer durch Kuznik (50.), die Slowenen nutzten diesmal ein 5:3-Powerplay, stellte Harald Ofner (52.) den Dreitore-Vorsprung wieder her.

Die auswärts weiter sieglosen Laibacher bleiben damit weiter einer der Lieblingsgegner der Capitals, in der Vorsaison gewann das Team von Kevin Gaudet alle sechs Duelle mit den Slowenen. Laibach war am Donnerstag mit Tomaz Vnuk nach dessen überraschendem Rücktritt eine wichtige Stütze abhandengekommen. Der 39-jährige Stürmer spielte insgesamt 17 Saisonen für Laibach. 1997/98 gewann er mit der VEU Feldkirch den österreichischen Meistertitel. Vnuk trug 150 Mal den Dress des slowenischen Nationalteams und nahm an neun Weltmeisterschaften teil. (APA)

Vienna Capitals - Olimpija Laibach 4:1 (1:0,2:0,1:1)
Albert-Schultz-Halle, 2.800, SR Cervenak.

Tore: Gratton (11./Penalty), M. Rodman (34.), Casparsson (37.), Ofner (52.) bzw. Kuznik (50./PP)

Strafminuten: 20 bzw. 20

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