DER STANDARD-Interview

Neuer ÖVP-Vorstoß für Studiengebühr mit mehr Stipendien

2. Oktober 2009, 18:44
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    foto: cremer

    Hobby-Segler Johannes Hahn will "die Lehrerinnen und Lehrer emotional ins Boot holen."

Hahn verspricht 150 Millionen Euro zusätzlich für Studenten: "Faire Studienbeiträge und viel mehr Stipendien"

Wien - Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP) macht der SPÖ im Standard-Interview ein Angebot, um die von ihm gewollte Wiedereinführung der Studiengebühr mithilfe des Koalitionspartners realisieren zu können. "Faire Studienbeiträge und viel mehr Stipendien", schlägt der Minister vor.

Im Gegenzug "verspricht" Hahn, "bleibt das für das Entfallen der Beiträge gewidmete Geld im Hochschulbereich - am liebsten als zusätzliche Förderung für Studierende." Das würde eine Aufstockung des Stipendientopfes von derzeit 200 Millionen Euro "um 75 Prozent" oder plus 150 Millionen bedeuten. Seit der De-facto-Abschaffung der Studiengebühr durch SPÖ, FPÖ und Grüne im Herbst 2008 ersetzt der Staat den Unis die dadurch entfallenen Einnahmen.

Dieses Geld will Hahn künftig den Studierenden zukommen lassen, die neuen Studiengebühr-Einnahmen kämen den Unis zugute. Betrag will er keinen nennen, es gehe um einen "sichtbaren Beitrag, nie um den vollen Kostenersatz".

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Standard: Sie haben nie ein Hehl daraus gemacht, dass Sie die - von Rot-Blau-Grün am 24. September 2008 in einem Aufwasch mit Zugangsbeschränkungen für ein paar Fächer wie etwa Psychologie abgeschafften - Studiengebühren gern wieder zurückhätten, also wiedereinführen wollen. Welches politische Leckerli bieten Sie der SPÖ, die Sie dafür brauchen, an, um diesen Wunsch erfüllt zu bekommen?

Hahn: Mein Zugang ist klar: Diskutieren wir über faire Studienbeiträge, und ich verspreche, wenn uns eine Lösung gelingt, bleibt das für den Entfall der Beiträge gewidmete Geld im Hochschulbereich. Am liebsten als zusätzliche Förderung für Studierende. Das wären rund 150 Millionen Euro im Jahr, eine Steigerung des Stipendienbudgets um 75 Prozent. Also faire Studienbeiträge und viel mehr Stipendien. Genau das, was die vom Regierungspartner so oft zitierte OECD rät. Das ist ein Vorschlag, dem sich auch die SPÖ nicht verschließen kann, wenn ihr die Zukunft der Universitäten und der Studierenden ein Anliegen ist.

Standard: Was wären für Sie "faire" Studienbeiträge?

Hahn: Zuerst möchte ich erreichen, dass wir grundsätzlich einig sind, dass Studienbeiträge Sinn machen. Die Höhe ist zweitrangig. Die 363 Euro waren eine vernünftige Größenordnung. Es geht ja immer nur um einen sichtbaren Beitrag, nie um den vollen Kostenersatz.

Standard: Wer soll nicht zahlen?

Hahn: So wie in der Vergangenheit soll niemand aufgrund der Beiträge am Studium gehindert werden. Das heißt: Wer finanziell bedürftig ist oder besondere Belastungen trägt, ist befreit. Auch besondere Studienleistungen sollen berücksichtigt werden.

Standard: Sie glauben, dass der Finanzminister, Ihr Parteichef Josef Pröll, der die Republiksfinanzen durch eine der härtesten Wirtschaftskrisen manövrieren muss, Ihnen bzw. den Unis die 150 Millionen Euro lassen würde? Vielleicht würde er sie ja dankend kassieren?

Hahn: Der Finanzminister hat beim Budget bewiesen, wie sehr ihm Wissenschaft und Forschung ein Anliegen sind. Ich weiß, dass er an einer Debatte über faire Beiträge genauso interessiert ist wie ich. Für den Haushalt entstehen keine zusätzlichen Kosten, den Studierenden und Unis käme das zusätzliche Geld aber zugute.

Standard: Was spricht eigentlich aus Ihrer Sicht für Studienbeiträge?

Hahn: Mit den Studienbeiträgen hat sich die durchschnittliche Studiendauer um ein Jahr verkürzt. Die Zahl jener, die während eines Semesters nicht einmal zu einer Prüfung angetreten sind, ist von über 40 Prozent auf unter 15 Prozent gesunken. Gleichzeitig haben wir das Stipendienbudget von hundert auf rund 200 Millionen Euro verdoppelt. Zum Schluss war jeder Fünfte von den Beiträgen befreit. Mit der De-facto-Abschaffung haben SPÖ, FPÖ und Grüne den Unis rund 150 Millionen Euro pro Jahr genommen. Das wird zwar vom Budget ausgeglichen, ist aber kein zusätzliches Geld, sondern ein Lückenfüller.

Standard: Trotzdem deutet alles darauf hin, dass eine Wiedereinführung für die SPÖ ein absolutes No-go ist. Angenommen, die ÖVP käme nach der Wahl wieder in die Verlegenheit, mit der SPÖ über eine Koalition zu verhandeln - wäre die Wiedereinführung der Studiengebühr für Sie Koalitionsbedingung?

Hahn: Ich hoffe sehr, dass die SPÖ zu einer Diskussion auf Basis meines Vorschlags bereit ist. Dann erübrigt sich die Frage. Es wäre wichtig für die Universitäten, wenn sich die SPÖ hier zu einer gesamthaften Betrachtungsweise aufraffen könnte. Sie sollte ihre ideologischen Scheuklappen ablegen. Man kann nicht bei den bis 18-Jährigen reformfreudig sein und dann an den Hochschulen alles konterkarieren.

Standard: Die OECD steht zwar im Uni-Bereich auf der Seite der ÖVP und empfiehlt Studiengebühren. Im Schulbereich aber steht sie hinter der SPÖ und fordert die Gesamtschule. Was, wenn die SPÖ den Spieß umdreht und sagt: Wenn ihr Studiengebühren wollt, dann wollen wir mit euch die gemeinsame Schule realisieren. Ist Ihnen die Einführung der Studiengebühren so viel wert?

Hahn: Die Erprobung der neuen Mittelschule ist in der Regierung genau festgelegt. Um einen breiten Einsatz zu ermöglichen, haben wir sogar das Gesetz geändert. Die ÖVP hat in der Bildungsfrage mehr als einen Schritt getan, das erwarte ich bei den Unis nun von der SPÖ.

Standard: Wie werden Sie es bei der anstehenden Schulreform, die ja eine große werden soll, halten? Bei der Debatte um die Lehrverpflichtung hat die ÖVP die Bildungsministerin im Regen stehenlassen.

Hahn: Das Ganze wird nur funktionieren, wenn wir an einem Strang ziehen. Eine Schmied'sche Strukturdebatte genügt nicht. Wir brauchen eine umfassende Bildungsreform. Wir diskutieren immer die Hülle, aber nie den Inhalt. Es ist ja keine Frage, dass die Ansätze richtig sind - individueller Unterricht, maximale Förderung. Ein Unterschied besteht wahrscheinlich in der Frage, in welchem Ausmaß man auch fordern soll. Ich bin der Meinung, dass zu fördern auch fordern gehört.

Standard: Eines fällt aber doch auf: dass die Bediensteten an den Universitäten auf erheblich weniger Verständnis von Ihnen und der ÖVP zählen konnten als die Lehrergewerkschaft. Warum hat die ÖVP denn so ein affektiv-duldendes Verhältnis zur Lehrergewerkschaft?

Hahn: Die ÖVP ist nicht auf Gedeih und Verderben der Gewerkschaft ausgeliefert. Ich bin mir auch nicht sicher, ob alles, was sie transportiert, die breite Sicht der Lehrerinnen und Lehrer ist. Aber dass Interessenvertreter wichtige Partner sind, ist klar. Wenn ich frustrierte Menschen habe, dann hilft die schönste strukturelle Reform nichts, wenn die mit einem faden Gesicht durchs Klassenzimmer gehen. Ich muss die Lehrerinnen und Lehrer emotional ins Boot holen. (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, Printausgabe, 3./4.10.2009)

 

 

 

 

Zur Person: Der Philosoph Johannes Hahn (51) ist seit 2004 Chef der VP Wien und seit Jänner 2007 Minister für Wissenschaft und Forschung. Er bildet mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) das rot-schwarze "Bildungs-Tandem" in der Regierung. Zuletzt tauchte er im Kandidatenkreis potenzieller österreichischer EU-Kommissare auf.

Kommentar posten
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torch
 
12
7.10.2009, 08:42

Der Hahn ist die Rudas der VP ...

phaidros
01
6.10.2009, 19:41
also als philosophen

wuerde ich den herrn hahn eher nicht bezeichnen, nur weil er sich irgendwann mal, zu zeiten, als man plagiate noch nicht so einfach detektieren konnte, einen titel erschwindelt hat. er hat keine einzige selbststaendige philosophische arbeit veroeffentlicht.

der mann ist politiker und nicht philosoph.

Pik Ass O
 
04
4.10.2009, 18:42
Nägeln mit Köpfen

Ein Student im Österreich kostet dem Staat 55.608$,
bringt ihm im Gegenzug aber 93.194$.

Also bitte endlich aufhören mit dem Ammenmärchen "wir alle müssen mit unseren Steuergeldern Studien finanzieren". Unterm Strich sieht's genau andersrum aus.

Quelle
http://www.rundschau.co.at/rsooe/hom... =75&fid=55

Pik Ass O
 
00
4.10.2009, 18:44
"Nägel"

heißt's natürlich! *peinlich*

torch
 
00
7.10.2009, 08:48
Und wer sagt denn

.
"Insgesamt liegen die Investitionskosten für das Studium eines Mannes in Österreich (persönliche und staatliche Kosten, entgangenes Einkommen für den Studenten und entgangene Steuern für den Staat) bei über 100.000 Dollar (Barwert; OECD-Schnitt: rund 67.000 Dollar)."

dass man unbedingt immer und unablässig arbeiten muss ? Es ist ohne weiters möglich mitten im Leben sich eine längere Auszeit zur Weiterbildung, Ausbildung, Neuorientierung zu geben. Derartige Dinge existieren aber in der Vorstellungskraft der "Vordenker" nicht, warum, die sind durch die Paddeien vollversorgt und da kommt so was nicht vor.

Was macht denn unser Universitätsprofessor und Multitalent zur Zeit ? Fallstudien im Sandkasten ?

esoxLucius
11
4.10.2009, 18:04
Hahn hat ganz recht!

Die SPÖ soll sich bei den Studiengebühren so bewegen, wie die ÖVP bei der Neuen Mittelschule. Das heißt: die Studiengebühren werden wieder eingeführt. Aber weil man so eine tiefgreifende Änderung nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg beschließen darf (wem die Rechte der Lehrer heilig sind, müssen die der Studenten billig sein), darf jeder Studierende selber bestimmen, wieviel er zahlen will.

Unter Berücksichtigung der Qualität von Lehre und Betreuung an unseren Unis werden sich die Studiengebühren dann wohl bei einem Betrag von € 2,50 einpendeln.

Dominik Leitner
 
02
4.10.2009, 17:00

Ob sich Hahn nun dumm stellt oder nicht. Seine Art der Politik ist einfach nur bemitleidenswert, idiotisch und vollkommen kurzsichtig.

Aber ich frage mich trotzdem ernsthaft, wie es die ÖVP schafft, mit so vielen strunzdummen Politikern viel mehr Sympathie zu erreichen als die SPÖ. Vielleicht wirken die ÖVPler einfach nur intelligenter.

Einen Blogeintrag zum Thema Studiengebühren gibt es hier:

http://polilog.wordpress.com/2009/10/0... ngebuhren/

torch
 
01
6.10.2009, 00:20

Das Problem des Hahns ist, dass er es einfach nicht erträgt, dass Leute, die nicht in Minimalzeit studieren sich möglicherweise einen breiteren Horizont aneignen könnten, sich gar fächerübergreifend universell bilden.

Dieser Gedanken ist dem Mann offenbar so widerlich, dass er einfach nicht anders kann. Gut, es hat einen politischen Versorgungsjob, die breite Masse des akademischen Proletariats wird im Beamtentum und Versorgungsjobs nieder gehalten, aber es gibt auch freie Berufe, wo Bildung und Leistung und nicht das Parteibuch zählt. Allerdings wird in A diesen Personen das Vergnügen selbständiger und nicht parteikontrollierter Arbeit möglichst madig gemacht.

Der Hahn ist eine Schande für das Land (und die VP ohnedies).

joeman
01
4.10.2009, 12:25
Das Probelm des Ö Bildunsgssystem ist die Soziale Selektion

...und die wird ohne Zweifel durch Studiengebühren verschärft. Stipendien in oder her.

Querkopf
10
4.10.2009, 16:52
Ganz richtig

aber die Studiengebühren sparen Steuergelder, die man zur Lösung dieses echten Problems sinnvoll einsetzen könnte!

Pik Ass O
 
01
4.10.2009, 18:23
Doppelter Blödsinn!

Zum einen will ja Hahn gleichzeitig die Stipendien erhöhen, zusammen mit der ganzen Verwaltung wird unterm Strich nicht viel übrigbleiben.

Zum anderen bekommt der Staat dieses Geld doch vielfach zurück!
Nicht immer so tun, als ob das Geld auf den Unis verbrannt würde! Es wird lediglich gut angelegt.

Meines Erachtens nach wissen das die Schwarzen wohl, nur fürchten sie eben akademische Konkurenz, womöglich noch aus Unterschichten!

esoxLucius
10
4.10.2009, 18:16
Wer die Unis besser finanzieren will,...

...soll sich das Geld gefälligst nicht bei den Studenten, sondern bei den Absolventen holen! Denn erstens sind es die Absolventen, die von der Leistung der Unis profitieren (solange man studiert, hat man ja wenig vom erworbenen Wissen) und zweitens trifft man damit keine Armen (und könnte deutlich mehr lukrieren, ohne dass es den Betroffenen weh tut).

-e!-
01
5.10.2009, 01:17

Das wird doch eh schon längst gemacht - oder haben Sie noch nie was von der Steuerprogression gehört...

smea_gol
01
4.10.2009, 18:00

150 Millionen Euro sind für den Staatshaushalt Peanuts. Wenn sie schon das Geld haben wollen, führen wir doch die Erbschaftssteuer wieder ein...
Oh nein, da schreit die Kapitalisten-Partei dann wieder....

joeman
01
4.10.2009, 12:22
Niemand wird länger studieren, zumal die Studis

...nach Ablauf der (je nach Studium mehr oder weniger realistischen) Mindestzeit plus 1 Toleranzsemester eh Studiengebühren zahlen müssen.
Genauso wie für ein Zweitstudium.

Die schwarze Argumentation ist in diesm Fall also zu 100% an den Haaren herbeigezogen und soll wohl nur helfen hier zu polemisieren.

Zumal Hahn ja schon unter Gusenbauer vom großzügigen Ausbau des Stipendiesnsystems geredet hat aus dem dann (worum auch immer) nichts wurde.

susi_mueller
01
4.10.2009, 08:15
hahnsche kausalitaet

"Die Zahl jener, die während eines Semesters nicht einmal zu einer Prüfung angetreten sind, ist von über 40 Prozent auf unter 15 Prozent gesunken."

sind in diesem zusammenhang wirklich die studiengebuehren als ursache zu nennen?

oder kann das vieleicht auch daran liegen, dass die studienplaene reformiert(?)/verschult wurden und mit einfruehrung von modulen und umfassenden pruerfung am ende jedes semesters (z.b. bei den medizinern) praktisch jeder eine pruefung machen muss, um weiterzukommen?

Heavyweather
01
4.10.2009, 02:08

Was genau bringt es wenn die Zahl derer sinkt die in einem Jahr keine Prüfung machen? Ob er überlegt hat dass es möglicherweise andere Gründe gibt keine Prüfungen zu machen? Lieber also wirtschaftlichen Druck auf die Studenten ausüben. Damit sie nachher schneller arbeitslos sind mit noch weniger Qualifikation...blieb ja keine Zeit mehr um sich auch interessanten Dingen zu widmen, Hauptsache fertig.

Wer keine Prüfungen macht kostet auch wenig bis nichts.
Die Studien mit teurem Betrieb sind sowieso schon durch Teilnehmerzahlen begrenzt.wer da einen Platz bekommt macht die Prüfung.

Einen wissenschaftsfeindlicheren Wissenschaftsminister gab es wohl noch nie.
Mir war der Knopf schon unsympathisch als er noch Gios Nightline betrieben hat.

Alex79
10
4.10.2009, 00:18
Finanzierung

Die Universitaeten werden von allen Oesterreichern durch Steuern finanziert. Ich finde es durchaus angemessen, dass diejenigen, die am meisten von diesem Service profitieren, naemlich die Studenten, auch einen etwas hoeheren Beitrag leisten, als der herkoemmliche Steuerzahler. Nicht den vollen Betrag, nur ein wenig mehr, so wie vorgeschlagen.

Das selbe ist es mit Autobahnen, oder? Die werden auch von uns allen erhalten. Aber auch hier ist es doch vernuenftig, wenn diejenigen, die sie am meisten nutzen, durch die Vignette etwas mehr dafuer bezahlen.

der kleine mann
01
4.10.2009, 14:21
Aus Steuergelden?

Was glauben Sie wie viele jener Leute, 50% ihres Einkommens an den Staat abliefern NICHT studiert haben? "Profitieren" tun nicht die Studenten, sondern die Absolventen, und die Zahle ohnehin schon mehr als genug!

Antony Buntspecht
10
4.10.2009, 17:08
fast jeder Vertreter

und viele, viele gute Handwerker u.u.u.
Das ist ein Wunschtraum - studieren und Geld schäffeln. 1.200€ verdient mein akademischer Freund!

Pik Ass O
 
02
3.10.2009, 23:05
Wann verstehen die schwarzen endlich,

dass Investitionen in die Bildung der Jungen sich lohnen, das Geld kommt vielfach zurück!

Und was sollen die Argumente "Es gibt eh mehr Stipendien"? Möcht' nicht wissen, wieviel da in der 2-fachen (2. Einheben, 2. verteilen) Verwaltung hängen bleibt!

Querkopf
20
3.10.2009, 21:56
„Die SPÖ braucht mehr Intellektualität!“

Mir scheint der SPÖ-Landtagspräsidentl Kurt Fleker hat wirklich Recht, wenn er sagt „Die SPÖ braucht mehr Intellektualität!“ Man sieht das hier in ziemlich tiefen Beiträgen von Postern, die glauben die Abschaffung der Studiengebühren mit Zähnen und Klauen verteidigen zu müssen, auch wenn es sozialpolitisch völlig falsch ist. Der Stil der Auseinandersetzung lässt glauben, dass kaum jemand den Hauptschulabschluss ordentlich geschafft hat. Die Intelektuellen scheinen in andere Parteien abgewandert zu sein.

joeman
02
4.10.2009, 12:23
Na, Hauptsache sie bewegen sich auf intelektuellem Niveau. :P

Pik Ass O
 
02
3.10.2009, 23:10
Was bitte ist sozialpolitisch falsch,

in die Bildung eines Landes zu investieren?

Antony Buntspecht
10
4.10.2009, 10:19
Der Staat investiert

viele Milliarden in Bildung und das ist gut und dringend notwendig. Die Frage ist hier, ob es sozialpolitisch richtig ist, jedes reiche Muttersöhnchen völlig gratis studieren zu lassen.

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