Endergebnis der Landtagswahl ist amtlich

2. Oktober 2009, 14:22
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Keine Änderungen gegenüber der korrigierten Fassung vom Montag

Wien - Das Endergebnis der oberösterreichischen Landtagswahl vom 27. September ist jetzt amtlich. Das am Freitag von der Landeswahlbehörde festgestellte Gesamtresultat entspricht der von der APA am Montag veröffentlichten korrigierten Fassung.

Die ÖVP verbesserte sich demnach auf 400.365 Stimmen bzw. 46,76 Prozent sowie 28 Mandate und fünf Regierungssitze. Die SPÖ brach auf 213.555 Stimmen (24,94 Prozent, 14 Mandate und 2 Regierungssitze) ein. Die FPÖ legte auf 130.937 Stimmen (15,29 Prozent, 9 Mandate, 1 Regierungssitz) zu und die Grünen blieben mit 78.569 Stimmen bzw. 9,18 Prozent (5 Mandate, 1 Regierungssitz) fast gleich.

Das BZÖ schaffte den Einzug in den Landtag mit nur 24.268 Stimmen bzw. 2,83 Prozent nicht. Noch weniger Zuspruch fanden KPÖ (4.812 bzw. 0,56 Prozent) und Die Christen (3.721 bzw. 0,43 Prozent).

Die Wahlbeteiligung ist heuer, bei der Briefwahlpremiere auf Landes- und Kommunalebene, erstmals seit 1949 wieder gestiegen - allerdings nicht allzu viel, um 1,70 Prozentpunkte auf 80,35 Prozent. Wahlberechtigt waren 1,086.310 Oberösterreicher, 872.796 haben ihr Wahlrecht ausgeübt - und 856.227 davon gültig gewählt.

Die Oberösterreich-Wahlen des heurigen Jahres sind allerdings noch nicht ganz abgeschlossen: In 37 Gemeinden finden am 11. Oktober noch Bürgermeister-Stichwahlen statt.

Auch Gemeinderats-Ergebnis amtlich

Auch das Endergebnis der Gemeinderatswahlen in Oberösterreich am 27. September ist nun amtlich. Gegenüber dem am Wahlsonntag veröffentlichten Gesamtergebnis hat sich nur die Zahl der abgegebenen Stimmen geringfügig (von 881.824 auf 881.812) verändert. Die gültigen Stimmen sind aber ebenso gleichgeblieben wie die Parteisummen und die erreichten Gemeinderatssitze.

Die ÖVP legte bei den Wahlen zu den Gemeinderäten in den 444 Kommunen etwas zu, sie kam in Summe auf 43,62 Prozent der 851.944 gültigen Stimmen und stellt nun 5.011 Gemeinderäte (früher 4.900). Die SPÖ verlor auch bei den Kommunalwahlen stark auf nur mehr 33,49 Prozent und 2.830 Gemeinderäte (früher 3.558). Die FPÖ legte auf 14,21 Prozent und 1.209 Gemeinderäte (742) zu, die Grünen ein wenig auf 5,14 Prozent und 238 (171) Gemeinderäte.

Das BZÖ, das den Einzug in den Landtag nicht schaffte, stellt mit 1,29 Prozent künftig 56 Gemeinderäte. Auf sonstige Listen entfallen 193 - und ein Linzer Gemeinderat gehört der KPÖ an.

Bei den Kommunalwahlen gab es 1,115.743 Wahlberechtigte - das sind mehr als bei der Landtagswahl, weil auch EU-Bürger Gemeinderäte und Bürgermeister mitbestimmen dürfen. Wie bei der Landtagswahl ist auch bei der ersten Gemeinderatswahl mit Briefwahl die Beteiligung etwas (von 77,81 auf 79,03 Prozent) gestiegen. (APA)

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