Diskussion über Sex und Religion

2. Oktober 2009, 12:10
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Interreligiöse Podiumsdiskussion: "Sexualität und Religion - ein kontroversielles Verhältnis. Über das Spannungsfeld von alten und neuen Normen und Freiräumen"

Wien - Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts war das Thema Sexualität in der Öffentlichkeit unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert. Die 68er, die zweite Frauenbewegung und die Forderung nach Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen führten zu einer Liberalisierung im Bereich der Sexualethik und Sexualpädagogik. "Fast unmerklich wie stets in der Geschichte schleichen sich auch neue Normen und Zwänge ein. Der menschliche Körper wird ungehemmt medial vermarktet, Pornographie ist Jugendlichen über das Internet frei zugänglich", heißt es in der Aussendung der Evangelischen Akademie.

Die interreligiöse Podiumsdiskussion im Rahmen der Wiener Vorleseungen stellt unter andem die Frage, ob es eine tragfähige Gesprächsbasis in diesen Fragen zwischen Religionen und Humanwissenschaften geben kann. (red)

Info

Zeit: Dienstag, 13. Oktober 2009; 19:00 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Feststiege I,1 , Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

ReferentInnen: Gisela Ebmer (Evangelische Kirche H.B., Fachinspektorin für höhere Schulen in Wien), Peter Riedl (ehem. Präsident der Österr. Buddhistischen Religionsgesellschaft), Carla Amina Baghajati (Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft), Anna Rosenberger (Vorstand-Stv. der Katholischen Frauenbewegung), Christina Kundu (Hindu-Gemeinschaft), Josef Shaked (Israelitische Kultusgemeinde)

Impulsreferat: Franz X. Eder (Inst. f. Wirtschafts- u. Sozialgeschichte, Universität Wien)

Moderation: Ursula Baatz (ORF/Ö1)

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