Ex-Generalinspektor für mehr deutsche Soldaten

2. Oktober 2009, 07:34
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Kujat: Statt 4.500 Mann "eher in Richtung 8.000"

Köln - Der ehemalige Generalinspektor der deutschen Bundeswehr, Harald Kujat, hat sich dafür ausgesprochen, die Mandatsobergrenze von 4.500 Soldaten für die deutsche Afghanistan-Truppe deutlich anzuheben. "Wir müssen initiativ vorgehen und die Kampfkraft stärken", sagte Kujat dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe) laut Vorausmeldung. "Die Obergrenze sollte deutlich erhöht werden, und zwar eher in Richtung 8.000 als in Richtung 6.000."

"Eine Anhebung wird unausweichlich", sagte Kujat der Zeitung weiter. Der Druck seitens der USA werde wachsen. Zudem würden die Taliban in Nordafghanistan noch stärker. Vor allem aber sei die Aufstockung erforderlich, um mehr militärische Initiative ergreifen und dabei die eigenen Soldaten besser schützen zu können. "Wir müssen aus der Ecke raus, in die die Taliban uns gedrängt haben", forderte der ehemalige ranghöchste General der Bundeswehr. (APA/AP)

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