Einweisung

1. Oktober 2009, 19:52
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Wie man dem pathologischen Komplex "Kindesmissbrauch/ Kinderporno" beikommt, wird jetzt diskutiert

Die Mutter, die den Missbrauch des eigenen Kindes durch den Partner verdrängt, beschönigt, oft auch aktiv fördert, ist eine fixe Erscheinung in dem pathologischen Komplex "Kindesmissbrauch/Kinderporno". Wie man dem juristisch und praktisch beikommt, wird jetzt anhand des Fahndungserfolges der Polizei gegen eine auch in Österreich aktive Szene diskutiert.

Eine andere Frage ist, ob gegen die aktiven Täter schon jetzt adäquat vorgegangen wird. Einer der jetzt Verhafteten war schon einschlägig vorbestraft: vier Monate Haft wegen Besitzes und Weitergabe von Kinderpornos - bedingt. Wenn es sich um auch physisch ausgeübte Pädophilie handelt, ist oft schwerste Gewaltausübung mit im Spiel - so wie bei einem der Verhafteten, der seine zehnjährige Stieftochter missbrauchte. Dazu noch das öffentliche Ausleben von Machtfantasien: Er prahlte im einschlägigen Forum mit dem, was er mit seiner Stieftochter anstellen würde, und stellte die Bilder dann ins Netz.

Hier stellt sich schon nicht mehr die Frage nach bedingt/unbedingt, sondern, ob nicht in solchen Fällen eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher geboten ist. (Hans Rauscher, DER STANDARD - Printausgabe, 2. Oktober 2009)

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