John Travolta sagt in Prozess nach Tod seines Sohnes aus

1. Oktober 2009, 17:08
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Wegen angeblicher Erpressungsversuche von Ex-Senatorin der Bahamas

Miami - US-Filmstar John Travolta hat sich im Prozess um Erpressungsversuche nach dem Tod seines Sohns Jett vor einem Gericht auf den Bahamas geäußert. Die Angeklagten hätten versucht, ihn "auf die eine oder andere Weise" für den Tod verantwortlich zu machen, sagte Travolta nach Angaben örtlicher Medien vom Mittwoch.

Vor Gericht stehen die ehemalige Senatorin der Bahamas, Pleasant Bridgewater, und ein Rettungssanitäter. Sie hätten versucht, mit der Drohung einer Veröffentlichung von Informationen zu Jetts Tod 25 Millionen US-Dollar (17 Millionen Euro) von ihm zu erpressen, sagte Travolta. Beide erklärten sich für unschuldig.

Travolta sagte vor Gericht, einer seiner Angestellten habe ihn vor der möglichen Veröffentlichung gewarnt, sollte er das Geld nicht zahlen. Der 16-jährige Jett war im Jänner während eines Familienurlaubs auf den Bahamas gestorben. Er hatte seit seiner Kindheit an epileptischen Anfällen gelitten. Travolta und seine Frau Kelly Preston hatten selbst Anzeige wegen versuchter Erpressung erstattet. (APA/AFP)

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