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(Das Interview im Audio-Format zum Download:
)
Die Krise der SPÖ nach den Rekordverlusten bei den vergangenen Wahlgängen "könnte der Anfang vom Endes des Parteivorsitzenden sein", meint der Politologe Anton Pelinka im Video-Interview mit Hans Rauscher. Sollte Werner Faymann als SPÖ-Chef und Bundeskanzler ausgetauscht werden, sei das jedoch nicht die Lösung. "Es ist vielleicht hilfreich, aber die Lösung ist, dass die Partei sich anders aufstellt, unabhängig von der Person." Die SPÖ sollte eine bessere Analyse des Zustandes durchführen. Pelinka: "Was mich erstaunt und wundert ist, dass die Sozialdemokratie nichts gegen ihre langweilige Biederkeit tut." Bruno Kreisky hätte 2.000 internationale Experten eingeladen, um über die Zukunft der Sozialdemokratie medienwirksam nachzudenken. Die aktuelle SPÖ sehe sich hingegen "als sich selbst genügsame Provinz".
Migration und Wirtschaft
Im Gespräch erläutert Pelinka ausführlich, welche Zugänge die Sozialdemokratie zu den zwei Themenbereichen Migration und Wirtschaft wählen könnte. Bei beiden fordert der Politologe von der SPÖ mehr Internationalität ein. Alles, was jenseits der Grenzen passiere, würde als Bedrohung statt als Chance gesehen. Zum Thema Ausländer meint Pelinka: "Der bloße Geruch von Hammelbraten im Hinterhof kann doch nicht ausreichen, dass man sagt, die Muslime dürfen keine Moscheen bauen. Und der bloße Geruch von Hammelbraten ist aus meiner Sicht nicht negativer als der der Wiener Burenwurst." Die "Burenwurst-Kultur" sei der "Hammmelbraten-Kultur" auch nicht grundsätzlich überlegen.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise sei kein österreichisches Problem, sondern eines der Weltökonomie. Dieses Problem könne man nur mit einer europäischen, internationalen Politik angehen. Die "Insel der Seligen", die es mit dem österreichischen Wohlfahrtsstaat einmal gegeben habe, sei Vergangenheit, weil es statt der Nationalökonomie jetzt nur mehr eine Globalökonomie gebe. Die Sozialdemokratie müsse nun versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Kapital herzustellen, "aber sie scheint sich darüber nicht einmal den Kopf zu zerbrechen".
Extrem Rechts
Am Schluss des Interviews erklärt Pelinka, warum auch in Zukunft 25 bis 30 Prozent der Österreicher extrem rechte Parteien wählen könnten, und was die anderen Parteien dagegen tun sollten. (rasch, derStandard.at, 2.10.2009)
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wissen sie, früher... ich meine ganz früher, als ich noch jugendzeitschriften gelesen habe, jaja genau die mit dem doktor sommer und rennbahnexpr und so,... jedenfalls da waren auch imer poster drinnen.
ob niveaulos oder nicht, ich habe sie an die wand gehängt.
und später hab ich mir darüber keine gedanken mehr gemacht.
möglicherweise können sie mit den postern der neuzeit auch so verfahren.
augenzwinkernd
TF
Generell ist RAU TV eine gute Idee. Allerdings ist Herr Rauscher ein Mann der Feder bzw des Keyboards, vielleicht sollten diese Interviews im Team durchgeführt werden, mit jemandem der eine etwas bessere mündiche Komptenz hat. Dann würden die Interviews vielleicht ein wenig besser ankommen. Aber generell würde ich sie, trotz ups and downs in der Qualität nicht missen wollen
Verblüffend, diese Analyse hätte man nach ein paar Jahren Vranitzky genauso veröffentlichen können: Die SPÖ hat es sich geleistet, mehrere Generationen künftiger Parteiführer zu killen: Androsch hätte das Zeug gehabt, die SPÖ zur linken Volkspartei zu machen, in der Hainburger Au entfremdete man die Ökologiebewegten weg zur grünen Partei. Der Niedergang der Löwelstrasse begann schon unter Kreisky, Vranitzky verklopfte das linke Familiensilber wie die AZ, Benya sah hilflos zu, wie der Konsum pleite ging, sein Nachfolger verlor die BAWAG usw. Die jetzige „Parteielite“ ist nur noch drittklassig, Zeit für einen Neubeginn jenseits der SPÖ.
Nein. Bitte bloß nicht noch mal von vorn.
Man sollte die Chance nützen, die fatalen Grundirrtümer des Sozialismus zu erkennen, die v.a. wirtschaftlicher Natur sind und deren Widerlegung ohne jegliche "Ideologie" und sinnfreiem Pochen auf einen "Rechtsanspruch" irgendeiner "individuellen Meinung" auszukommen vermag:
http://www.newurl.us/u/?a=3182
Der studierte Politologe P. kratzt wieder einmal elegant die Kurve. Seit wann ist die Burenwurst Kultur? Gewohnheit wäre besser artikuliert. Oft ist die Burenwurst, nur eine fettiges kaum genießbares, geschmackloses "Irgendetwas", dass sich der Mensch in unkontrolliert-verzweifelter Fresssucht hineinstopft. Auch der Vergleich m d Hammelbraten-Kultur, ist purer Unfug.Der Dönerkebab riecht hin und wieder nicht nach Kultur, eher nach wildem Mischmasch.Do is alles drinnen was Gott erlaubt. Ist natürlich nicht bei allen so… Immerhin mein Spaniel nimmt immer ganz spontan Reißaus. Habe ich wirklich einmal ein Verlangen, verbellt mich der Vierbeiner. Ist allerdings beim Burenheitl net anders. Die negativen Beispiele sind natürlich nicht die Regel
...der nicht planlos gegen ausländer (fpö, bzö) oder gegen reiche und den sogenannten "raubtierkapitalismus" (spö) losschimpft...
der mann hat gesunde und vernünftige einstellungen...klar dass der nie wirklich politik gegangen ist, ist verständlich...so fähige menschen wären ja dumm, wenn sie ihr talent für ständige beschimpfungen verschwenden würden
... auch dankbar dafür sein, dass hier in ruhiger, sachlich fundierter Weise und auch klar wichtige Diskussionsbeiträge gegeben werden. Die mögen dann den Rechtsextremen nicht gefallen. Sie sind aber ein Ausweis für eine doch noch aufzufindende Nische, in der Debatten in diesem Land geführt werden können.
es ist .......
HANSI HINTERSEER !!!!!!!!!!!
www.hansi-hinterseer.net/eingang.htm
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