Rund 60.000 Besucher beim ersten "Tag der Wiener Schulen"

1. Oktober 2009, 15:18
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ÖVP-Kritik: "PR-Aktion" trotz haarsträubender Defizite

Wien - Beim ersten "Tag der Wiener Schulen" haben laut dem Stadtschulrat am heutigen Donnerstag rund 60.000 Personen die Möglichkeit genutzt, einen der rund 700 Schulstandorte in Wien zu besuchen. Dabei sollten nicht nur Eltern, die einen Platz für ihre Kinder suchen, angesprochen werden. Ziel war es, allen an Schule Interessierten die Möglichkeit zu geben, verschiedene Konzepte kennenzulernen, so Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) und die Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl in einer Aussendung.

Die Wiener ÖVP kritisierte den "Tag der offenen Schulen" als "PR-Aktion". Damit solle über die haarsträubenden Defizite im Pflichtschulbereich und die katastrophalen Zustände an den Schulen hinweggetäuscht werden, sagte die nicht amtsführende Stadträtin Isabella Leeb. In Wien würden desolate Räumlichkeiten und Containerklassen "menschenwürdiges Lernen sehr, sehr schwer" machen. Zusätzlich kämpfe die Wirtschaft mit den massiven Defiziten der Pflichtschulabgänger, die in den Lehrbetrieben auf Kosten der Lehrherren nachgeholt werden müssen. (APA)

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