Rund 1000 Computer von Integral Energy müssen neu aufgesetzt werden
Der zweitgrößte australische Stromversorger Integral Energy hat einem Bericht des Sydney Morning Herald zufolge derzeit mit einem Computervirus zu kämpfen, der nicht nur das interne Netzwerk, sondern auch die gesamte Stromversorgung gefährdet. Experten arbeiten momentan daran, den Ausbruch einzudämmen. Dazu müssten sie rund 1000 Rechner des Konzerns neu aufsetzen.
Noch keine Beeinträchtigung
Die Gefahr bestehe darin, dass der Virus vom IT-Netzwerk in das System zur Kontrolle der Infrastruktur eindringt, denn offenbar gibt es zwischen den beiden Systeme keine effektive Trennung. Bislang seien Stromversorgung und Kundendaten von dem Virus noch nicht beeinträchtigt worden.
Schwer zu entfernen
Der Virus W32.Virut.CF gelte laut Symantec als besonders bösartig und schwer aus einem Netzwerk zu entfernen. Auf den Rechnern des Unternehmens soll Anti-Viren-Software von Symantec installiert sein, für die es bereits seit Februar eine Signatur für diesen speziellen Virus gibt. Offenbar wurde die Software auf einigen Rechnern jedoch nicht aktualisiert oder der Symantec-Scanner konnte den Schädling schlichtweg aufgrund der Tarntechniken nicht entdecken. Der Energiekonzern hat eine Untersuchung der Umstände angekündigt. (red)