Vorarlberger Landtagswahlergebnis nun amtlich

1. Oktober 2009, 10:33
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Noch einmal Korrektur um vier Stimmen

Bregenz - Die Landeswahlbehörde hat am Donnerstagvormittag das endgültige amtliche Endergebnis der Vorarlberger Landtagswahl verlautbart. Gegenüber den am Montagabend bekanntgegebenen Zahlen gab es noch einmal eine geringfügige Korrektur in drei Gemeinden des Bezirks Feldkirch. Der FPÖ ging dadurch eine Stimme verloren, die Liste "Gsiberger" bekam drei Stimmen dazu.

Das amtliche Endergebnis der Wahl vom 20. September lautet demnach: ÖVP 90.108 Stimmen (50,79 Prozent Stimmenanteil/20 Mandate), FPÖ 44.562 Stimmen (25,12/9), Grüne 18.763 Stimmen (10,58/4), SPÖ 17.779 Stimmen (10,02/3). Die anderen Parteien und Listen, darunter auch das BZÖ, haben den Einzug in den Landtag klar verpasst. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,44 Prozent.

Die Vorzugsstimmenergebnisse wurden bereits am Dienstag veröffentlicht. Mit Abstand am meisten Vorzugsstimmen - nämlich 94.345 - erhielt VP-Landesparteichef Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Mehr Vorzugsstimmen als Wähler zu haben ist in Vorarlberg möglich, da jeder Wahlberechtigte drei Vorzugsstimmen vergeben darf, davon zwei an einen Kandidaten. Die Vorzugsstimmenergebnisse der anderen Spitzenkandidaten: Dieter Egger (F) 48.347, Michael Ritsch (S) 11.609, Johannes Rauch (G) 10.466, Bernhard Amann ("Gsiberger") 2.269, Wolfgang Maurer (BZÖ) 872.

Deutlich gestiegen ist die Zahl der per Wahlkarte abgegebenen Stimmen, weil bei dieser Landtagswahl erstmals die Briefwahl möglich war. Von den 261.132 Wahlberechtigten ließen sich 19.708 eine Wahlkarte ausstellen. 15.143 Wahlkarten - größtenteils Briefwahl-Stimmen - konnten bereits am Wahlsonntag in das vorläufige Ergebnis eingerechnet werden, 2.679 weitere wurden nicht im Heimatbezirk abgegeben oder langten nach dem Wahlsonntag am Postweg ein. Diese wurden erst am vergangenen Montag nach Ablauf der Frist ausgezählt. Die Zahl der Wahlkarten-Wähler, die am Wahlsonntag im Heimatbezirk gewählt haben, ist nicht erfasst.

Die konstituierende Landtagssitzung findet am 14. Oktober statt. Die ÖVP braucht keinen Partner und wird eine Alleinregierung bilden. (APA)

 

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