EU droht wegen iPhone-Explosionen mit Rückruf

1. Oktober 2009, 10:08
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Wenn Probleme auf Produktionsfehler zurückzuführen sind, lässt die EU das iPhone vom Markt nehmen

Die EU-Kommissarin für Verbraucherschutz, Meglena Kuneva, hat Apple gedroht, das iPhone vom Markt zurückzurufen, falls die berichteten Explosionen auf einen Produktionsfehler zurückzuführen sind. "Ich brauche keine Erlaubnis (von Apple), damit Waren nicht auf den Markt kommen", so Kuneva. Gefährliche Produkte würde man natürlich zurückrufen.

Verletzungen

Aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland waren in den vergangenen Wochen Beschwerden eingegangen. In einem Fall habe sich ein Mädchen Verbrennungen zugezogen, nachdem das iPhone vor ihr explodiert war. In Frankreich sei ein Nutzer durch einen Splitter am Auge verletzt worden. Auch aus den USA und Belgien gebe es laut AFP ähnliche Berichte.

Rückruf nur bei einwandfreiem Beweis

Die EU werde nun untersuchen, ob die Probleme auf einen Fehler in der Fertigung oder auf falsche Benutzung zurückzuführen sind. Ein Rückruf sei nur möglich, wenn sich zweifelsfrei belegen lasse, dass das Gerät gefährlich ist wie etwa beim Rückruf von Senseo-Kaffeemaschinen in Italien, an denen sich Kunden die Hände verbrannt hatten. Apple glaubt nicht, dass es ein generelles Problem mit dem Gerät gibt, wie das Unternehmen im August mitteilte. Man werde den Fällen aber natürlich nachgehen. (red)

 

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    EU geht iPhone-Explosionen nach

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