Minister für Sozialentwicklung: Millenniums-Ziel erreicht

30. September 2009 22:58

Patrus Ananias: 2003 schafften 19 Millionen Brasilianer Sprung aus extremer Armut

 

Brasília - Brasilien hat nach den Worten seines Ministers für Sozialentwicklung und Hungerbekämpfung, Patrus Ananias, das Millenniums-Ziel zur Halbierung der extremen Armut schon 2005 erreicht. "Wir gehen jetzt weiter und wollen die extreme Armut bis 2015 auf 25 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren", sagte Ananias in Brasília. Nach einer jüngsten Studie der anerkannten privaten Getulio-Vargas-Stiftung schafften seit 2003 mehr als 19 Millionen Brasilianer den Sprung aus der bittersten Armut, die vor allem im Nordosten des Landes noch vorherrscht. Nach Weltbank-Angaben gilt ein Mensch dann als extrem arm, wenn er mit weniger als 1,25 Dollar am Tag auskommen muss.

Ananias nimmt an diesem Donnerstag in Hamburg den Future Policy Award der "Weltzukunftsrates" entgegen. Damit wird ein Gesetz zur Hungerbekämpfung der brasilianischen Millionen-Stadt Belo Horizonte gewürdigt, deren Bürgermeister der heutige Minister in den 90er Jahren war. (APA)

Hamit_Hatemi
09.11.2009 15:44

Die Linkslinken sollten sich dessen eingedenk sein, dass die gemäßigt linke Politik des brasilianischen Präsidenten zu begrüßen ist, die sozialistische des Tschaweß und des Komischen aus Bolivien aber nicht.

Student der Magie
01.10.2009 14:20
eine tolle Entwicklung in Brasilien

durch linke Politik. Armut geht zurück, Arbeitsplätze werden geschaffen, vieles wird aufgebaut, und auch, wenn es noch genug zu tun gibt: es geht ( auch wirtschaftlich- trotz Krise 5% Wachstum) aufwärts.

Und in der EU gewinnen überall die Rechten, und es geht generell bergab. Zufall?

PS: und nur um Mißverständnissen vorzubeugen: ich schreibe hier nicht über linksextreme Politik, die ist mir genauso unsympatisch wie Rechtsextreme;)

Nicolas Castillo
 
02.10.2009 10:31
na Zauberlehrling ...

wieder auf dem Brasilien-Vergötterungstrip?

Nebenbei bemerkt, auch in Peru und Kolumbien geht's voran, und das ohne linke Politik.

Liegt es vielleicht doch nicht primär an der Gesinnung? Wenn dem so ist, hoffe ich, dass ihr Weltbild jetzt nicht in's Wanken gerät.

Hamit_Hatemi
09.11.2009 15:45
"Brasilien-Vergötterungstrip"

Brasilien ist toll, Sozialismus nicht :-)

Student der Magie
02.10.2009 19:29
bitte nicht immer von sich selbst auf andere schließen

Ich vergöttere niemanden und auch keine Länder.
An anderer Stelle habe ich ein Vorhaben Lulas auch kritisiert. Da ging es darum, dass Lula plant dass auch die Indogenen Gewinne erwirtschaften müssen.

Sie sehen also, dass ich je nach Kontext eine differenzierte Wahrnehmung habe, was ich bei Ihnen leider nicht beobachten kann.

Es geht hier weder um Peru noch um Kolumbien, und man kann speziell bei Kolumbien geteilter Ansicht sein. Zudem schließt sich eine Vergötterung auch mit dem Begleitsatz aus, dass es noch sehr viel zu tun gäbe.

Tipp: beschäftigen Sie sich doch mit anderen Dingen als andere Menschen zu verunglimpfen, es wirkt sowieso nur auf ihr eigenes Leben zurück;)

Nicolas Castillo
 
05.10.2009 11:11
lieber Zauberlehrling ...

ich habe doch niemanden verunglimpft, also bitte nicht so dünnhäutig.

Ich weiss außerdem auch dass es hier nicht um Peru oder Kolumbien geht, dieses habe ich nur als konträre Beispiele angeführt, da Sie die Entwicklung in Brasilien allein auf linke Politik reduzieren.

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