Moblin und Co.: Linux rockt das Netbook

4. Oktober 2009, 14:48
106 Postings

Mit speziell angepassten Interfaces will man Windows Paroli bieten - Ein Blick auf einige der interessantesten Netbook-Distributionen

Bild 1 von 12

Wer sich ein Netbook zulegt, bekommt meist ein recht blankes Windows-XP-System mitgeliefert, eine Umgebung der man viel nachsagen kann, aber sicher nicht dass sie speziell für die Netbook-Nutzung ausgelegt wurde. Immerhin herrschen in dieser Geräteklasse meist kleine Displays und schlechte Touchpads vor - Voraussetzungen, die die Nutzung von kleinteiligen Interface-Elementen zu einer wahren Pein machen können.

Anpassung

Eine Problematik, die so mancher Hardware-Hersteller schon recht früh erkannt hat, und als Konsequenz daraus das eine oder andere Netbook mit einem speziell angepassten Linux-System ausgeliefert hat. Der Vorteil von Linux liegt dabei in der großen Flexibilität, durch die freie Verfügbarkeit des Codes können sowohl Interface als auch Kernbestandteile an die individuellen Bedürfnisse der Hardware exakt angepasst werden.

Unterschiede

Doch auch sonst gibt es einige gute Gründe, warum Linux gerade für den Netbook-Bereich eine interessante Wahl ist: Probleme mit der fehlenden Unterstützung von einzelnen Hardwarekomponenten spielen kaum eine Rolle, ist hier doch typischerweise meist eine sehr ähnliche Ausstattung verbaut - oft dazu noch von Intel, das selbst im Linux-Bereich äußerst aktiv ist. Zusätzlich werden Netbooks meist nur für ein sehr eingeschränktes Feature-Set benutzt, den Support für aktuelle Spiele erwartet hier sowieso niemand, und für die Web-Nutzung ist Linux ohnehin bestens aufgestellt.

weiter ›
Share if you care.