Wer sich ein Netbook zulegt, bekommt meist ein recht blankes
Windows-XP-System mitgeliefert, eine Umgebung der man viel nachsagen
kann, aber sicher nicht dass sie speziell für die Netbook-Nutzung
ausgelegt wurde. Immerhin herrschen in dieser Geräteklasse meist kleine
Displays und schlechte Touchpads vor - Voraussetzungen, die die Nutzung
von kleinteiligen Interface-Elementen zu einer wahren Pein machen
können.
Anpassung
Eine Problematik, die so mancher Hardware-Hersteller schon recht
früh erkannt hat, und als Konsequenz daraus das eine oder andere
Netbook mit einem speziell angepassten Linux-System ausgeliefert hat. Der Vorteil von Linux liegt dabei in der großen Flexibilität, durch
die freie Verfügbarkeit des Codes können sowohl Interface als auch
Kernbestandteile an die individuellen Bedürfnisse der Hardware exakt
angepasst werden.
Unterschiede
Doch auch sonst gibt es einige gute Gründe, warum
Linux gerade für den Netbook-Bereich eine interessante Wahl ist:
Probleme mit der fehlenden Unterstützung von einzelnen
Hardwarekomponenten spielen kaum eine Rolle, ist hier doch
typischerweise meist eine sehr ähnliche Ausstattung verbaut - oft dazu
noch von Intel, das selbst im Linux-Bereich äußerst aktiv ist.
Zusätzlich werden Netbooks meist nur für ein sehr eingeschränktes
Feature-Set benutzt, den Support für aktuelle Spiele erwartet hier sowieso niemand, und für die Web-Nutzung ist Linux ohnehin bestens
aufgestellt.