Moblin und Co.: Linux rockt das Netbook

Andreas Proschofsky, 4. Oktober 2009, 14:48
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grafik: archiv

Wer sich ein Netbook zulegt, bekommt meist ein recht blankes Windows-XP-System mitgeliefert, eine Umgebung der man viel nachsagen kann, aber sicher nicht dass sie speziell für die Netbook-Nutzung ausgelegt wurde. Immerhin herrschen in dieser Geräteklasse meist kleine Displays und schlechte Touchpads vor - Voraussetzungen, die die Nutzung von kleinteiligen Interface-Elementen zu einer wahren Pein machen können.

Anpassung

Eine Problematik, die so mancher Hardware-Hersteller schon recht früh erkannt hat, und als Konsequenz daraus das eine oder andere Netbook mit einem speziell angepassten Linux-System ausgeliefert hat. Der Vorteil von Linux liegt dabei in der großen Flexibilität, durch die freie Verfügbarkeit des Codes können sowohl Interface als auch Kernbestandteile an die individuellen Bedürfnisse der Hardware exakt angepasst werden.

Unterschiede

Doch auch sonst gibt es einige gute Gründe, warum Linux gerade für den Netbook-Bereich eine interessante Wahl ist: Probleme mit der fehlenden Unterstützung von einzelnen Hardwarekomponenten spielen kaum eine Rolle, ist hier doch typischerweise meist eine sehr ähnliche Ausstattung verbaut - oft dazu noch von Intel, das selbst im Linux-Bereich äußerst aktiv ist. Zusätzlich werden Netbooks meist nur für ein sehr eingeschränktes Feature-Set benutzt, den Support für aktuelle Spiele erwartet hier sowieso niemand, und für die Web-Nutzung ist Linux ohnehin bestens aufgestellt.

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Tschanki
00
8.10.2009, 16:29
Samsung N130 oder N140

Ist es möglich das Netbook auf 3 oder 4GB RAM aufzurüsten? finde dazu nichts im Netz. Überhaupt ist hardwaremäßig wenig Info zu bekommen, zB Größe des Akkus beim N130

Moblin
00
6.10.2009, 11:27

Ich will so etwas inder Art auch auf dem Desktop!

maboco
00
13.12.2009, 15:36

Gnome Shell kommt im Herbst 2010.

Der Unkurze
00
6.10.2009, 12:32

hmm in der hinsicht bin ich schon sehr gespannt auf die gnome shell

value
 
01
5.10.2009, 17:21

Ich bin hin und weg, ein lesbarer, informativer, vernünftiger Artikel mit interessantem Inhalt.

Könnte man das bitte auch auf den Rest der Ausgabe ausweiten?

kleeklee
00
5.10.2009, 16:02
Märchen vom Rotkäpchen welches der Frau Holle die Betten schüttelt

Wer einem Netbook unterstellt es sei eigentlich ein verkappter Tablet PC, und sich daher über das schlecht bedienbare Touchpad aufregt, dem ist nicht zu helfen.

Lassen wir die Kirche mal im Dorf, das Tablet PC Konzept ist gescheitert, auch Linux am Netbook macht aus diesem keinen besseren Tablet PC.

gunth3r
12
5.10.2009, 12:59

Ich verwende jetzt Crunchbang Linux auf meinen eee 701. Kein Overhead, absoluter Minimalismus, pfeilschnell, und die erste Linux-Distribution, die ich *gerne* verwende.

WoodSTokk
03
5.10.2009, 01:48
mobile Internet mit Linux ...

... ist seit einiger Zeit (mehr als 1 Jahr) kein Problem mehr. Habe selbst schon mehrere Hauwei-Modems unter verschiedenen Distris eingerichtet und hatte keine Schwierigkeiten.

Die Meinungen pro/contra GUI sind zwar unterhaltsam, haben aber sonst keinen Wert. Eine GUI gibt es auch auf Linux (sogar mehrere) für den Desktopbereich. Ein Server hingegen braucht sowas nicht (der braucht nicht mal eine Grafikkarte) und wäre absolute Speicherverschwendung. Auf einem Server reicht eine Shell (Eingabeaufforderung) völlig aus und die Trennung zwischen Shell und GUI hat zusätzlich noch den Vorteil, daß der Rechner bedienbar bleibt wenn die GUI mal abstürzt. Unter Windows hilft das nur noch der Resetknopf.

major grubert
02
5.10.2009, 08:33
bislang

bislang ist mir aber noch kein server untergekommen der vollkommen headless lief. und auch fuer eine shell am geraet braucht man eine graka.

Topfenbaby
00
6.10.2009, 12:21
Ich betreibe einen "headless-server"

Kein Bildschirm, keine Tastatur, keine Maus, lediglich ein angeschlossener Drucker.

Die Wartung erfolgt über ssh.

xuniL
00
5.10.2009, 16:03

...hat Ihr Router eine Graka ?

Yojimbo
04
5.10.2009, 10:07
Unsere Sun Server laufen alle...

... ohne Grafikkarte. ALOM !! Eine Console mit eigenem Netzwerkanschluss direkt in die Maschine eingebaut. Remote Power on/off usw...
Oder einfach übder die serielle (TTY). Geht auch bei Linux ohne Probleme...

mr. kawumman
00
5.10.2009, 10:03

dann kommst du nicht viel herum ;-)

sowas ist heute standard

aceFruchtsaft
01
5.10.2009, 09:50

Offensichtlich noch nicht sehr rumgekommen... Ich allein hab 3 von diesen Dingern.

Für eine Shell braucht man nur SSH. Wenn das nicht funkt, dann eben die serielle Schnittstelle direkt am Gerät, die geht immer. Graka? Wozu?

Robert Dunkelwand
 
00
5.10.2009, 09:41
Er meinte damit...

...garantiert eine zusätzliche Grafikkarte...außer man macht von Anfang an alles über das Netzwerk (geht, man braucht nur eine eigene Netzwerkkarte oder so, um sich von vornherein (auch im BIOS) auf die Maschine verbinden zu können).

m.schmidler
05
4.10.2009, 23:46
Sehr netter Artikel,

bietet wirklich einen schönen Überblick. Mein Interesse an Linux ist dadurch wieder mal sehr gewachsen :)

Don Mazzarello
03
4.10.2009, 22:53

linux is a tolle sache und ich finds auch super, dass auch große firmen hier fast fieberhaft mit entwickeln um möglichst benutzerfreundliche guis zu produzieren. ich glaube das da noch einige überraschungen auf uns warten in der zukunft. linux, intel und usw. vor!

gwendo
017
4.10.2009, 22:36
Lob dem Autor

Ich wünsche mir wirklich, der Standard hätte mehr AutorInnen mit der Kompetenz eines Andreas Proschofsky.

Heimwerkerkönig
 
00
4.10.2009, 22:33
Vielleicht sollte sich...

... die Linux-Gemeinde stärker auf den Netbook-Bereich konzentrieren, denn wie diese Beispiele zeigen, entwickelt man hier eine Schaffenskraft, die man bei den "normalen" Linux-Distris für sticknormale Notebooks und Standrechner, kaum findet.

Ich selbst nutze z.B. auch Jolicloud auf meinem HP-Netbook und bin davon begeistert.
So wie ich am normalen Rechner nicht mehr auf Windows 7 verzichten möchte und Linux für mich keine Alternative darstellt, so würde ich Jolicloud um nichts in der Welt gegen irgend ein Windows auf meinem Netbook austauschen wollen.

Es ergibt sich eben für alles ein bestimmter Anwendungsbereich, sofern man nicht irgendwie dogmatisch verblendet ist.


her wig
02
4.10.2009, 20:33
UNR

läuft grad' auf meinem Netbook, die USB-Datenkarte von "3" funkt auch, und mit der Installation auf der SD-Karte kann ich jetzt mal' komfortabel testen.

Erster Eindruck: schaut hübsch aus, die reduzierte Fensterdarstellung ist soweit auch gut, aber die GUI unter XP reagiert doch irgendwie flotter...

musikliebhaber1
00
4.10.2009, 20:20
Hatte Probleme

ich will nichts mehr als WinXP auf meinem EEEPC los zu werden. Leider hat mein Drei ZTE 635 keine Chance geboten, ins Internet zu kommen. Hat irgendwer eine Idee?

werwolfi
01
5.10.2009, 13:09

schau mal das an (v.a. unter "Code"):
http://ubuntuforums.org/showpost.... stcount=27

jedesmal alle schritte von hand wär natürlich mühsam, aber wenns funkt, kann man ja ein script draus machen.

Hari Ka
01
4.10.2009, 23:17

Anstecken?

Grünwähler
03
4.10.2009, 18:21
Wo ist die Plasma Netbook Shell?

Scamandrio
03
5.10.2009, 02:39

Imo derzeit unbrauchbar - bin schweren Herzens wieder zurück zu Ubuntu 9.10 NBR (Beta). Letzteres funktioniert zwar schon gut, aber KDE wäre mir lieber gewesen.

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