Graz

Fischverzehr als Gesundheitsrisiko?

30. September 2009, 11:47
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    foto: rewe international ag

    Nicht alle Menschen scheiden das in Fisch und Meeresfrüchten enthaltene organische Arsen gleich schnell aus.

Probanden scheiden unterschiedlich schnell das in Fisch enthaltene organische Arsen aus - Wenn der Stoff länger im Körper bleibt, könnte ein Gesundheitsrisiko bestehen

Graz - Harte Zeiten für Fisch-LiebhaberInnen: Im Zuge eines wissenschaftlichen Tests hat das Institut für Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz festgestellt, dass nicht alle Menschen das in Fisch und Meeresfrüchten enthaltene organische Arsen gleich schnell ausscheiden. Testleiter Kevin Francesconi erklärte, dass der Umstand, dass der Stoff länger im Körper bleibt, ein Gesundheitsrisiko darstellen könnte. Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss geben.

Der Experte erklärte am Mittwoch, dass sechs freiwillige Probanden eine reine Form von organischem Arsen - nicht zu verwechseln mit dem äußerst giftigen anorganischen Arsen - als Flüssigkeit zu sich genommen haben. Dabei handelte es sich um eine im Labor hergestellte Verbindung, wie sie in der Natur in hoher Konzentration in Wasserlebewesen vorkommt.

Wo ist das Arsen verblieben?

Die Testergebnisse stellten die ForscherInnen vorerst vor ein Rätsel, denn während vier der Personen das Arsen in den darauffolgenden Tagen zu 85 bis 95 Prozent im Urin ausgeschieden hatten, fanden die Forscher bei den beiden anderen Probanden nur 15 Prozent bzw. sogar nur vier Prozent des Stoffes im Urin. Wo das Arsen verblieben ist, wissen die Wissenschafter bisher nicht. "Offenbar gibt es große individuelle Unterschiede, wie der menschliche Körper mit dem Arsen umgeht," meinte Francesconi.

Bedenklich sei das, da noch nicht restlos geklärt ist, ob die Zwischenprodukte des organischen Arsens, die bei der Verdauung entstehen, gleich giftig sind, wie jene beim anorganischen Arsen. Das Endprodukt nach der Verdauung sei jedenfalls bei beiden Arsenarten das selbe. Wissenschaftliche Tests an der Universität sollen nun klären, wie toxisch die beim Abbau der organischen Variante entstehenden Produkte sind. Im schlimmsten Fall würde es bedeuten, dass der Verzehr bestimmter Nahrung ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellt, so der Experte. (APA, red)

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Posting 1 bis 25 von 44
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M0hammed
00
3.10.2009, 14:56
Das Foro von REWE als mieses Nahrungsmittel scheint mir eher als Mißbrauch!

Fisch ist nur ungesund, wenn er gammelig oder aus verseuchten Gewässern stammt.

Damit Handel zu treiben dürfte strafbar sein.

karlFranz
00
3.10.2009, 20:25
Arsenbetain und Arsencholin in Meeresfrüchten

sind praktisch unschädlich.

Dieser Kurzartikel im Standard ist für die Fisch.

JAXCUBE
00
3.10.2009, 12:29

...über so einen Humbug lässt sich die Möchtegern - Wissenschaft - nämlich die mediale - gerne aus

Aber das in Italien, 50 - 100 Giftmüllfässer von Atomländern teuer verkauft und dann ins Meer mitsamt dem Schiff versenkt.

Das intressiert keinen Politiker dort unten und keinen bei uns.

Obwohl detaillierte Angaben zu den Booten gemacht wurden - eines wurde gefunden, die 20 bis 50 anderen intressiert keinen.

Das nennt sich Umweltpolitik

J'adoube
00
3.10.2009, 14:09
Ja, was sagen denn da die Fischliebhaber-schnalz-innen?

(FischliebhaberInnen mit Schnalzlaut vor dem Binnen-I als Vorschlag der Aussprache des blöden Wortes).

JAXCUBE
00
3.10.2009, 20:51

...nicht mal mehr Einheimische kaufen dort den Fisch

Die flicken Netze - fischen geht in Kalabrien zur Zeit so gut wie keiner.

Aber warten wirs ab - wird schon noch einen netten Artikel darüber geben.

Jedenfalls überleg dirs 3mal - in Italien Fisch zu essen, damit mein ich die nächsten 100 Jahre.
Fässer rosten, der Atommüll ist real.
Ein Boot bereits entdeckt.
Sollen aber bei 20 bis 50 sein, rund um den Stiefel.

Dachte zuerst auch - die Mafia wär schlauer im Atommüll entsorgen, die haben aber den dämlichsten Weg gewählt.

Schneiden sich ins eigene Fleisch - die Deppen

Controlio
00
1.10.2009, 17:41
hmmm...

was darf ich jetzt noch essen?

J'adoube
00
1.10.2009, 23:49
Nicht zuviel Hüttrach-Verhackert-Brote zum Schilcher!

zensur passiert
00
1.10.2009, 09:53
Graz? tippe auf eine Schilcher-Kernölanomalie

karlFranz
00
1.10.2009, 13:02
Schilcher-Kernölanomalie ...

... ausgelöst durch den Verzehr Steirischen Krens g.g.A. bei der Brettljause!

J'adoube
00
1.10.2009, 12:33

Am Chemie-Institut der Karl-Franzens-Uni???

J'adoube
01
30.9.2009, 21:01
Es gibt halt sehr unterschiedlich hüttrach-geeichte Steirer,

also kein Wunder das Ergebnis.
Weißer Arsenik wurde (und wird vereinzelt) besonders in der (West)Steiermark als Vorbeugung gegen Krankheiten und zum allgemeinen Wohlbefinden eingenommen. Die dem GEFÄHRLICHEN Arsenikessen Huldigenden erreichten zum Teil ein hohes Alter, wurden bei gleichbleibender Ernährung kräftiger, (oder ihr Körper nahm an Gewicht bedeutend zu, wenn ihre Arbeitskraft nicht beansprucht wurde). Arsenikesser beginnen mit sehr geringen Dosen, nehmen Arsenik in mehrtägigen Pausen und steigern dann die Dosis; sie sind aber an Arsenik gebunden und verfallen beim Aussetzen des Arseniks in große Abgespanntheit.
Auch bei Pferden, Rindern, Schafen wurde Arsenik angewandt, um sie wohlgenährter erscheinen zu lassen, Pferde feuriger.

sag mir alles
01
30.9.2009, 19:50
wie sich das ernährungs-rad

ständig weiterdreht, vor 5 jahren gesund heute ungesund in 5 jahren wieder gesund...

es kommt halt immer darauf an, welcher nahrungsmittelkonzern die studien in auftrag gibt.

phaidros
00
1.10.2009, 12:43
da missverstehen sie etwas.

dieses 5jahres radl, das sie zitieren, hat mit studien reichlich wenig zu tun - die waren und sind immer komplex, ausgewogen und vorsichtig mit empfehlungen.
das betrifft eher die medienlandschaft, die halt immer was zum schreiben braucht. menschen sehnen sich nach glanzblaettern, die ihnen im 5jahresradl sagen koennen, was grad angesagt ist. was sie meinen, sind moden - nicht studien.

natoll
00
1.10.2009, 12:19

das ist nicht richtig. man gewinnt eben nur wissen dazu.

asiaten nehmen durch den hohen fisch- und reiskonsum z.b. seit jeher viel arsen zu sich. stellt man jetzt als mitteleuropäer auf eine ähnliche nahrung, könnte man klarerweise durch die mangelnde gewöhnung des organismus ein problem damit bekommen.

nichts genaues weiß man nicht. es geht eben nicht immer um konzerne.

Kapitalismus Luege
00
30.9.2009, 19:49
Ausseg'schwitzt


das Arsen beim Rest.
-Rätsel gelöst.

Krawuzi Kabuzi
00
30.9.2009, 19:37
Fischverzehr als Gesundheitsrisiko?

... in Graz wahrscheinlich schon ;->

Krawuzi

J'adoube
00
30.9.2009, 23:00
Aus der atlasgrünen Mur,

aus Hilmteich oder Thalersee?

Am besten Forellen aus der Andritz, gleich flüßchenabwärts unterhalb deren wundertätigem radonhaltigem Quellweiher!

Waschbären in der Trockenreinigung
04
30.9.2009, 16:33
Das Problem ist schon bald gelöst:

Bei dem jetztigen Ausmaß der Überfischung der Meere wird es ohnehin bald keine Fische mehr geben.

natoll
00
1.10.2009, 12:20

arsen findest auch in reis und algen.

M0hammed
00
3.10.2009, 14:58
Auch Rasputin ist Arsenhaltik!

sag mir alles
03
30.9.2009, 19:51
es sind genug dosenfische da !

Mann40
00
1.10.2009, 00:05

@sag mir alles

fischen mit der Magnetangel, ja, das ist es :)

Christoph Karl Steininger
00
30.9.2009, 16:31
Auch im Kamut-Weizen

ist ein erhöhter Anteil an Arsen, den es im modernen Weizen nicht gibt.

phaidros
00
1.10.2009, 12:54

kamut ist eine moderne weizenart aus aegypten, nicht aelter und nicht urspruenglicher als moderner weizen, wie er sonst angebaut wird.
die story vom pharaonengrab ist lediglich eine nette maer, die das geschaeft der marke KAMUT foerdert.

Sodala... da Hammas
02
30.9.2009, 16:24
diese studie ist....

ned fiiisch und ned fleisch.
so scheint mir.

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