Wo man tratscht, arbeitet und die Welt rettet

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foto: ap/ bruns

Vom Bassena-Tratsch zum Status-Update

Basena und Stammtisch, das waren die Orte an denen sich unsere Eltern und Großeltern zwischendurch und nach der Arbeit getroffen haben um Tratsch und Neuigkeiten auszutauschen. Heute halten wir mir Verwandtschaft, Kollegen und Freundeskreis über das Web Kontakt. Rund um den Globus wurden soziale Netzwerke gesponnen in denen Menschen mitteilen, was sie gerade bewegt, Fotos veröffentlichen, sich zu Gruppen verschiedenster Interessen zusammenschließen oder nach alten und neuen Freunden suchen.

Kein neues Phänomen

Neu sind die Social Networks nicht. Schon in den 90ern gab es Websites, deren Ziel es war über Foren und Chats Menschen mit Gemeinsamkeiten zusammenzuführen. Mit dem Aufkommen neuer Web-Technologien in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts, die auch unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst werden, haben sich die Netzgemeinschaften jedoch rasant weiterentwickelt. Die Netze haben auch längst den Sprung vom Computer auf das Handy geschafft. Zugang zur Community ist jederzeit und allenorts gefragt. 64 Prozent aller Internet-User haben laut einer Studie von Universal McCann ein Profil in einem sozialen Netzwerk, in Österreich sind es immerhin schon 59 Prozent. 30 Prozent der User geben an, die Plattformen auch beruflich zu nutzen. In Österreich tun das 18 Prozent.

Jenseits von Facebook

Social Networks - da denkt hierzulande jeder sofort an Facebook, MySpace, studiVZ oder Xing. Aber das Web hat mittlerweile eine Fülle von Communitys hervorgebracht. Sei es, um eines gemeinsamen Hobbys zu fröhnen, sich für wohltätige Projekte zu engagieren oder berufliche Kontakte zu knüpfen.

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