Warum die SPÖ einen Neustart braucht

28. September 2009 16:17

... und was die SPÖ-Linke dazu beitragen kann - Von Rudolf Fußi

Kein Grund für einen Kurswechsel also. Desaströse, historische Wahlniederlagen haben allesamt nichts mit dem Nicht-Kurs von Charming Chairman Faymann zu tun, es sind halt die Umstände und in den Ländern machen sie alles falsch, während der Schoßhund Dichands (nunmehr auch ein wenig Fellners) alles richtig macht. Als SozialdemokratIn hat man keine Lust mehr zuzuschauen, wie sehr sich die Partei selbst betrügt und frohen Mutes weiter Richtung Abgrund segelt.
Doch ist Faymann alleine das Problem? Nein, da würden wir es uns wohl viel zu einfach machen. Faymann ist das Symptom, aber nicht die Ursache für die Krise der Partei. Die Sozialdemokratie hat sich selbst verloren und versucht in einer ÖVP-light Politik ihre Bestimmung zu finden, nur will das der böse Wähler partout nicht goutieren. Die Wurzeln der Krise der Sozialdemokratie sind vielfältig, genauso wie die Verfehlungen der Partei in den letzten Jahren. Der Leserbrief, die Wiederwahl Barrosos, der Verzicht auf den EU-Kommissar, Demontage erfolgreicher Minister wie Maria Berger oder Erwin Buchinger, Senkung der Stiftungssteuern, Justiz- und Innenministerium beide in ÖVP Hand gegeben, Mindestsicherung 12 statt 14 mal gegen den Widerstand der eigenen Soziallandesräte, eine mehr als überforderte Bundesgeschäftsführung, der Irrglaube in der Verschärfung der Ausländerpolitik die Partei wieder nach vorne zu bringen.

Der Irrglaube, die Auseinandersetzung mit der FPÖ sei über das Ausländerthema zu führen ist einfach dumm und er ist gefährlich. Was will man? Deportationszüge wie Westenthaler sie gefordert hat? Sich gegenseitig hochlizitieren, wer noch inhumanere Vorschläge für unser ohnehin grausames Asylrecht zu machen hat? Die Sozialdemokratie hat Zuwanderung historisch immer zuerst als Chance und nicht als Problem gesehen, das soll nun geändert werden, weil man glaubt damit wieder Stammwähler mobilisieren zu können. Was die intellektuell nicht gerade überbordend begabte Parteiführung übersieht ist, dass die FPÖ die SPÖ bei den Sozialthemen bereits links überholt hat. Ein Parteivorsitzender, der gegen Vermögenssteuern und gegen die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer eintritt ist per definitionem kein Sozialdemokrat. As simple as that. Faymann glaubt mit Inseratengeldern gute Stimmung kaufen zu können und fährt einen Nicht-Kurs wie in Österreich noch nicht erlebt hat. Wenn Klaus Bachler meint Faymann habe die Statur eines Sparkassendirektors so muss man umgehend zur Verteidigung der Sparkassendirektoren ausrücken, denn weniger Format als Faymann hat nicht einmal die Kronen Zeitung. Wenn Sie auch nur Kleinformat hat.

Wie bereits erwähnt ist Faymann nicht alleine das Problem. Die Partei wird seit Jahrzehnten von einer Junta beherrscht die die Partei im Lokus der Geschichte versenkt. Solange GenossInnen wie Doris Bures, Josef Cap und deren Vasallen die Partei regieren ist kein Neustart möglich. Diese Clique muss im Rahmen eines Selbstreinigungsprozesses aus Amt und Würden verabschiedet werden.
Das Wahlergebnis in Deutschland zeigt klar, dass akzentuierte rote Politik eine Chance hat wenn sie mit Leidenschaft vertreten wird und wenn es Inhalte gibt, für die es sich zu streiten lohnt - die Faymannjunta schafft maximal Leiden bei ihren AnhängerInnen und Inhalte sind durch Inserate ersetzt worden. In Vorarlberg hat der dortige SJ-Vorsitzende akzentuiert linke Politik im Wahlkampf betrieben und die Jugend hat ihm unerwartet viele Vorzugsstimmen geschenkt. Als er danach Faymann kritisiert hat bekommt er einen Anruf „ob er denn net die Rede offline stellen wolle, sonst könne er seine Karriere vergessen". Das ist inakzeptabel und aus diesem Anlass haben wir auf facebook die SPÖ-Linke gegründet, die binnen zweier Tage bereits fast 200 Mitglieder hat. Der Widerstand gerade bei den Jungen und in der Gewerkschaft wächst und wächst. Doch wie reagiert man in Wien auf Gegenwind? Man demontiert die Mutigen, die Linken, man versucht sie mundtot zu machen, wie es Faymann mit Katzian und Voves gemacht hat. Das ist inakzeptabel und darf nicht länger hingenommen werden.

Doch welche Inhalte fehlen der SPÖ eigentlich?

1. Die Sozialdemokratie muss für Verteilungsgerechtigkeit stehen. Das Delta der Neuverschuldung in der Höhe von mindestens 50 Mrd Euro wird ja in Kürze zu bezahlen sein. Es wird über Massensteuern gemacht werden (wenn es nach der ÖVP und damit nach Faymann geht), weil man das Großkapital, die Großindustrie, die Großbauern und die Hochfinanz wieder ungeschoren davon kommen lassen will. Wir aber sagen: Wir zahlen Eure Krise nicht! Daher fordern wir analog zum GPA-Modell, welches auch von der SPÖ Steiermark unterstützt wird: Her mit der Vermögenszuwachssteuer, her mit der Vermögenssubstanzbesteuerung, her mit der Finanztransaktions- respektive Börsenumsatzsteuer, her mit Erbschafts- und Schenkungssteuer, weg mit den Privilegien in den Stiftungen, Verbot von Spekulation auf Rohstoffe. Diese Forderungen werden als Inhalteines Volksbegehrens den nötigen Druck ausüben um die Partei inhaltlich in dieser Thematik wieder nach links zu bringen.
2. Zuwanderung muss in erster Linie als Chance und nicht als Problem gesehen werden. Natürlich braucht es gerade im Asylbereich Regeln, aber eine Aufhetzung und die Bedienung xenophober Vorurteile darf und kann nicht Aufgabe linker Politik sein. Ein buntes Österreich ist einem schwarzen Österreich vorzuziehen. Die FPÖ ist niemals ein potentieller Partner für uns, auch wenn wir uns dadurch taktisch eine Variante nehmen, aber alles andere wäre schäbig und würde der extremen Rechten nur weitere Legitimation verleihen.
3. Weiterer Ausbau und Verteidigung des Sozialstaates gegen Angriffe neoliberaler Rechtsparteien.
4. Massive Investitionen in Bildung und Forschung
5. Klimawende als Chance erkennen - Green Jobs sind zu schaffen, raus aus den fossilen Energien.

Es rumort bereits gewaltig in der Partei, es ist längst eine schweigende Mehrheit in der Partei gegen Faymanns Nicht-Kurs und für einen kompletten Neustart. Schweigend? Alle, die sich in Abhängigkeiten befinden sind leider (noch) zu feige den ersten Stein zu werfen und Faymann die Stirn zu bieten. Wenn wir wollen, dass der Protest nicht länger nach rechts geht, dann muss man den Kurs radikal ändern und endlich linke Inhalte in den Mittelpunkt des politischen Handelns stellen. Da dies mit der Clique rund um Faymann nicht möglich ist, muss auch in personeller Hinsicht ein Weg der Erneuerung gegangen werden. Frauen wie Barbara Blaha oder Lisa Sinowatz und Männer wie Erwin Buchinger, Kurt Flecker, Franz Voves oder andere sind in der Lage der Partei neues Leben einzuhauchen und das Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern. Wenn nicht bald etwas geschieht wird es in Österreich zur Abspaltung des linken Flügels kommen und die SPÖ wird denselben schmerzhaften Prozess zu durchleiden haben wie die SPD in Deutschland.

Das gilt es zu vermeiden, eine zersplitterte Sozialdemokratie wird noch weniger in der Lage sein der konservativen und rechten Politik des bürgerlichen Lagers entgegenzutreten. Daher sind die sozialdemokratischen Kräfte in der Partei aufgerufen offen gegen den Faymann Nicht-Kurs aufzutreten und die Weichen Richtung Erneuerung zu stellen. Der Kuschelkurs zwischen Faymann und Pröll wird weitergehen, in der Partei, lieber Genosse Vorsitzender hat es sich ausgekuschelt! Es kommen turbulente Zeiten auf die Sozialdemokratie zu, aber das Thema Verteilungsgerechtigkeit wird die Politik in den nächsten Jahrzehnten prägen, daher liegt in einem Neustart und moderner, linker Politik eine Riesenchance für die so sturmreif geschossene Sozialdemokratie. Wir von der SPÖ-Linken werden von heute an keine Ruhe mehr geben, bis der Selbstreinigungsprozess abgeschlossen ist. Im übrigen bin ich der Meinung, dass es die SPÖ wert ist um sie zu kämpfen. (Rudolf Fußi, derStandard.at, 28.9.2009)

Zur Person

Rudolf Fußi wurde als Initiator des Anti-Abfangjäger-Volksbegehrens bekannt. Er engagierte sich in der SPÖ und war später Geschäftsführer der Firma webfreetv.

  • Burn out-Falle

    Ausgebrannt [34]

    Die totale Erschöpfung: Niemand kann auf Dauer alle Aufgaben immer noch besser, noch schneller und noch gewinnbringender erledigen, ohne dabei sich selbst und/oder andere auszubeuten

  • 8.11.2011
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 232
1 2 3 4 5 6
Felix Schoitl
03.10.2009 17:03
Fatale PC

SozialdemokratIn schaut im obigen Font aus wie SOZIALDEMOKRATLN. Uijegerl!

el gomero
30.09.2009 17:09
Die SPÖ sollte die Koalition mit den Konservativen rasch beenden

Diese haben sich nicht an das Regierungsübereinkommen gehalten. Sie holen die Kastanien für ihr kleines Kernklientel aus dem Feuer. Alles andere wird hintertrieben und auf die lange Bank geschoben.

Die SPÖ darf sich nicht mehr länger als billige Helfershelferin und Sündenbock dafür missbrauchen lassen. Denn sich so zu in einer Koalition zu verhalten hat in der ÖVP schon seit den 90er Jahren Tradition.

Die Pröll-Partei soll in einer Minderheitsregierung zeigen was sie kann.

Nichtschweiger
 
01.10.2009 07:56
sie übersehen,....

...dass die SPÖ die Stimmenmehrheit hat - also soll sie in einer Minderheitsregierung zeigen was sie kann!

planck
29.09.2009 20:50
prinzipiell d'accord

aber auch hier fehlen wesentliche Dinge, zB Beschäftigungspolitik, Energiepolitik und Umwelt.

Eine Verbindung dieser Bereiche könnte allseitige Verbesserungen bewirken. Durch Einsatz erneuerbarer Energien könnte Österreich eigene Ressourcen nutzen, damit Arbeitsplätze schaffen und Energiemporte verringern. Das ist in viel größerer Dimension möglich als allgemein bekannt ist. Dem stehen Machteinflüsse und Karrieremöglichkeiten im Geflecht von Wirtschaft&Politik gegenüber.

Die Sozialdemokraten müssen sich entscheiden, ob sie Politik für's Volk oder für Parteikarrieristen machen wollen. Eine zweite ÖVP brauchen wir nicht.

herbert steiner1
29.09.2009 20:33
vom inhalt durchaus

nachzuvollziehen und richtig. nur gibt es die persolelle struktur für diese themen überhaupt noch? es wird kommen wie es kommt: die nächsten wahlen führen eine spö in die opposition - und das mit weit unter 30 %. möglich, dass dann das grosse erwachen kommt und die themen die einer sozialdemokratischen partei würdig wären wieder zum tragen kommen. möglich, dass sie sich in der opposition regeneriert - oder eben rsigniert einrichtet.
die derzeitige spö jedenfalls ist der stimmen nicht wert, die sie derzeit noch bekommt.

Ja wenn das so ist - dann Prost!
 
29.09.2009 18:43
Sg. Herr Fußi! Der Artikel gefällt mir, ich bitte jedoch um Aufklärung, wie Ihre folgenden Ratschläge umgesetzt werden sollen:

1) Vermögenszuwachssteuer, Finanztransaktions- respektive Börsenumsatzsteuer: Treffen Mittelstand genauso;

2) Vermögenssubstanzbesteuerung: Kapital ist mobil und kann ins Ausland wandern;

3) Erbschafts- und Schenkungssteuer: Abgeschafft, weil Administration mehr Geld kostete als herein kam

4) Verbot von Spekulation auf Rohstoffe: Spekulanten kaufen zu niedrigen Preisen, in der Hoffnung, später teurer verkaufen zu können. Wollen Sie jetzt Kauf und Verkauf von Rohstoffen verbieten, oder hab ich da was falsch verstanden? Wie soll ein "Spekulationsverbot" funktionieren?

Mit der Bitte um Erleuchtung meines schlichten Gemüts,

Ihr ganz schlimmer, neoliberaler, von der FPÖ und dem Großkapital bezahlter Kampfposter.
;-)

Section Control
29.09.2009 18:39

Die Caps und Gusenbauers haben früher auch solche Worte geschwungen. Was daraus geworden ist kann man jetzt sehen. Das gleiche gilt für viele Alt68. Wenn die Partei diese Forderungen wirklich umsetzt, wird sie bei den nächsten Wahlen von der FP überholt werden.

fridl 1
29.09.2009 19:06
wer bitte

ist cap - gibts den überhaupt noch?

rätätä, rätätä ...
29.09.2009 20:46
_LEIDER_!!!11

Schon vor 20 Jahren war das G'schau und das was er arrogant dahergelabert hat unerträglich. Wie ein Zombie. Politik zum Abgewöhnen.

ceiberweiber.at
29.09.2009 18:50
Und rasch aufgegeben

sie haben ihre kritischen töne der karriere wegen aufgegeben, das ist daher kein argument gegen die richtigkeit der inhaltlichen positionen....es zeigt nur, dass manche in der spö meinen, ihre vorstellungen aufgeben zu müssen - längst nicht, dass es auch wirklich notwendig ist. weil es wohl auch anders gegangen wäre, man ja auch mit eigener meinung etwas werden kann. authentisch sein lohn sich immer auf irgendeine weise, karrieren verlaufen dann vielleicht weniger gradlinig (es handelt sich aber um gradlinigkeit in persönlichkeit und anschauungen, also etwas weitaus wichtigeres)

Galileo Galilei
 
29.09.2009 18:05
die SPÖ hat das oberste Dogma:

"Die Funktionärsschicht noch mindestens zwei Jahre in möglichst großer Ruhe in ihren Ämtern halten".

Dazu reicht es aus, wenn man keine Linie hat und Mißerfolge einfach ignoriert.

lubo
29.09.2009 17:17

Wie findest du diesen artkel?

gut, brilliant,sachlich bitte grünes stricherl

inhaltslos wie die partei selbst: rotes stricherl

so alle bitte grün bewerten..

ps. an r.fußi..emails beantwortest du auch?
wenn ich dir eine schicken würde´?

Rudolf Fußi
29.09.2009 17:20

ja sicher

wien007
29.09.2009 16:35
Na rums,…

…da werden die Jugendorganisationen aber traurig sein, wenn jetzt schon ein, fast bin ich ja was geworden, Fußi, die Rolle der dortigen Spaltpilze in der SP spielt.
Wenn diese Partei viel braucht, aber nicht selbstverliebte Egozentriker die Ihren Frust in pseudo-linkes Gewäsch verpacken.

Rudolf Fußi
29.09.2009 16:40

wow, wie qualifiziert :-)

wäre aus ihnen wohl auch fast was geworden?

auch selbstverliebt?

pseudo-links sind sie sicher nicht, eher pseudo oder real rechts nehme ich an.

hab keine zeit mehr, muss mich vor den spiegel stellen, wissens eh, meine selbstverliebtheit :-)

figuren gibts hier *lol*

Schnabeltierfresser
29.09.2009 17:32
Hm,

psycho-links ist er vielleicht?

eduard wolf
29.09.2009 16:10
Empfehle eine Selbstauflösung

buff flyer
29.09.2009 15:54
also irgendwie erkenn ich den unterschied zum sp-mainstream nicht

plattheiten ("xyz als chance begreifen") und der ruf nach steuererhöhungen war ja bis jetzt auch nicht wirklich ein garant für die absolute.

ceiberweiber.at
29.09.2009 16:26
Er muss das ja vorstellen

dafür ist in einer zeitung halt nur begrenzter platz vorhanden....sollte er nur davon sprechen, dass leute etwas versuchen wollen, nicht aber, welche ungefähren inhaltlichen vorstellungen sie haben? es werden ja wohl auch andere dazu schreiben oder posten, leserInnen und kommentatorInnen. wird übrigens auch bei der initiative auf facebook diskutiert, aber die ist gerade erst gestartet worden, wobei sich ihr mittlerweile mehr als 300 leute angeschlossen haben. sie können sich dort ja auch einbringen...

buff flyer
30.09.2009 12:59
natürlich haben sie recht, alles kann man nachlesen, oder "sich einbringen" oder, oder...

nur wirds wohl 90 oder 99% der leute so gehen wie mir: auf den ersten blick "alter wein in neuen schläuchen" und tschüss...

plakativ gesagt: was nicht auf ein a4-blatt passt, ist nicht wert, gelesen zu werden.

herta_firnberg
29.09.2009 15:46
falsche ansagen

Ich denke mensch sollte vorsichtig sein, gute Köpfe rollen zu lassen. Die SPÖ macht in WAhrheit gerade gute Politik, sie muss sie nur der Öffentlichkeit besser präsentieren!

ceiberweiber.at
29.09.2009 16:17
Personen...

ich denke, da geht es darum, eine person auch an der richtigen stelle einzusetzen. keiner hat was davon, wenn etwa nicht so geeignete leute wahlkämpfe managen. manches liegt halt nicht allen, man kann leute ja nur dort einsetzen, wo sie sich auch bewähren. in der spö gibt es aber eine kultur, dass alle die partei über eigene wünsche stellen, kaum an sich selbst denken. lassen sich wünsche und anforderungen der partei voll unter einen hut bringen, ist jemand auch super geeignet für seine aufgabe, hat das durchaus was positives. es geht aber oft auch daneben, eben beispielsweise, wenn mehrfach leute am falschen platz sitzen, ja nicht einfach tauschen können, geht ja doch etwas komplizierter zu in der politik.

Kirschkuchen1
29.09.2009 15:35

faymann ist nie vom kurs abgewichen keine koalition mit der fpö einzugehn...und ich gehe auch davon aus, dass er auch zukünftig nicht abweichen wird, worüber ich seeeeehhhhr froh bin.

also dann ...
29.09.2009 15:28
JA - faymann ... kann es nicht (zitat : androsch) ... und er bestätigt es jeden tag aufs neue . . .

die schwächen
der spd - sind diesselben wie jene der spö :

- Die Anführer der SPD haben grundsätzlich ihren fatalen, ja entwertenden Umgang mit den eigenen Mitgliedern, Multiplikatoren, Anhängern zu überdenken
- Entscheidungen werden oben in putschistischer Manier getroffen oder in feudaler Machart dekretiert
- Die Kandidaten der Sozialdemokratie sollten künftig durch das Säurebad eines großen demokratischen Nominierungsprozesses gehen müssen.
- Die SPD wird diesen Klärungsprozess anders als in früheren Jahren nicht als Scharmützel von Cliquen und Clans führen dürfen, sondern als eine wirklich ernsthafte Auseinandersetzung gesellschafts-bezogener Strömungen.
http://www.spiegel.de/politik/d... 41,00.html

Fountain
29.09.2009 15:15

Faymann macht das scho!!!

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 232
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.