Umfrage

Junge Menschen vertrauen dem Pensionssystem nicht

28. September 2009 13:58

Umfrage: Nur zwölf Prozent der heute 18- bis 25-Jährigen glauben an Pension, die zum Leben reicht

Wien - Wer heute ins Berufsleben einsteigt, hat kaum Vertrauen in das staatliche Pensionssystem. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Linzer market-Instituts im Auftrag des Magazins "trend", teilte dieses am Montag in einer Aussendung mit. 80 Prozent der Berufseinsteiger zwischen 18 und 25 Jahren glauben demnach nicht, dass sie am Ende ihres Berufslebens ihre Pensionsbeiträge ohne Abstriche wieder ausbezahlt bekommen. Nur zwölf Prozent gehen überhaupt davon aus, dass sie eine staatliche Pension erhalten werden, von der sie auf jeden Fall leben können.

76 Prozent glauben an Unfinanzierbarkeit

20 Prozent der Befragten glauben, dass sie mit einer staatlichen Pension keinesfalls das Auslangen finden werden, 41 Prozent beantworteten die Frage mit "eher nicht". 76 Prozent erwarten zudem, dass das österreichische Pensionssystem in einigen Jahren nicht mehr finanzierbar sein werde. 86 Prozent sehen die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge.

Auch die Erwartungen an die eigene Berufslaufbahn wurden abgefragt. Es bestätigt sich der Trend weg von der Lebensstellung: 87 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an zu glauben, dass Anstellungen auf Lebenszeit seltener werden und sie sich auf häufige Berufswechsel einstellen werden müssen. 36 Prozent gingen davon aus, dass sie ihren Beruf zwei- bis drei mal wechseln werden müssen, 39 Prozent rechnen mit vier bis fünf Jobwechseln. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 165
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pudelweiss
19.10.2009 09:26
eines ist sicher !

das "umlagengestützte Sozial-system" ist sichererererer und besser als jedes "rücklagen-finanzierte System" !

das haben doch im Vorjahr alle "Zusatz-pensions-einzahler" und " -bezieher" erfahren müssen !

Eigentlich ist vieles im bestehende Sozialsystem eine Er-denkung der Christlich-Sozialen,
leider ist die Bauernbund-Raiffeisen-Funktionärs-Lobby der ÖVP au Profit-gier-gründen heute dagegen.
Viele Funktionäre der VP wissen auch gar nichts mehr von dieser geschichtlichen Leistung der eigenen (Vorgänger)-Partei, weil man nicht aus Überzeugung bei der ÖVP ist, sondern nur wegen der "Vorteile"

Shlehushi
17.10.2009 19:17
Die Jungen sollen dem Pensionssystem auch nicht vetrauen

sonst macht der Raiffeisen-Konrad mit seinen Zusatzversicherungen kein Geschäft.

Und deshalb wird das Pensionssystem schließlich, mit tatkräftiger Hilfe der schwarzen Medien, madig geredet.

An die Jungen: Schließt ja keine Versicherung bei diesen Gaunern ab!

noch immer ein bisserl fett im kornfeld
15.10.2009 11:06

naja, wenn die entwicklung so weiter geht, wird es einfach nicht funktionieren, das pensionensystem.

da ich erst in 30+ jahren in pension gehen kann, vertrau ich DIESEM system natürlich nicht.

einem neuen, anderen system vielleicht. aber dazu müsste es halt geändert werden. (auch die bestehenden - weil, auch ich arbeite schon 10 jahre und zahle entsprechend ein mit dem versprechen, pension zu kassieren und bin dann ganz furchtbar enttäuscht wenns nicht ganz so ist)

pudelweiss
19.10.2009 09:32
das ist ein Irrtum

bei einem "rücklagegestützen Sozialsystem hätte ein Geurtsjahrgang 1920 - der ab 1934 in Arbeit gestanden wäre, bis 1980 mindestens 2 Abwertungen und umwertungen erfahren und hätte wenig am Konto gehabt bei Pensionsantritt.

das Umlage-System ist sicherer -

Dass die Gesellschaft überaltert und zuwenig eigene Kinder da sind ist eine andere Frage, aber dafür haben wir ja den "Arbeitskräfte-Import" also die Zuwanderung!

ja - die soziale sicherheit ist ein komplxes System und nicht nur aus der Situation der Pensionsversicherungsanstalt zu sehen !

der elch mit dem kelch
15.10.2009 15:02
haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt

warum Sie dann für ein System von dem Sie selber nichts erhalten werden überhaupt was zahlen?

Die andere Meinung
 
18.10.2009 22:27
überlegt haben schon viele

aber was willst machen?

wennst dein pensions-steuer-geld einfach einbehalten könntest,
wäre gleich die wipol vor deiner tür ..

der staat österreich lässt dir keine wahl, als einfach zu zahlen, und zu hoffen, dass sichs vllt doch ausgeht dann..

andererseits: wenns dann "doch nix gibt", werden sicher ein paar leute amok laufen.. was ich dann auch sehr verstehen würde, weil:
mit den gehälter heutzutage sind KEINE zusatz-pensionen leistbar..

noch immer ein bisserl fett im kornfeld
15.10.2009 15:35

ja.

Recht ist Auslegungssache
10.10.2009 02:37
Jetziges System sowieso ungerecht

Das jetzige System ist - auch nach der ungerechten Anpassung von 2003 und folgend - sowieso bald nicht mehr "finanzierbar".

D.h. für die JETZT in Pension befindlichen schon, in spätestens 10 Jahren nicht mehr.

Wenn nicht endlich alle Politiker JETZT eine Grenze ziehen und dieses ungerechte System von Grund auf reformieren dann bricht das System irgendwann, eher bald...

skip it
09.10.2009 09:05
ich auch net...

...und ich bin von einem "jungen menschen" meilenweit entfernt.

Annemarie Veit
06.10.2009 17:30
zu recht!

aber blecha und co. können für ihre vorw. rote klientel ja nicht genug bekommen - denen sind die heute jüngeren und fleißigen völlig wurscht!

angelo6
30.09.2009 09:00
gleiche Pensionszuschüsse je Pensionist

Dann ändert sich für die ASVG-Pensionisten fast nichts. Nur bei den Beamten schauts dann halt ein bisschen anders aus!

I. O.
30.09.2009 07:48
Liebe Jungeleute!

Bis ihr ins pension gehen , die heutigen Altmänner-Regierungsschaft schon längst unter die Erde, oder die meiste als Senile wird betreut von Pflegepersonal.....Aus dem Heutige Wirtschaftsformen wrid auch NICHTS überigbleiben.....Die Pensionsystem ist eine Grundsäule von eine funktionierende Gesellschaft...also es wird ganz sicher auch geben!...Wenn nicht ..dann erleben wir in eine Kriegszeiten....

Kritifax
29.09.2009 16:27

an was soll man in dieser republik überhaupt noch glauben? siehe unis, u-ausschuss, spoe, raiffeisen-övp, orf, aua, öbb, asfinag, telekom etc

Die andere Meinung
 
18.10.2009 22:28

marketing gehört verboten..

Annemarie Veit
29.09.2009 12:18

dank an die spö und ihre vertreter! der heimliche parteichef, charly blecha, holt das letzte für seine klientel aus den sozialtöpfen - so viel, dass für nachfolgende generationen nicht mehr da sein wird!

danke! (vllt auch ein grund für die wahlschlappen???)

more more
29.09.2009 11:20

Die Lösung ist einfach:
Umlagesystem wirklich anwenden.
D.h. die ausbezahlten Pensionen mit den im gleichen Jahr eingenommenen Pensionsbeiträgen deckeln.
Dann funktioniert das System immer und ewig.

angelo6
30.09.2009 09:01
natürlich innerhalb der Pensionsversicherungen

schaut recht gut aus für die ASVG-Versicherten. Nur was machen dann die Beamten und Bauern?

tramezzino
15.10.2009 15:54

ganz laut "solidarität" schrein...

J'adoube
29.09.2009 18:52

Ein gerüttelt Maß aus dem Budget wird für ASVG-Pensionen immer zuzuschießen sein.
War von Anbeginn dieses Gesetzes im Konzept.
Auch notwendig, da einige Dienstgeber Pensionsversicherungsbeiträge (wie auch Krankenversicherungsbeiträge) nicht abliefern bzw. schuldig bleiben.

franz der freie
29.09.2009 09:34
echte cherry picker, die jungen.

zuerst sich von der allgemeinheit vom gratiskindergarten bis zum gratisstudium alimentieren lassen. dann plötzlich der zweifel: werde ich eine pension erhalten ?? sind sie so naiv, oder tun sie nur so?? sie misstrauen nicht uns, sondern ihren eigenen kindern, die werden für ihre pension aufkommen müssen. die jugend hat einen eklatanten mangel an selbstvertrauen und zweifelt an ihren fähigkeiten. vielleicht sollten wir es ihnen doch nicht so leicht und komfortabel machen. etwas eigenleistung und eigenverantwortung in der jugend macht sich später sehr bezahlt.

Die andere Meinung
 
18.10.2009 22:31
etwas eigenleistung und eigenverantwortung in der jugend macht sich später sehr bezahlt.

und was habt ihr mit dieser "eigenleistung", der "eigenverantwortung" und dem "selbstvertrauen" gemacht?

richtig: einen krieg begonnen,
an dessen reparations-zahlungen und wiederaufbau-schulden die heutigen arbeiter immer noch knabbern dürfen,

vielen dank, ihr pensionistinnen!

noch immer ein bisserl fett im kornfeld
15.10.2009 11:11

gehen wir davon aus, die momentane jugendgeneration und deren nachkommen wirtschaften gut und schaffen solide werte. sie machen keine schulden und konsumieren nichts, das sie nicht schon vorher verdient haben.

gehen wir einmal davon aus.

blöderweise sind dann noch die 190 milliarden vorhandene schulden deren zinstilgung alleine pro jahr 8 milliarden beträgt.

sehen sie, wo der faule hund begraben ist und wer zu viel konsumiert hat?

eventuell mit einer gleitsichtbrille besser erkennbar?

c42
29.09.2009 20:01

Was fuer ein Schmarren! Also, zuallererst schlage ich mal vor, dass Sie sich mal ein bisschen mit Prognosen hinsichtlich der demographischen Entwicklung befassen. Der klassische Generationenvertrag ist schlicht und ergreifend bald nicht mehr erfuellbar. Und das liegt nicht zuletzt an der Sozialethik, die der derzeit am Beginn des Berufsleben stehenden Generation von ihrer Elterngeneration eingeimpft wurde: Lebe, um zu leisten, nicht umgekehrt - und fuer Familie - den Grundpfeiler des Generationenvertrags - bleibt da einfach kein Platz.
Es ist also reichlich zynisch und auch sehr verdreht und unlogisch, wenn in dem Zusammenhang der heutigen Jugend ein Mangel an Leistungsbereitschaft vorgeworfen wird.

Naschgul
29.09.2009 13:03

Nur so viel: Schon mal dran gedacht, dass die Kinder, die jetzt geboren werden, später auch mal Arbeit brauchen werden, um die Pensionen der Älteren zu finanzieren? Die Arbeitswelt hat sich extrem gewandelt; die Zeiten, wo man 30 Jahre oder länger bei derselben Firma bleiben konnte, die sind weitgehend vorbei, aber das checken manche Leute halt einfach nicht. Die Rechnung ist eh ganz einfach: Es gibt immer mehr ältere Leute, die Geburten gehen zurück, die Arbeitslosigkeit steigt, - und wie sollen dann die Pensionen noch finanziert werden, Schlaumeier? Echt. Ein bissl nachdenken könnte manchmal schon hilfreich sein. Ich würd's an Ihrer Stelle einfach mal ausprobieren.

I. O.
30.09.2009 07:53
...Es gibbt die Möglichekeit

...und das wird auch Notwendig sein....andere Wirtschaftssystemen zu entwickeln!
Es gibt keine Mangel an Arbeit, es gibt nur schlechte Wirtschafstsystem!
Mit eine Neuorganisesierung die Finanzwesen, kann mann ganz sicher auch die Pensionen sichern...auch bei senkende Zahl die Geburten!

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