Umfrage: Nur zwölf Prozent der heute 18- bis 25-Jährigen glauben an Pension, die zum Leben reicht
Wien - Wer heute ins Berufsleben einsteigt, hat kaum Vertrauen in das staatliche Pensionssystem. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Linzer market-Instituts im Auftrag des Magazins "trend", teilte dieses am Montag in einer Aussendung mit. 80 Prozent der Berufseinsteiger zwischen 18 und 25 Jahren glauben demnach nicht, dass sie am Ende ihres Berufslebens ihre Pensionsbeiträge ohne Abstriche wieder ausbezahlt bekommen. Nur zwölf Prozent gehen überhaupt davon aus, dass sie eine staatliche Pension erhalten werden, von der sie auf jeden Fall leben können.
76 Prozent glauben an Unfinanzierbarkeit
20 Prozent der Befragten glauben, dass sie mit einer staatlichen Pension keinesfalls das Auslangen finden werden, 41 Prozent beantworteten die Frage mit "eher nicht". 76 Prozent erwarten zudem, dass das österreichische Pensionssystem in einigen Jahren nicht mehr finanzierbar sein werde. 86 Prozent sehen die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge.
Auch die Erwartungen an die eigene Berufslaufbahn wurden abgefragt. Es bestätigt sich der Trend weg von der Lebensstellung: 87 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an zu glauben, dass Anstellungen auf Lebenszeit seltener werden und sie sich auf häufige Berufswechsel einstellen werden müssen. 36 Prozent gingen davon aus, dass sie ihren Beruf zwei- bis drei mal wechseln werden müssen, 39 Prozent rechnen mit vier bis fünf Jobwechseln. (APA)