Manfred Füllsack

"Uns geht die Erwerbsarbeit aus"

28. September 2009, 12:23

Ob sich die Arbeitswelt zum Besseren wandte und warum SPÖ-Wähler zur FPÖ abwandern, erklärt Wissenschafter Füllsack

derStandard.at: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen: Ist das Pauluszitat heute noch gültig?

Manfred Füllsack: Wir sind von dieser Ethik sicher geprägt. Wenn wir von klassischer Erwerbsarbeit sprechen, gibt es aber eine Reihe von empirischen Umständen, die dem widersprechen. Ein nicht geringer Teil unserer Gesellschaft geht nicht im herkömmlichen Sinne einer Erwerbsarbeit nach und 'lebt' trotzdem. Die Versorgung von nicht unmittelbar 'produktiv' arbeitenden Mitmenschen hat es zu allen Zeiten gegeben.

derStandard.at: Was heißt für uns produktiv?

Füllsack: Unsere heutige Vorstellung produktiver Arbeit entstammt im Wesentlichen der Industriearbeit und wurde obendrein starkt von den Debatten um den Marxismus geprägt. Zugrunde liegt ihr die recht engstirnige Auffassung einer primär manuellen, von Männern verrichteten Arbeit im Rahmen industrieller Produktion.

derStandard.at: Woher bezieht die Arbeitswelt heute ihre Legitimation?

Füllsack: Ich würde sagen, unübersehbar bereits aus einer Vielzahl von Quellen. Neben den klassisch Erwerbsarbeitenden finden sich einerseits Menschen, die, befragt nach ihrer Beschäftigung, eher auf Freizeitaktivitäten verweisen und diese nicht selten bereits für wichtiger erachten als ihre Erwerbsarbeit. Darüber hinaus wird aber zum Beispiel auch der Bedarf für Pflegearbeit immer größer. Nicht wenige Menschen sind heute damit beschäftigt, ihre pflegebedürftigen Eltern zu betreuen, insbesondere Frauen. Selbst in den Köpfen derer, die das tun, wird das nicht immer mit konventioneller Arbeit verbunden. Unser Bild ist nach wie vor extrem industriegesellschaftlich geprägt. Nine to five, an einem bestimmten Arbeitsplatz, relativ regelmäßig, nahezu sein Leben lang: Das sind typisch industriegesellschaftliche Normen.

derStandard.at: Stichwort Generation Praktikum: Wurde die Arbeitswelt insgesamt besser für die Arbeitnehmer?

Füllsack: Das hängt vom betrachteten Zeitraum ab. Hält man sich zirka 12.000 Jahre Agrargesellschaft, 250 Jahre Industriearbeit und jetzt noch nicht einmal 50 Jahre Dienstleistungs- und Wissensarbeit vor Augen, also extrem sich verkürzende Perioden, so würde ich sagen, ja. Da ist aber eine enorme Dynamisierung im Spiel mit großen Unterschieden und sich differenzierenden Bedürfnissen.

derStandard.at: Mit welchen Folgen?

Füllsack: Unsere soziale Sicherheit ist im Prinzip auf überschaubare Bedürfnisse abgestellt. Alte und kranke Personen sollen in bestimmtem Rahmen mitversorgt werden. Diese Bedürftigkeiten werden derzeit überprüft. Allerdings hat die Industrie die Landarbeit nicht einfach abgelöst und auch die Dienstleistung die Industrie nicht. Die entsprechenden Arbeiten finden heute alle nebeneinander statt, und generieren damit sehr vielfältige Bedürfnisse.

derStandard.at: Wir bräuchten also nicht ein Modell, sondern hunderte...

Füllsack: Schon wenn man den Pflegebereich anschaut, ist das eine höchst individuelle Geschichte. Ökonomisch sinnvoll lässt sich unser Sicherheitsnetz für eine größere Anzahl ähnlich tätiger Personen bedienen. Aber wir haben diese größere Anzahl nicht mehr. Lebensentwürfe und damit Bedürfnisse sind stark individualisiert. Deswegen fallen immer mehr durch irgendwelche Netze.

derStandard.at: Man kann also nicht eindeutig sagen es wurde schlimmer oder besser?

Füllsack: Empirisch lässt sich auf jeden Fall ein Auseinanderklaffen der Einkommens- und Wohlstandsscheren beobachten. Wir haben seit der industriellen Revolution eine enorme Ungleichentwicklung. Sowohl innerhalb der nördlichen Länder als auch nördliche gegen südliche Hemisphären. Ich komme gerade aus der Ukraine. Dort kann man die Ghettoisierung der Reichen beobachten. Ganze Dörfer werden abgesperrt, ein bewaffneter Milizdienst hingestellt und drinnen leben die Reichen wie in einem anderen Land mit gefüllten Supermärkten. Draußen haben die Leute teilweise Bedingungen wie vor 500 Jahren. Diese enorme Ungleichentwicklung ist ein gravierendes Problem. Dass Themen wie Wirtschaftsmigration eine große Problematik darstellen, ist nicht verwunderlich.

derStandard.at: Datenaffären bei der Deutschen Telekom, Selbstmordreihe bei der französischen Telecom, Krankendatenaffäre bei den ÖBB - wird es für die Arbeitnehmer noch härter?

Füllsack: Das Problem ist, dass diese Konzerne oftmals nur mehr reagieren und nicht mehr agieren können. Und auch die Sichtbarkeit ändert sich. Zu Zeiten der berühmten Studie 'Die Arbeitslosen von Marienthal' war die Wissenschaft notwendig, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Heute kann eine Aktion wie zum Beispiel kurz einmal einen Manager einzusperren medienwirksamer sein.

derStandard.at: Derzeit geht es wieder einmal verstärkt um die Frage, wie verteile ich Arbeit, nachdem die Industrie gerade wieder im großen Stil Arbeitsplätze abbaut. Geht uns die Arbeit aus?

Füllsack: Eine zentrale Annahme meines letzten Buches lautet 'Arbeit macht Arbeit'. Uns geht schon die Arbeit aus: Die klassische traditionelle Erwerbsarbeit. Wenn man aber genau hinsieht, so zeigt sich, dass im Zuge jeder Arbeit weitere Arbeit entsteht. Wir sind nur oftmals nicht schnell genug in der Lage, die neue Arbeit als solche wahrzunehmen. Da muss erst große Vorbildwirkung, zum Beispiel großer ökonomischer Gewinn damit erzielt werden, dass sie zur Arbeit wird.

derStandard.at: Die Vollbeschäftigung, wie sie uns die Politik verspricht, ist eine Lüge?

Füllsack: Zumindest sind sich heute viele Fachleute einig, dass die klassische Vollbeschäftigung, wie sie von den politischen Parteien proklamiert wird, nicht wieder herzustellen ist.

derStandard.at: Wer hat beim Thema Arbeit das Sagen?

Füllsack: Das ist das Interessante: auch unsere politischen Vertretungen und Parteien sind ja in den Hochzeiten der Industriearbeiten entstanden. Klassisch natürlich die Sozialdemokratie, die sich dieser Art der Arbeit besonders annimmt und die damit natürlich - davon abgesehen, dass ihr auch auf verschiedenen anderen Ebenen die Felle davonschwimmen - das klassische Kernthema Arbeit nicht aufgeben kann.

derStandard.at: Wir haben den Absturz der Sozialdemokratie gerade wieder in Vorarlberg und Oberösterreich erlebt. Gewinner war die FPÖ. Das Thema Arbeit stand nicht unbedingt ganz oben im Wahlprogramm.

Füllsack: Richtig, trotzdem setzen die Rechten mit ihrer Betonung des Nationalen auf die engen Grenzen eines traditionellen Arbeitsverständnisses. Es ist nicht ganz unlogisch, dass die Sozialdemokraten die Wähler dorthin verlieren. Das Kernthema Arbeit oder Beschäftigung wird - wenn auch mit extremerer Rhetorik - doch in gleicher Weise bedient. Auch die Rechten sind nicht bereit, die Art von Erwerbsarbeit, die wir traditionell gewohnt sind, zu hinterfragen. Da geht es um Österreicher zuerst - eine sehr beschränkte Sichtweise, der auf längere Sicht die Globalisierung entgegensteht. Die Konzentration auf Nationalstaaten oder kleinräumige Ordnungen dürfte eher perspektivenlos sein.

Lesen Sie weiter: Grundeinkommen - Pro und Kontra

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Zur Person: Manfred Füllsack (geb. 1960 in Wien) ist Sozialwissenschaftler und lehrt an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Arbeit, Wissen, Sozialtheorie sowie Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte Russlands und der Sowjetunion.

Werkauswahl:

"Leben ohne zu arbeiten?", Zur Sozialtheorie des Grundeinkommens. 2002 Berlin.

"Verwerfungen moderner Arbeit." Zum Formwandel des Produktiven. 2008.

"Arbeit", 2009

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Marilynn E.
00
1.10.2009, 22:03

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

Wird das das Grundeinkommen sein?

Karl Heinz Jäger
 
01
8.10.2009, 20:49

Die Konzentration auf Nationalstaaten oder kleinräumige Ordnungen dürfte bei der kommenden Depression sehr wohl eine Perspektive sein. So gesehen ist hier die FPÖ der Zeit voraus.

Ernst Hirschmugl
 
00
30.9.2009, 21:48

Das Thema ist einfach: Ein Arbeitgeber zahlt nur für geleistete Arbeit. Wenn der Staat an Nichtarbeiter Geld bezahlt: gerne. Wenn er das aber über Steuern vom Arbeitgeber (etc) holt, dann hören die auf, Arbeitsplätze zu bieten, sie wandern ab oder wollen selbst eine bedarfsorientierte Mindestsicherung.

MarioV
00
1.10.2009, 07:34

ABER:
1)Arbeitgeber sein bedeutet zwangsläufig, an fremder Leistung zu verdienen.
2)Es gibt schon jetzt Möglichkeiten ohne Arbeit an Geld zu kommen.
2a)Erben
2b)Zinsen
2c)Subventionen

Ein Grundeinkommen würde also lediglich Waffengleichheit am freien Markt herstellen.

Ernst Hirschmugl
 
00
1.10.2009, 09:11

zu 1: bei einem Arbeitsverhältnis verdient nicht nur der Arbeitgeber, es verdienen BEIDE.
zu 2a: Was vererbt werden kann, wurde erarbeitet (das kann auch Erarbeitetes aus einem Arbeitnehmerverhältnis sein). Aber ich bin für Wiedereinführung von Erbschaftssteuer.
zu 2b: No, net. Auch vom Zinsertrag werden Steuern bezahlt.Nur jene, die nicht sparen, verweigern dem Staat ihren Beitrag zur Abdeckung der Staatsausgaben.
zu 2c: Subventionen haben ihren Sinn; zumindest sollten sie sinnig angewendet werden.

generelles Grundeinkommen ist Unterstützung von Asozialen, die der Gesellschaft ihren Beitrag verweigern (von Bedürftigen mal abgesehen).

Ernst Hirschmugl
 
00
30.9.2009, 21:43

bedarfsorientiert ... ein super Wort. Wer hat keinen Bedarf? Haben alle Bedarf? Wenn nein- wer legt fest, wer Bedarf hat? Was ist die Höhe des Bedarfes? Also für mich - ein Mittelklassewagen würde jedesmal übervoll werden - ich habe Bedarf meine Transportansprüche zu sichern, für einen mit 3 Liter Maschine, mindestens. So eine bedarfsorientierte Mindestsicherung gefiele mir.

Ernst Hirschmugl
 
00
30.9.2009, 21:30

Aha, Melange mit neuen Steuern. Grüne als Steuererhöhungspartei, damit sich jeder vor einer "Nötigung" zu arbeiten wehren kann.
Das Konzept ginge; wielange, das müßte wer ausrechnen. Und dann?

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00
30.9.2009, 11:29

Viele würden sich aber nur dem Alkohol oder Drogen übergeben.
Nicht alle Menschen sind reif für diesen Fortschritt.
So wie nicht einfach jeder ein Auto lenken soll, sollte auch nicht jeder ein Grundeinkommen erhalten.

Marilynn E.
00
30.9.2009, 21:25
ach so

Viele Menschen sind nicht reif für eine Demokratie. Folgerichtig müßten wir jetzt wieder eine Diktatur oder eine Monarchie einrichten, oder?

Was geht Sie das an, ob jemand sich dem Alkohol und den Drogen hingibt, solange er nur sich selbst damit schädigt?

Ihr Nick scheint mir Programm zu sein: jedem das seine und mir das meiste. Das Seine bestimme dann ich und wer am Fortschritt teilhaben darf, natürlich auch. Dazu habe ich mich selbst legitimiert.

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00
1.10.2009, 07:47

Drogen und Alkohol sind gesellschaftliche Probleme.
Wer übermässig konsumiert, der schädigt auch die Gesellschaft durch sein dadurch ausgelöstes Verhalten.
Und wenn ich den Spass finanzieren soll, dann geht es mich sehr wohl etwas an.
Denn irgendjemand wird am Ende immer arbeiten und finanzieren müssen.

Zur Demokratie:
Ja, wenn sie zu schnell eingeführt wird, dann frisst sie sich wegen Demagogenherrschaft bald selbst.
Das ist geschichtlich desöfteren belegt worden.

Marilynn E.
00
1.10.2009, 21:28

kommt darauf an, wie man ein Grundeinkommen finanziert, Das muß nicht über den Faktor Arbeit sein.

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00
5.10.2009, 07:54

Hinter jedem Wert der geschaffen wird, stehen letztlich die Schweißtropfen von arbeitenden Menschen.

Marilynn E.
00
7.10.2009, 11:38

geh, soll ich jetzt lachen?

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00
12.10.2009, 10:32

Man nennt das Kausalität.
Zuerst muss gesät werden, dann kann man ernten.
Zuerst muss gearbeitet werden, dann erst stehen die Früchte der Arbeit zur Verfügung.
Ein ganz einfaches Prinzip. So einfach das man leicht darauf vergisst.

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00
12.10.2009, 10:31

Warum ist die Wahrheit so schwer zu ertragen?
Ohne Fleiß kein Preis.

Dust von Dust
01
1.10.2009, 18:34

den spass mit beruhigungspulverln, schlaftabletten und sonstige psychopharmaka zahlst eh jetzt schon, abgesehen von den folgen der weihrauch junkies.

ja richtig, weihrauch ist eine psychoaktive substanz!

und so leute wie du sind der auslöser, halten sich selbst für die guten, reinen und schönen...

technocracy
00
29.9.2009, 19:59
wir brauchen intelligentere politiker

und ein verbot der rechtsextremen

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11
30.9.2009, 11:29

Rechtsextreme sind schon lange verboten. Oder schon vergessen das der Küssel in den Häfn musste?

technocracy
00
6.10.2009, 19:53
ich meine strache und seine rechtsextreme fpö

ordy
10
12.10.2009, 10:32

Eine Partei ist rechtsextrem, nur weil sie keine weitere Neuzuwanderung möchte?

her wig
10
29.9.2009, 19:25
Qualitative Vollbeschäftigung

Jeder soll die Möglichkeit haben das zu tun, womit er am meissten zum allgemeinen Wohlstand beitragen kann - und damit auch zu seinem eigenen bzw. zum eigenen Ansehen in der Gesellschaft.

Die Frage ist dann, wie man diesem Zielzustand näher kommen kann. Ein Grundeinkommen, welches den Zwang zur Annahme angebotener Arbeit reduziert, könnte dem schon dienen.

start1
01
29.9.2009, 13:49
global oder gar nicht

also angenommen ein Staat würde dieses Grundeinkommen international singulär einführen, käme es wohl unweigerlich zu einer deutlichen Neuverschuldung und einer gleichzeitigen wirtschaftsabbremsung(motivationseffekte, Auslandinvestitionen,...)! Sprich dieses System würde auf Pump entstehen und andere Volkswirtschaften würden die notwendige Arbeit auf Basis unseres jetzigen Wohlstandes verrichten! Langfristig besteht die gefahr das die einkommen aller personen fallen , ganz zum schweigen von sozialleistungen die nicht mehr finanzierbar sind!

Adolf Kottan
 
03
29.9.2009, 14:15
@start1

...ja, ja. immer wieder wird aufgezählt, was dann passieren könnte.

fakt ist aber:
a) pensionssystem ist langfristig nicht finanzierbar; das wissen sogar politiker.
b) würden alle gekündigt werden, die man durch die verbesserte hard- und software in büros nicht mehr braucht, hätten wir jetzt schon einige arbeitslose mehr.
c) gibt es jetzt schon genug "arbeiten" (z.b. die massive anhäufung von beratern) die absolut unsinnig sind.

das sind nur ein paar probleme die das jetzige system schon hat.

da gibt es so eine indianerweisheit, die mir im bezug auf diese frage sehr gut gefällt (passt auch auf andere dinge im leben, an denen man trotz besseren wissens festhält):
wenn du merkst, daß du einen toten gaul reitest steig ab.

start1
00
1.10.2009, 11:27

naja, wollen sie nicht überlegen wie sich maßnahmen auf die zukunft(und zukünftig lebende menschen) auswirken?

zu a) die finanzierung wird immer schwieriger weil zu wenige einzahlen und zu viele, zu lange auszahlungen bekommen! warum sollte das bei einer mindestsicherung anders sein?

zu b), c) sie unterschätzen hier den kapitalismus, wenn jobs günstiger durch kapital (maschinen, etc.) ersetzbar sind wird das auch relativ rasch gemacht!

ich finde es auch richtig sich über Alternativen gedanken zu machen, nur sollten diese realistisch betrachtet und wenn erforderlich verworfen werden!

Adolf Kottan
 
00
1.10.2009, 11:47
@start1

wie wärs mit lesen lernen? hier geht es um ein grundeinkommen und zwar bedinungslos (und dann wundert ihr euch wenn man euch beleidigt).

zitiere dich: "ich finde es auch richtig sich über Alternativen gedanken zu machen, nur sollten diese realistisch betrachtet und wenn erforderlich verworfen werden!"
da hast du recht: das jetzige system wurde lange genug realistisch bedrachtet, und wird nun für den verwurf freigegeben.

zu deiner antwort zu a) google doch einfach mal, es gibt genug finanzierungsmodelle (z.b. das von götz werner).

im 3. jahrtausend sollte es doch wohl möglich sein, endlich eine echte demokratie einzuführen; und das ist wohl nur möglich wenn die menschen keine zukunfts angst haben, eine möglichkeiten hier für ist das bGE

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