Wähler

Pensionistenpartei SPÖ

27. September 2009, 19:23

Bei Arbeitern konnte Volkspartei die Sozialdemokraten überholen - VP liegt bei WählerInnen unter 30 vorne - FP als Männerpartei

Wien - Die SPÖ ist die Pensionistenpartei schlechthin, Wähler unter 30 Jahren dagegen kann sie kaum erreichen - ganz anders als ÖVP und FPÖ. Die wahre Arbeiterpartei in Oberösterreich ist - wenn auch knapp vor den Sozialdemokraten - die ÖVP. Diese Schlüsse legen die hochgerechneten Werte der Ergebnisse der Wahltagsbefragung von ISA/SORA im Auftrag des ORF nahe, die am Sonntagabend veröffentlicht wurden.

Nur in zwei abgefragten Wählergruppen hat die SPÖ demnach die Nase vorn: bei den Ab-60-Jährigen mit 47 Prozent (ÖVP 36 Prozent, FPÖ elf Prozent) bzw. bei den Pensionisten allgemein mit 45 Prozent (ÖVP 37 Prozent, FPÖ zehn Prozent). Ganz anders sieht es bei den Wählern bis 30 Jahre aus, hier stimmten 41 Prozent für die ÖVP, 29 Prozent für die FPÖ, 15 Prozent für die Grünen und nur zwölf Prozent für die SPÖ. Diese Gruppe ist allerdings recht klein. Bei der zahlenmäßig sehr starken Altersgruppe 30 bis 59 Jahre liegt die ÖVP mit 51 Prozent überdeutlich voran, die SPÖ weit abgeschlagen mit 22 Prozent immerhin auf Platz zwei, und Grüne und FPÖ teilen sich den dritten Rang mit je elf Prozent.

Arbeiter wählten schwarz

Den Arbeitern gilt die SPÖ zumindest auf Landesebene nicht als erste Wahl: 35 Prozent von ihnen stimmten laut Wahltagsbefragung für die ÖVP, 34 Prozent für die SPÖ. 26 Prozent der Arbeiter wählten FPÖ, die Grünen kamen in diesem Segment auf fünf Prozent. Überdeutlich die starke Verankerung der ÖVP bei Angestellten, wo sie 49 Prozent erzielte und SPÖ, Grüne (je 15 Prozent) sowie FPÖ (14 Prozent) auf ähnlich bescheidenem Niveau verweilen. Um das Wahlverhalten von Auszubildenden darzustellen, war die Fallzahl der Befragung nicht ausreichend.

Auch das Wahlverhalten nach Geschlechtern wurde erhoben und einmal mehr das Bild von einer eher bei Männern reüssierenden FPÖ bestätigt: Sie erzielt bei den Männern 21 Prozent, bei den Frauen nur neun Prozent und damit weniger als die Grünen, die 14 Prozent der Wählerinnenschaft ansprachen. 47 Prozent der Frauen stimmten für die ÖVP, 25 Prozent für die SPÖ. Auch bei den Männern hat die ÖVP mit 43 Prozent den unangefochtenen Platz eins, gefolgt von SPÖ (27 Prozent), FPÖ (21) und den Grünen mit nur sechs Prozent. (APA)

Kommentar posten
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technocracy
00
6.11.2009, 00:42
es werden täglich mehr pensionisten die nicht im pensionsalter sind

und die haben auch nicht mehr als die mindestpension.
ES WIRD LANGSAM ZEIT MIT DER PENSIONISTENHETZE AUFZUÖHREN !
lieber eine deckelung der höchstpension von zweitausendfünfhundert euro einführen und die unanständig hohen politikerpensionen von mehreren zehntausend euro nach NULL ANSPRUCHSBERECHTIGUNG abschaffen !

luke skywalker
00
29.9.2009, 12:49
Das Problem an einer Penisonistenpartei ist weiters, dass die keine guten Leute mehr haben


weil die sind alle in der "wohlverdienten" (Früh-) Pension

Thomas Bayer
00
29.9.2009, 09:31
Wenn ich so nachgrüble...

fällt mir auf, dass Politiker gerne der Jugend große Versprechen geben, diese aber nach der Wahl als unverbindliche Aussagen sehen. SPÖ-Politiker verwenden in jeder Wahlkrampfrede im Fernsehen die Floskel "Soziale Gerechtigkeit" und das Wort "Pensionisten". Ich wäre als junger Mensch ebenfalls politikverdrossen.

Honzoo
01
28.9.2009, 19:41
SPÖ: Senioren und Pensionisten aus Österreich

Kronenzeitungsleser
00
29.9.2009, 07:55
S 'Senioren' P 'Partei' Ö 'Österreichs

So einfach lässt sich das heute und in Zukunft buchstabieren. S enioren P artei Ö sterreichs. Auch diese Variante ist geschrieben und gesprochen zulässig.

Topfenbaby
010
28.9.2009, 16:38
Vielleicht hätte die SPÖ das Wahlalter nicht senken, sondern hinaufsetzen sollen,

so etwa auf 65 Jahre. :-)

derEismann
01
29.9.2009, 08:11

Genau :),

aber wenn mans sich so anschaut, dann kann die SPÖ mit ihrer Politik nur verlieren, da Ihnen die Wähler nicht nur einfach zu Hause bleiben, sondern einfach wegsterben.

Eva Ulrich
00
9.10.2009, 09:59

Sie vergessen aber dabei, dass die Pensionisten nie aussterben werden.

Mahlzeit!
00
2.11.2009, 15:33
Aber nur weil wer inPension geht wird er/sie kein Sozi...

...es sind halt die Reste ihrer großen Zeit

Chanel3
16
28.9.2009, 14:54
Wenn ich so nachgrüble...(ein Versuch)

..dann fällt mir auf, dass wir es seit den 90ern mehrheitlich mit total unpolitisierten Jugendlichen zu tun haben, von denen sich die meisten bei politischen Zusammenhängen nicht auskennen und das auch nicht wollen.

Dafür dürfen sie schon mit 16 wählen.

Viele Männer verlieren sich Computerspielen - und so ähnlich ist das Angebot der FPÖ gestrickt.

Viele Frauen interessieren sich nur für Casting-Shows, ihr Aussehen und einen Mann finden. Rolle rückwärts. Gehen wohl viele gar nicht wählen.

Bald werden alle ausser F nur Rentnerparteien sein..und ich könnte mir vorstellen, dass Mann bei der F schneller "entdeckt" wird und aktiv sein kann, ohne "Kind von" zu sein oder Protektion zu haben als bei anderen.


schneebrunzer
 
01
28.9.2009, 15:20
da hamms....

....wahrscheinlich net so unrecht!

Besonders arg find ich, dass die VP die SP bei den Arbeitnehmern überholt hat....sehr bezeichnend für die Situation der österr. Sozialdemokratie!

perau1
 
20
29.9.2009, 01:08

bemerkenswert ist, d.d.wähler d.parteien, d.mit ihrer neoliberalen politik mitschuld an d. weltwirtschaftskrise sind v.d.wählern wieder gewählt werden. jahrelang mussten bes.arbeiter u.auch d.angestellten miterleben, d.sie v.d.övp/fpbzö-koalition als melkkuh betrachtet wurden u.noch werden.sie haben vergessen,d.sie diesen parteien die höchste steuerbelastung, den sozialabbau etc. zu "verdanken" haben.
2006 wussten sie das noch u.sie wählten diese parteien erdrutschartig ab.
kaum sind 3 jahre vergangen haben diese wähler alles vergessen. sie begreifen auch nicht, d.d.övp noch immer d.reichen schont u.nicht zuläßt, d.dieser kreis insb.f.vermögenszuwachs höhere steuern bezahlt etc.
sie merken nicht,d.jede besserung v.d.spö erkämpft wurde

Franz Stefan
00
29.9.2009, 17:09
Vielleicht hätten Sie nicht nur die Artikel abkürzen solllen,

sondern auch den Artikel. SCNR

derEismann
02
29.9.2009, 08:16

Ja bezeichnend war ja der Erdrutschsieg von Gusenbauer (damals hab ich ihn auch noch gewählt). Aber was hat er mit DER riesigen Rückendeckung vom Wahlvolk gemacht. Postenschachern und keine Sozialpolitik (und kommens net mit der Gschicht von der bösen ÖVP, die SPÖ ist selbst verantwortlich dafür, was sie aus den Wählerstimmen macht).

Und nur damit da oben ein Roter statt einem Schwarzen sitzt (und Kanzler spielen darf), ist mir die Stimme nicht wert. Außedem springens doch eh wie ein Hendl von einer Meinung zur nächsten. Schade, aber das ist keine sozialdemokratische Partei mehr.

Pepe Nero
311
28.9.2009, 14:53
warum soll man dann eine Pensionisten- und Tachiniererpartei wählen?

Eine Partei, die noch immer glaubt, es reicht, jenen das Geld wegzunehmen, die es erworben haben. Mit dem Geld fremder Leute war man bei der SPÖ immer schon sehr großzügig.

Einerseits gibt es da die eisernen Rotwähler, Proleten die ihr ganzes Leben nichts anderes wählen, weil man nicht nachdenken will. Dann gibts da die Günstlinge, die aus Kalkül Rot wählen. Dann gibts auch noch die soge- oder besser selbsternannten Intellektuellen, die aus völlig unerfindlichen Gründen Rot wählen, wahrscheinlich weil sie glauben das ist schick.

Den meisten Sozi-Wählern geht es aber NUR darum, dass Sie am Monatsersten ihre Sozialhilfe, Mietbeihilfe, Arbeitslosenunterstützung, Notstandshilfe, (Früh-) Pension, etc. etc. am Konto haben.

perau1
 
10
29.9.2009, 01:31

geht es eigentlich noch blöder - wahrscheinlich nicht. auch ihre letztklassigkeit ist unerreicht. man fragt sich schon wie blöd muss der sein, der so einen letztklassigen schwachsinn von sich gibt. sie machen wirklich "ausgezeichnete werbung" für die "sozialste und sauberste partei", die es je gab.

also kann man nur wünschen, dass sie so weitermachen, damit die wähler erkennen wie die selbsternannte sauberpartei wirklich tickt und ihr bei den wahlen den "dank" aussprechen. trost ist, dass die wähler erkennen, wie diese selbsternannte sozialer-als-die-spö-partei von spö-wählern denkt.
nachdem es bei d.fpö genauso wie bei der övp arbeitslose, pensionisten gibt erkennen auch diese wähler was sie erwartet wenn sie diese partei wählen würde

derEismann
03
29.9.2009, 08:21

Ausgezeichnet, sie sind das Paradebeispiel, wie die SPÖ tickt.

Konkret hat ihr Posting keine Inhalt, sie werden aber gleich beleidigend, ohne auch den Grund dafür anzugeben.

Etwas entschärfen und auf das nächste Wahlplakat der SPÖ damit.

Aber jetzt ganz ohne Schmäh. Sie glauben doch nicht wirklich, dass die SPÖ noch Politik machen kann (bei dem, was da seit 4 Jahren so abgeht)? Und wenn schon die soziale Komponente bei den Schwarzen eher fehlt (ist leider so), dann lassen die mir dafür aber mehr im Börserl, dass ich mir die Sachen halt selber finanzieren kann. Bei den Roten muss ich ja Angst haben, dass ich mein Einkommen ganz abgeben muss und fürs Zurückbekommen nix mehr übrig ist, nachdem die hin und her geschoben haben.

Eva Ulrich
00
9.10.2009, 10:02

Und Sie und Pepe Nero sind das Paradebeispiel dafür, wie abgehoben und arrogant Schwarzwähler sind.

derEismann
00
11.10.2009, 00:49

Entweder sehr ironisch gemeint oder Sie haben den Inhalt meines Postings nicht verstanden.

Sie machen ja den gleichen Fehler, den ich angebrangert habe. Sie werfen einfach ein 'abgehoben, arrogant' ein ohne nur ein einziges Argument zu liefern.

'Tu felix Austria' sag ich da nur, wenn man auch solche Wähler hat. Argumente sind wurscht, es zählt nur wie griffig die Parolen sind. Die werden dann Gebetsmühlenartig immer wiederholt.

Dante Alighieri
40
28.9.2009, 16:32

Blödsinn. Die FPÖ ist ja eine noch viel größere "Tachiniererpartei" und wird dennoch gewählt. Daran kanns also nicht liegen.

Lord Chaos
03
28.9.2009, 14:42
Gründe für das Desaster der SPÖ


- Probleme werden nicht angegangen sondern kleingeredet bzw ignoriert.

- Eine ausgeprägte Beratungsresistenz

- Langediente, brave, rückgratslose, etwas dümmliche und wenig telegene Parteisoldaten kommen bei der Bevölkerung nicht an.

- Völlige Ideen- und Visionslosigkeit

- Das Thema Sozialpolitik wird von sämtlichen Parteien abgedeckt.

Lord Chaos
01
28.9.2009, 14:38
Zahlenspiele


Da hat sich jemand aber übel verrechnet:

27% der Männer stimmten angeblich für die SPÖ und 25% der Frauen. Bekommen hat die SPÖ 24,9%. Hat sie bei den Hermaphrotiden so schlecht abgeschnitten?

kingkade21
03
28.9.2009, 13:24
kein Auftrag bei Jungen - kein Wunder

Jetzt mal ehrlich: Wenn man sich den Herrn Haider in Oberösterreich ansieht und anhört, dann braucht man sich nicht wundern, dass die SPÖ bei jungen Menschen nicht ankommt oder?

Ich weiß schon, dass in erster Linie der Inhalt zählt. Aber die Pensionisten-Optik und -Rhetorik der meisten SPÖ-Funktionäre zieht halt nur ... bei Pensionisten.

Die SPÖ braucht ganz dringend eine personelle Erneuerung. Und zwar in der richtigen Altersklasse: Mitte 30 - Mitte 40, mit Erfahrung in der "echten" Welt und nicht nur in der Partei groß geworden, halbwegs telegen und halbwegs in der Lage, abseits inhaltsleerer Floskeln auch Inhalte zu vermitteln.

Feymanns primäre Aufgabe sollte es sein, solche Persönlichkeiten zu suchen und für die SPÖ zu gewinnen.

Allmächtiger Satan
28
28.9.2009, 12:12
Die SPÖ, die Menschenverachterpartei

Migranten mit Deutschschwierigkeiten, betagte Pensionisten und Ungebildete, diese leicht zu überzeugenden Menschen benutzt die SPÖ als Stimmvieh, um am Trog der Macht zu bleiben, da ist sie der FPÖ vollkommen ebenbürtig. Soziale Wärme der SPÖ? Die suhlt sich doch im Leid der Menschen, weil sie vom sozialen Gefälle lebt. Ohne diese würde die SPÖ längst nicht mehr existieren. Besser Bildung und echte Integration schaden der SPÖ, von der Umverteilung Geld bis zur Gesamtschule, die SPÖ orientiert sich dabei nie an den Eliten, sondern versucht alles an das Schwache anzupassen und dieses mit Brotkrümeln zu füttern, damit sie von diesen Leuten gewählt wird. Interesse an Fortschritt, echtem Wohlstand hat die SPÖ nicht, sie lebt und atmet das Leid.

Natali Kitschko
03
28.9.2009, 20:28

"Socialism is a philosophy of failure, the creed of ignorance, and the gospel or envy, its inherent virtue is the equal sharing of misery."
Winston Churchill

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