Grüne

"Trendwende"

27. September 2009 19:17
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    apa-Foto: roland schlager

    Anschober: "Bei uns wird es so knapp, wie wir erwartet haben."

Grüne freuen sich über "großen Erfolg" - Anschober hofft noch auf Linzer Ergebnis

Wien/Linz - Bei den Grünen zeigte man sich am Sonntag mit dem Ergebnis der OÖ Landtagswahl zufrieden. Das Halten des Ergebnisses von 2003 wäre ein "großer Erfolg", sagte Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny, schließlich habe es sich um die erste Landesregierungsbeteiligung der Grünen gehandelt, was durchaus Schwierigkeiten berge.

Ob der Sitz in der Landesregierung gesichert sei, wagte Sburny noch nicht vorauszusagen. Das Ergebnis sei jedenfalls eine Bestätigung für Spitzenkandidat Rudi Anschober. "Wenn sich das Ergebnis bestätigt, ist sicher die Trendwende geschafft", sagte sie in Hinblick auf die Serie von Wahlverlusten vor dem leichten Zugewinn in Vorarlberg am vergangenen Sonntag. Für die Bundespartei und die kommenden Wahlen in Wien und der Steiermark wäre dies ein gutes Zeichen.

Anschober: Hoffen auf Linzer Ergebnis

Der Grüne Spitzenkandidat Rudi Anschober sprach in einer ersten Reaktion auf die Landtagswahl von einem "unglaublich knappen Rennen" für seine Partei. Erst mit dem Ergebnis von Linz werde sich entscheiden, ob man den Landesregierungssitz halten kann.

"Bei uns wird es so knapp, wie wir erwartet haben", sagte Anschober. Damit habe er seit Wochen gerechnet. Ein Wallander-Krimi sei langweilig dagegen, so der Spitzenkandidat.

Glawischnig: "Es geht wieder aufwärts"

Bundessprecherin Eva Glawischnig hat sich am Sonntag zufrieden mit dem Abschneiden der Grünen gezeigt. "Das ist eine Trendwende, die offenbar stattfindet. Es geht wieder aufwärts", sagte sie. Noch bevor klar war, ob die Partei den Wiedereinzug in die Landesregierung schaffen würde oder nicht, sprach Glawischnig von einem "echten Erfolg" für Spitzenkandidat Rudi Anschober.

Laut Glawischnig wurde mit dem Zuwachs an Wählern und in Prozentpunkten das "beste Ergebnis überhaupt" in Oberösterreich erreicht. "Das ist sehr beachtlich vor dem Hintergrund von sechs Jahren Regierung", meinte sie. Die Grünen hätten seriöse Arbeit geleistet, ganz anders als seinerzeit die FPÖ, die in der Bundesregierung "zerbröselt" sei.

Sie freue sich über den zweiten gewonnen Landtagswahlkampf nach Vorarlberg, so Glawischnig. Das gebe Rückenwind für die kommenden Wahlen in Wien und der Steiermark. Ob man es wieder in die OÖ Landesregierung schaffen werde, wagte sie angesichts der "eigenartigen Arithmetik" nicht vorauszusagen: "Das ist jetzt ein Roulette. Wo die Kugel zu liegen kommt, ist offen." (APA)

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thomas zimmermann
28.09.2009 20:28
ja eh...

stagnation ist fortschritt...krieg ist frieden...nur weiter so!

epep
28.09.2009 17:57
trendwende?

fpoe plus 6,9% ? ja, das ist leider eine trendwende, 0,1% ist ein ergebnis halten.

die gruenen sind wiedermal derart arrogant, das man nicht weiss worueber man gerade kotzt, das die das die dollfuss-fanatiker zulegen? das die fpoe so stark wird? das einige in der spoe (burgstaller, vobes noch immer nicht kapiern, das die fpoe rechtsextrem ist und ausgegrenzt gehoert) oder das die gruenen sich fuer 0,1% freuen, waehrend die fpoe fast 7% zu legt.

schei.. land.

Prof. Alois
 
04.10.2009 11:45
Versuchen Sie es mit Demokratie. Das ist schwer, ich weiß. Hat viel mit Demut zu tun. Wo lernt man die heute noch, wenn sogar die Kirche sowas nicht mehr predigt

Wähler wählen. Die Stimmen zählen. Wer besser ist, der setzt sich durch. Wenn sich die Dummdreisten Blauen durchsetzen, dann ist daran gewiss nicht der Wähler schuld, sondern die K onkurrenten, die es nicht schaffen, ihre bessere Idee an den Mann zu bringen. Deshalb ist das kein Sch..land. Es ist ein Land, das per Wahlen gestaltet wird. Dass dadurch Fortschritt nur millimeterweit vorangetrieben werden kann, damit leben gute Demokraten. Sie erliegen nicht der Versuchung, ein System zu befürworten, das etwas autoritärer wäre; und deshalb mehr voranbrächte.
Sie aber reden aber in genau diesem autoritären Ton und lehnen gleichzeitig Dollfuß ab. Das ist schräg.
Übrigens: Es gibt keine Dollfuß-Fanatiker in Österreich. Nicht einen einzigen.

Walter Bimini
30.09.2009 14:59
beides direkte auswirkungen der familien und der eu politik.

Millionendieb Franz
28.09.2009 15:54
für ne Mille mach ich den Rudi zum Chef

vranzinsky@ichwillnemille.com

fridakeynes
28.09.2009 12:17
erfolg?????

lächerlich! anschober kann froh sein, den landesrat nicht verloren zu haben. wahlkampf inhaltlich: null und nichtig, seine regierungsbeteiligung ist nie aufgefallen, darum konnte er auch nirgends verlieren bzw. zulegen, die ergebnisse auf gemeinderatsebene sind teilweise erschütternd, die grünen bieten in keiner weise lösungen für dringende probleme und sburny und glawischnig sollten sich mal in die reale welt begeben und zwar ausserhalb von neubau, wo die schicken bioschlapfen zuhause sind, die es sich gemütlich in ihrem sauberen viertel eingerichtet haben und so gar nichts von den realen problemen der restlichen 90 % der bevölkerung wissen wollen.....so werden die grünen nie eine wählbare alternative, leider!!!

No Na
28.09.2009 14:02
"die grünen bieten in keiner weise lösungen für dringende probleme"

vielleicht sollten sie sich einmal etwas intensiver mit grünen ideen auseinandersetzen als auf krone niveau oder mit ideologischer verblendung

derzeit haben einzig und alleine die grünen zukunftsträchtige ideen, die österreich auf den meisten ebenen weiterbringen würden;
außerdem sind sie die einzige korruptionsfreie partei

Prof. Alois
 
04.10.2009 11:57
Politische Veränderung ist aber das Erringen von Macht, damit diese Veränderung auch umgesetzt werden kann. Anschober hat sich das angetan und hat die nötigen K ompromisse in Kauf genommen

Er hat den Willen der Wähler versucht umzusetzen. Auf Bundesebene passiert das konsequent nicht. Es ist Demokratieverweigerung, wenn sich ein Partei wählen lässt, aber nie politische Verantwortung übernimmt. Es wird schon so sein, dass man dann die politische Unschuld verliert und damit einen Teil seiner Wähler. Aber das birgt auch die Chance zum Erfolg.
Ich bin kein Grüner. Deshalb spreche ich aus, dass Regieren auf Bundesebene die Grünen zerreißen würde. So wie es die Haider-FP unter Schüssel zerrissen hat: Die Differenz zwischen vorlautem Anspruch und Wirklichkeit käme gnadenlos zum Vorschein.
Tun sich Grüne das Regieren aber nicht an, dann bleiben sie eine Protestpartei, die froh sein darf für 10% Wählerzuspruch.

Magnus.H
30.09.2009 14:25

Kann Ihnen sagen warum die Grünen die einzige korruptionsfreie Partei sind,weil sie fast nirgends was mitmischen können.

Andreas Mittermayer
28.09.2009 13:14
Sehen Sie, so unterscheiden sich die Perspektiven!


Ich halte die Grünen derzeit für die einzige wählbare Alternative. Und zwar deshalb, weil sie für praktisch alle zukunftsrelevanten Themen die besseren Konzepte haben.

Die Personalsituation der Grünen hat zwar Verbesserungpotential, der politische Inhalt zählt für mch jedoch eindeutig.

Warpsignatur
28.09.2009 11:57

sburny:"großer Erfolg", "Trendwende geschafft", "ein gutes Zeichen".

glawischnig: "Trendwende, die offenbar stattfindet", "Es geht wieder aufwärts", "echter Erfolg", "das beste Ergebnis überhaupt", "zweiter gewonnener Landtagswahlkampf nach Vorarlberg"...

grundlage der euphorie: 0,1% (!!!) zuwachs.

Prof. Alois
 
04.10.2009 12:02
Die SP wurde abmontiert. Die FP hats einkassiert

Na das ist ein Erfolg, wenn man als Partei nicht einmal in der Lage ist, wenigstens ein paar von diesen SP-Stimmen für sich absahnen zu können. Wer sich über dieses Ergebnis freut, der gratuliert der FP.

insertnamehere
 
28.09.2009 12:19
Naja.

In meinem Heimatbezirk Vöclkabruck gibts (ich hab grad nachgeschaut) in nur 11 von 52 Gemeinden überhaupt mal eine grüne Parteiorganisation (sprich eine grüne Liste, die auch für den Gemeinderat antritt).

Da find ich die erreichten 8,9% eigentlich schon beachtlich.

C18H27NO3
28.09.2009 12:10

des is politischer zweckoptimismus, nach jeder wahl muss man
1. den wählern danken
2. das ergebnis analysieren
3. am nächsten tag beraten und dann geschlossen die konsequenzen ziehen
4. irgendwas positives am ergebnis suchen

...was soll er denn sagen? "jo scheisse, jetzt hab i 6 jahre g'rackert, arbeitsplätze g'schoffn und uns wöhn trotzdem net mehr?"

Poster Innen
28.09.2009 12:04
Was sagen eigentlich die...ahm...Männer?

C18H27NO3
28.09.2009 12:11

MännerInnen wenn schon bitte!

His Floness
 
28.09.2009 10:57

Liebe Grünen,

Wenn ihr nun glaubt, dass ich euch auf Bundesebene auch wähle, habt ihr euch getäuscht.

Hauptgrund war für mich die vernünftige Regierungspolitik der letzten 6 Jahre und auch der Spitzenkandidat Rudi Anschober.
Finde, dass sich Schwarz-Grün bewährt hat und fortgesetzt werden soll. Und das geht eher mit einer Stimme für G als für die ÖVP (Schwarz-Blau?)

Auf Bundesebene bekommt ihr meine Stimme jedoch garantiert nicht. Solange Glawischnig, Sburny, usw. was zu sagen haben, sind mir diese Grünen einfach zu politisch korrekt. Und zu "positiv diskriminierend".

Als hetersexueller nichtbehinderter Mann ohne Migrationshintergrund sehe ich keinen Grund, "die einzige Frauenpartei" (Glawischnig) zu wählen.

Der Rest ist "Voggenhuber"

Fritz234
28.09.2009 17:25

Wenn ich Ihnen auch bei Glawischnig recht geben muss - Sie vergessen auf Pilz, Kogler, Öllinger, VdB oder auch Dönmez.

Prof. Alois
 
04.10.2009 12:05
Pilz lassens bitte aus

Der lügt, dass sich die Balken biegen, wenn er dafür nur in der Zeitung steht. Erst letztens wieder bei diesem Granatenunfall in Allentsteig. Das überreißen die Leute mit der Zeit, dass Pilz ein Haider (+) von links ist.

fridakeynes
28.09.2009 12:11
nun ja, ich denke, die einzige frauenpartei

österreichs wird das überleben, wenn sie auf bundesebene auf ihre stimme verzichten muss ;-) im übrigen liegen sie damit eh im trend, denn männer wählen bevorzugt die machopartei fpö und frauen die frauenpartei der grünen! also what shalls?

His Floness
 
28.09.2009 12:18

*Schublade auf*

"Jawohl, Macho!"

*Schublade zu*

Hab gar nicht gewusst, dass es so leicht ist, "intellektuell" zu sein^^

C18H27NO3
28.09.2009 12:17

ihrer aussage nach begeben sich die grünen also auf niveau der F wenn sie es nicht schaffen geschlechterübergreifend politik zu machen. Damit gebe ich ihnen vollkommen recht, genau das ist der kritikpunkt an den bundesgrünen!

Mr. Zebra
28.09.2009 11:49

"Als hetersexueller nichtbehinderter Mann ohne Migrationshintergrund sehe ich keinen Grund, "die einzige Frauenpartei" (Glawischnig) zu wählen."

Dann darf ich aber annehmen, Sie haben das auch bisher noch nie gemacht?

His Floness
 
28.09.2009 14:18

Sie Irren.

2006 hab ich Grün gewählt.
Da war jedoch noch vdB an der Spitze.

Mr. Zebra
28.09.2009 17:48

Und das Programm der Grünen hat sich seitdem inwiefern geändert?

Oder reicht es schon, dass eine Frau an der Spitze steht um von Ihnen als unwählbar angesehen zu werden?

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