"Ich bin UniCredit"

25. September 2009, 18:47
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    foto: r. hendrich

    Der künftige Generaldirektor der Bank Austria, Willibald "Willi" Cernko, hat ein Faible: seinen Eigentümer UniCredit. Ein Satz, so sagt er, brachte ihn vom Schulabbrechen über die Golanhöhen an die Bankspitze: "Ich mach das."

Willibald Cernko, designierter Bank-Austria-Chef, erklärt, was von der BA bleibt, wie er sich mit den Italienern versteht und was edel, kämpferisch und sensibel ist

Willibald Cernko, nächster Bank-Austria-Chef, tritt an, um dem Projekt europäische Kundenbank alles unterzuordnen. Was dabei von der BA übrigbleibt (alles), wie er sich mit den Italienern versteht (prima) und wer für ihn edel, kämpferisch und sensibel ist (Pferde), eruierte Renate Graber.

***

STANDARD: Ihre Frau ist Pianistin, sie zitiert gern Jean Sibelius: "Über Musik spricht man am besten mit einem Bankdirektor, weil Künstler reden nur übers Geld." Gilt der Umkehrschluss auch?

Cernko: Er hat eine gewisse Richtigkeit. Wobei: Wenn ich mich überschätze, bezeichne ich mich als musikalisch halbgebildet.

STANDARD: Weil Sie erst spät in die Musik eingeheiratet haben?

Cernko: Ja, das magische Datum: 12. September 2002, da habe ich meine Frau kennengelernt.

STANDARD: Am 13. September hat Ex-Bank-Austria-Chef Randa Geburtstag, einer Ihrer Förderer.

Cernko: Das habe ich dabei nicht berücksichtigt.

STANDARD: Der 1. Oktober 2009 wird das nächste magische Datum? Da werden Sie Bank-Austria-Chef.

Cernko: Ja, auch magisch.

STANDARD: Klingt nicht begeistert.

Cernko: Doch, meine Arbeit ist mir wichtig, hatte für mich immer einen hohen Stellenwert. Das haben manche nicht so gern gesehen.

STANDARD: Ihre erste Frau?

Cernko: Zum Beispiel.

STANDARD: Sie hatte aber auch vier Kinder großzuziehen.

Cernko: Stimmt. Aber ich bin halt ein Ehrgeiziger, ein Fleißiger.

STANDARD: Und sicher der erste BA-Chef mit eigenem Plattenlabel ...

Cernko: Ich bin nur Minderheitsbeteiligter. Da geht es nicht um Geschäft, sondern um Lust an Kultur, Klassik, Neuer Musik. Die Idee ist mit dem Künstler Gustav Kuhn verbunden und getragen vom Grenzen-Ausloten, Ausbrechen aus dem normalen Kulturbetrieb.

STANDARD: Sie selbst sind nie ausgebrochen, haben vor 25 Jahren in der Creditanstalt begonnen und sind sehr zielstrebig hinaufgeklettert.

Cernko: Stimmt so nicht. Ich habe Dinge gemacht, die man in einer normalen Laufbahn eines Generaldirektors nicht findet. Ich war Schulabbrecher, fünf Jahre beim Militär, war auf den Golanhöhen. In der Sechsten habe ich mich vom bischöflichen Knabenseminar in Graz getrennt und gewechselt; in der Siebenten habe ich beschlossen: Es reicht mit der Schule. Dann ging ich durch die Läuterung des Bundesheers; als ich keinen Entfaltungsspielraum in dieser Riesenorganisation mehr sah, holte ich Matura und Ausbildung nach.

STANDARD: Und landeten in der Riesenorganisation Creditanstalt.

Cernko: Ja, und hatte immer Freiraum. Bis heute habe ich nicht erlebt, dass jemand mit einer relevanten Entscheidung kommt und sagt: "So ist es." Das werde ich auch in Zukunft nicht erleben.

STANDARD: Vielleicht antizipieren Sie, was man von Ihnen will. Manche Ihrer Beobachter sagen, Sie seien willfährig gegenüber den jeweiligen Eigentümern der Bank. Ob CA-Übernahme durch die Bank Austria, Verkauf an die HVB oder an UniCredit, Sie seien stets schnell auf der Seite der Macht gestanden.

Cernko: Ich bin jetzt 52 ...

STANDARD: Sind Sie nicht 53?

Cernko: Lassen Sie mich doch ausreden ... Oh, tatsächlich, ich bin schon 53. Aber ich fühle mich wie 52. Jedenfalls bin ich kein Mann des vorauseilenden Gehorsams. Ich geb auch nicht auf vor Hürden, ich bin eine Kämpfernatur. Mir ist meine Karriere nicht zugeflogen, ich hatte damals eine Familie mit drei Kindern, musste Geld verdienen. Ich wusste: Ich kann etwas, ich will - und da bin ich beruflich aufs Gas gestiegen. Da, wo andere drei Wenn und Aber sagten, habe ich gesagt: "Ich mach das."

STANDARD: Die Italiener machen auch viel, greifen in der BA immer stärker durch, auch via Divisionalisierung. Werden Sie der letzte Chef einer Bank Austria sein, die für Österreich und Osteuropa zuständig ist?

Cernko: Nein. Die Zuständigkeit zu ändern ist heute kein Thema, wird morgen keines sein. Niemand denkt daran. Und alles, was zum Projekt Divisionalisierung auf den Tisch kommt, wird hier in diesem Haus, in diesem Vorstand beschlossen.

STANDARD: Es heißt aber, Sie reagieren schneller auf die Wünsche der UniCredit als Noch-BA-Chef Hampel. Agieren Sie pragmatisch nach dem Motto "Wer zahlt, schafft an" ?

Cernko: Sicher nicht, so läuft das nicht. Ich bin hier kein Unterschriftenonkel, ich will mitarbeiten und habe gelernt, die Wünsche des Eigentümers zu akzeptieren. Es ist jedem freigestellt, ob er dabei sein will; auch mir. Ich habe in der UniCredit riesige Möglichkeiten gesehen und wurde nie enttäuscht. Ich schätze die UniCredit wahnsinnig, weil sie, wie ich, sehr konsequent ist. Ich hätte beruflich jederzeit etwas anderes tun können.

STANDARD: Was denn?

Cernko: Der Markt ist relativ groß und interessant.

STANDARD: Kurz gesagt, Sie lassen die Eigentümer nicht gegen Türen laufen, sondern öffnen sie.

Cernko: Was ist mein Job? Ich verantworte die Bank in Österreich und Osteuropa und habe die Interessen des Eigentümers wahr- und ernst zu nehmen. Ich muss und will dem Projekt einer europäischen Kundenbank alles unterordnen. Und die Bank Austria soll einen wesentlichen Beitrag dazu liefern. So einfach ist das.

STANDARD: Sehen Sie sich als UniCredit- oder Bank-Austria-Banker?

Cernko: Ich bin UniCredit. Und ich bin Chairman der Bank Austria, die Teil einer Gruppe mit starken regionalen Wurzeln ist, und all das ist kein Widerspruch.

STANDARD: Sie haben eine heiße Zeit vor sich: Nächste Woche dürfte die Entscheidung fallen, dass die BA kein Kapital vom Staat nimmt, Sie müssen mit den Madoff-Geschädigten klarkommen, und in der Causa rund um Spekulationsgeschäfte in Oberwart laufen Ermittlungen.

Cernko: Heiß? Ich nenne das Herausforderungen. Wie immer unsere Entscheidung zum Bankenpaket nächste Woche auch ausfällt, wir werden unsere Kapitalbasis auf jeden Fall stärken.

STANDARD: Wie peinlich ist es, dass einer der Vorstände der Banken-ÖIAG Fimbag, Adolf Wala, Madoff-Geschädigter ist? Er war Kunde der Bank Medici, an der die BA die Sperrminorität hielt.

Cernko: Madoff ist der größte Betrugsfall, den die Welt je sah. Die US-Aufsicht hat fünfmal geprüft, niemand sah das Problem. Und jeder, der in Hedgefonds investiert, weiß, dass das kein Sparbuch ist.

STANDARD: Ihre Kunden wussten nicht, dass alles bei Madoff landet.

Cernko: Wir sind überzeugt, dass wir unsere Aufklärungspflichten erfüllt haben. Weil manche anders denken, müssen wir uns letztlich einer Gerichtsentscheidung stellen. Zu Oberwart: Wir sehen keine strafrechtliche Relevanz, führen aber Vergleichsgespräche mit Kunden, die sich schlecht beraten fühlen. Wissen Sie, falsche Zukunftseinschätzungen sind zwar bedauerlich, aber es wird sie immer geben. Mit Historikerblick in die Vergangenheit ist alles einfach.

STANDARD: Die häufigste Banker-Ausrede der Gegenwart.

Cernko: Aber die letzten Jahre vor der Krise ging es doch nur bergauf, der Begriff Risiko wurde immer kleiner geschrieben. Wir alle wollten am Erfolg teilhaben, alle wollten das schnelle Geld machen.

STANDARD: Apropos Geldmachen. Ihr Sohn Leonard ist einer der besten österreichischen Köche, Sie selbst sind bekennender Genussmensch, kochen auch gern ...

Cernko: Auf den Genussmenschen weist meine Figur hin. Ich koche gern Bodenständiges, und, bevor Sie fragen, nicht nur italienisch, sondern ich kann auch Schweinsbraten gut. Ich ess ihn auch gern.

STANDARD: Sie trinken aber lieber burgenländischen Roten als italienischen Roten ...

Cernko: Ja.

STANDARD: ... es heißt, Sie seien der SPÖ beigetreten, im Lauf Ihrer Karriereplanung.

Cernko: Bin ich nicht.

STANDARD: Weil wir beim Lebensstil sind: Warum halten Sie sich, mit Ihrem Freund RZB-Vorstand Strobl gemeinsam, vier Rennpferde?

Cernko: lch bin vom Lebewesen Pferd fasziniert. Pferde haben mit Erobern, Zivilisation zu tun, sind edel, kämpferisch, sehr sensibel.

STANDARD: Cubacandy war lang das beste Rennpferd Österreichs, Sie haben ihn selbst ausgesucht ...

Cernko: Wir mussten ihn einschläfern. Er ist im Dezember verunglückt. In Italien auf der Rennbahn.

STANDARD: Ausgerechnet. Sie haben drei Reitpferde, Rennpferde, leben im großen Penthouse: Passt alles gut zum Bank-Generaldirektor ...

Cernko: Das hat damit gar nichts zu tun, andere haben andere Hobbys, und die Reitpferde gehören meiner Frau. Weil sie wegen ihrer Hände nicht vom Pferd fallen soll, haben wir nur charakterfeste Pferde mit stabilem Nervenkostüm.

STANDARD: Pferde, die besseren Menschen?

Cernko: Das würde ich so nicht sagen. Aber man bekommt von ihnen das zurück, was man gibt.

STANDARD: Im Gegensatz zum Bankgeschäft?

Cernko: Das ist eine Graber'sche Interpretation.

STANDARD: Letzte Frage: Worum geht's im Leben?

Cernko: Der Einsicht gemäß zu leben, dass Geld allein nicht alles ist. (Renate Graber, DER STANDARD, Printausgabe, 26./27.9.2009)

Zur Person

Willibald Cernko (53) wuchs mit Mutter und vier Geschwistern in Knittelfeld auf, sein Vater war 1967 verunglückt. 1985 kam er zu CA. Schmidt-Chiari schickte ihn in den Osten, CA-Käufer Randa förderte ihn, ab 2003 war er im BA-CA-Vorstand, 2005 in UniCredit-Gremien. Als HVB-Vorstand sanierte er das deutsche Retailgeschäft, am 1. Oktober beerbt er Erich Hampel.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 71
1 2
cantanto
01
3.10.2009, 02:49
Neben viel Blabla, wird hier einiges klar ausgesprochen:

Rot/Schwarz = BA/RZB regieren und zerstören unser Land seit Jahrzehnten.

Ceeit
00
29.9.2009, 12:23
Richtigstellung Teil 3

Daher ist und bleibt die Bank Austria unser Schuldner und Beklagter. Madoff ging und geht uns direkt nichts an. Das hat die Bank Austria zu verantworten! Ihr habt unsere Gelder widmungswidrig und ohne jegliche Sorgfalt und Information verspekuliert!

Steht endlich zu Eurer Verantwortung und Eurem Tun!

Mehr unter www.bankaustria-primeo-skandal.com

Ceeit
00
29.9.2009, 12:21
Riochtigstellung Teil 2

..für Madoff geschaffen um Akquisitions-, Management- und Erfolgsfees zu lukrieren ohne Investmentmanagement und Kontrollaufgaben zu übernehmen.

Nun werden die Anleger auch noch verhöhnt, indem behauptet wird sie hätten ja wissen müssen, dass der Madoff-Fonds ein Risiko war.

Nochmals für die Bank Austria: Ihr habt entgegen Euren eigenen Prospekten ansttatt zu managen und zu verwalten ohne das Wissen der Anleger einfach heimlich zu 100% an Madoff überwiesen. Kein Anleger wußte darüber Bescheid, dass sein Geld bei Madoff lag. Ihr wolltet laufend Fees kassieren ohne dafür eine Leistung zu erbringen.

Ihr habt somit die Anleger betrogen! Nicht Madoff - wir Anleger haben und hatten mit Madoff nie etwas zu tun.

Ceeit
00
29.9.2009, 12:19
Richtigstellung Teil 1

Die Bank Austria wird nicht müde unverfroren zu behaupten wir Anleger seinen einfach Opfer des gerissenen Betrügers Madoff geworden!

So einfach geht das nicht!

Wir haben nicht bei Madoff investiert, sondern in einen Fonds der Bank Austria Gruppe! Madoff wurde weder mündlich noch schriftlich irgendwo, irgendwann erwähnt. Im Gegenteil; die Primeo-Manager sollten laut Prospekt in verschiedene Assets wie S&P Aktien sowie US-Staatsanleihen investieren und das Risiko managen.

Darüber gibt es (wie sich inzwischen rausstellte, gefälschte) Aufstellungen in den Bank Austria Folfern mit Bank Austria Logo (siehe Primeo Folder).

In Wirklichkeit - so scheint es nun - hat die Bank Austria mit Ihrem Primeo-Fonds eine reine Feeder-Fondshülle....

sixela
01
27.9.2009, 11:26
Nach vielen Jahren

..bei CA, Bank Austria, Unicredit werde ich nun doch sowohl mit dem Wertpapierdepot als auch mit dem Girokonto zu (zwei verschiedenen) Online-Banken. Obwohl es wegen der Abbuchungsaufträge Mühe macht.

Aber die UniCredit/Bank Austria (wie natürlich auch die anderen Filialbanken) zockt einfach zu sehr hab, ich habe genug davon.

Und der arrogant wirkende Herr Cernko vermittelt nicht gerade den Eindruck, dass ihm ein gute Preis-Leistungsverhältnis gegenüber Privatkunden ein Anliegen sei...

das ist fix
00
27.9.2009, 10:44

Hoffentlich nennt sich diese Bank bald UNICREDIT oder "Bank-Italia", auch in Österreich.

more ideas
 
10
27.9.2009, 10:42
vorschlag zum Eigenkapital der banken

kapitalvermögen die groesser als
100.000 Euro sind pro Individuum,
mueesen zu 10+x Prozent den
Banken als Eigenkapital zur Verfügung
gestellt werden (bei 0 Verzinsung).

Freie Auswahl an wen ist notwendig.

Sinkt das Vermögen kann es wieder entnommen werden.

Konsequenz:

"schlechte" Banken muessen schrumpfen.
Es ist immer genung Eigenkapital vorhanden.

Mit hoher Wahrscheinlichhkeit
bekommen die "guten" auch das restliche
Finanzkapital zur "Verwaltung".

Eigenkapitalausstattung ist "quasi"
immer garantiert.

Investment heisst aber,
ich riskiere 100 % des Kapitals.

bankenfreund
00
27.9.2009, 08:24
jeder, der in Hedgefonds investiert, weiß, dass das kein Sparbuch ist.

ja stimmt, aber daß die bank austria gleich das gesamte geld unkontrolliert einem einzigen betrüger in die hand drückt, damit man aber auch nicht rechnen.

also vorsicht bank austria kunden, hr. cernko sieht es als durchaus normal an daß man bei der bank austria auch mit betrug konfrontriet wird und dafür nicht gerade stehen will weils halt kein sparbuch ist.

risiko ja, betrug aber wirklich nicht.

wie sich die bank austria mit ekeleregenden argumenten da herauszuwinden versucht ist erschreckend.

welcher fond wird der nächste sein?




Walter Tiefenthaler
02
27.9.2009, 05:28
da sind ja echte highlights dabei...

"Cubacandy war lang das beste Rennpferd Österreichs, Sie haben ihn selbst ausgesucht ... => Wir mussten ihn einschläfern" - "Ihre erste Frau hatte aber auch vier Kinder großzuziehen... => Stimmt. Aber ich bin halt ein Ehrgeiziger, ein Fleißiger." - "Ihre Kunden wussten nicht, dass alles bei Madoff landet => ...weil manche anders denken, müssen wir uns letztlich einer Gerichtsentscheidung stellen." faszinierend!

Walter Tiefenthaler
00
27.9.2009, 05:11
eingebildeter wicht...

...der soll lieber die maue performance der bank verbessern anstatt interviews zu geben. zudem ist design der bank schwachsinnig; die visa classic 'unicreditcard' kriegt ja ein volksschueler besser hin.

Ava Tar
00
27.9.2009, 04:56
Ein kritisches Interview mit allerei Nachhaken (kuschel)

"Madoff ist der größte Betrugsfall, den die Welt je sah. Die US-Aufsicht hat fünfmal geprüft, niemand sah das Problem"

NIEMAND ?

"Concerns about Madoff's business surfaced as early as 1999, when financial analyst-whistleblower Harry Markopolos informed the SEC that he believed it was legally and mathematically impossible to achieve the gains Madoff claimed to deliver"

Hier seine SEHR deutliche Anzeige von 2005: www.slideshare.net/hblodget/... esentation

Andere Banken haben das im Gegensatz zur BA sehr wohl mitbekommen.

Credit Suisse warnte ihre Kunden bereits im Jahr 2000:
www.welt.de/welt_prin... adoff.html

Wieso lassen's ihn so Schmähplaudern ?

Kapitalismus Luege
01
27.9.2009, 03:22
Madoff sei der grösste Betrug?

und ich Naivling dachte das sei der Kapitalismus und der jetzige Bankenüberfall.

600 million men
00
27.9.2009, 03:16
Ein CAler der von Randa gefördert wurde.

Da guckst du!

Pathos Sanaros
00
27.9.2009, 01:11

Es bleibt zu hoffen, dass die Gesetze des Marktes die Bank und ihr Management dorthin spülen, wo sie hingehört, nämlich in den Ausguss.

Pathos Sanaros
02
27.9.2009, 01:11

Kundenbank? Da bekomme ich einen Lachkrampf. Ich hätte nie gedacht, so etwas jemals zu sagen, aber: die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien und die Länderbank, das waren vergleichsweise Kundenbanken.

Nämlich Banken, in denen man einen persönlichen Ansprechpartner hatte, der nicht alle 3 Monate wechselte, der Ahnung von den Bedürfnissen seiner Kunden hatte und der auch Entscheidungspouvoir hatte.

Und nichts aber auch garnichts von dem ist bei der Unicredit von heute in Österreich zu finden!

Was es dafür gibt
demotivierte und/oder unfähiges Personal, eine unpackbare Personalfluktuation, anonyme Riskmanager, keine Ansprechpartner mit Enscheidungsbefugnis.

Kapitalismus Luege
00
27.9.2009, 03:17
ja Kundenbank,

aber doch nicht jene vorm Schalter, sondern jene hinter den Aktien!

bewater
00
27.9.2009, 00:11
Ein Macht-Banker aus dem Bilderbuch


-Mäßig gebildet
- Mangel an Intellektualität wird versucht durch eine Zweit Frau aus dem Kulturbereich zu kompensieren

Bonsaikletterer
03
26.9.2009, 23:52

dass so ein 90erJahre-manager-geschwafel aus einem gräfe&unzer-ratgeber immer noch reicht um solche posten mit viel verantwortung zu bekommen.? das kann ja nicht wahr sein.
wann kommt endlich der paradigmenwechsel!!
...u die ächtung für krawattenträger in hohen positionen, denn das gehirn braucht sauerstoff. wenn ich mir ansehe wie viele den knopf zugezurrt haben ist die versorgung mit O2 nicht gewährleistet.

sag mir alles
00
26.9.2009, 23:15
den lächelnden herren würd ich

gern beim kick-boxing im ring, ultimate fight club sehen.

Karl Heinz dein Geld ist meins........
 
00
26.9.2009, 23:05
Ich bin Uni Credit!

Mit einem Dicken minus am Konto!

Weil ich mit 40 Stunden Arbeit nicht überleben kann Danke Strache,Faymann,Pröll,usw ihr schauts halt auf die kleinen Leute das es ihnen immer schlechter geht
und den Banken immer besser!

caligula2008
 
00
28.9.2009, 10:22

sorry aber für seine eigene misswirtschaft ist man fast immer selbstverantwortlich

NONE
00
26.9.2009, 22:57

Ab einem gewissen Alter kommt es auf ein Jahr mehr oder weniger nicht an.

Bei ihm war das so bei etwa "als er ins Bankgeschäft einstieg". Seit dem Moment wurde er quasi zeitlos ...

dasandere
01
26.9.2009, 20:54
Was soll dieses Softie-Interview?

Warum steigt man den Bankern nicht genau so auf die Füße, wie sie kraft ihrer offenbar pathologischen Geltungssucht dem Rest der Welt!?

Rups
19
26.9.2009, 19:11
ich bin uni credit!


und war er vor einiger Zeit HVB??

vollkoffer, wie er im Buche steht!

lessismore
00
26.9.2009, 20:14

I am the Great Went.

Kommentar posten
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