"Die Mauer ist nicht vom Himmel gefallen"

25. September 2009, 14:58
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    Der Mauerfall sei ein Verdienst der DDR-Sicherheitsorgane, meint Egon Krenz, der am 8. November 1989 dem vor der SED-Zentrale versammelten Volk erklären muss, wie es weitergeht. Fotos: dpa, Corbis/Turnley

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"Zwiespältig" ist für Egon Krenz, den letzten DDR-Staatsratschef, die Erinnerung an 1989 - Er hält die DDR noch heute für das bessere Deutschland - STANDARD-Interview

Es ist nicht einfach, Egon Krenz, der an der mecklenburg-vorpommerischen Ostseeküste lebt, zu kontaktieren. Er gebe anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls keine Interviews, erklärt seine Sprecherin. Doch dann ist er doch bereit, mit dem Standard zu telefonieren. Kritische Fragen jedoch beantwortet Krenz längst nicht alle. Über Mauertote und den großen Bruder Sowjetunion sprach Birgit Baumann mit ihm.

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Standard: Deutschland feiert den 20. Jahrestag des Mauerfalls. Wie geht es Ihnen dabei?

Krenz: Meine Empfindungen sind zwiespältig: Zweifelsfrei ist der 9. November 1989 ein bedeutendes geschichtliches Datum. Die DDR-Führung hatte sich damals für den freien Reiseverkehr entschieden. Eigentlich sollte dieser Beschluss am 10. November in Kraft treten. Doch durch eine falsche Information meines Politbürokollegen Günter Schabowski kamen am 9. November 1989 abends bereits sehr viele Menschen an die Grenze. Da die Grenztruppen der DDR zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Befehle zur Öffnung hatten, entstand damals eine äußerst gefährliche Situation. Ich stand vor der Gewissensfrage: Lassen wir den Dingen freien Lauf, oder setzen wir die bewaffnete Macht zur Grenzsicherung ein? Wir haben uns gegen Gewalt entschieden.

Standard: Was war das Gefährliche? Die DDR-Bürger kamen ja alle in friedlicher Absicht zur Grenze.

Krenz: Eine falsche oder überhastete Entscheidung hätte Bürgerkrieg bedeuten können. Es bestand sogar die Gefahr, dass die Großmächte in militärische Auseinandersetzungen hätten hineingezogen werden können. Schließlich beharrten diese noch auf dem Vier-Mächte-Status von Berlin. Als wir in der Nacht zum 10. November die Grenzübergänge öffneten, war dies weder dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow noch den anderen Verbündeten der DDR bekannt, obwohl die Errichtung der Grenzsperranlagen 1961 ein Beschluss aller europäischen sozialistischen Länder war. Dass am 9. November 1989 Sekt und kein Blut floss, ist in erster Linie das Verdienst der Sicherheitsorgane der DDR.

Standard: Die allwissende DDR-Führung war von dem Ansturm am 9. November 1989 aber auch ziemlich überrascht.

Die Frage bleibt unbeantwortet

Standard: Was ist das Zwiespältige bei Ihren Erinnerungen?

Krenz: Ich hätte mir 1989 nicht im Traum vorstellen können, dass Deutschland schon wenige Jahre später im früheren Jugoslawien und in Afghanistan wieder im Krieg steht. Die DDR hat 1989 nicht Gewalt verhindert, damit im vereinten Deutschland Soldaten am Hindukusch ihr Blut vergießen.

Standard: Hätte die DDR länger bestanden, wenn man früher Reisefreiheit gewährt hätte?

Krenz: Glaube ich nicht. Die DDR entstand im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges und des nachfolgenden Kalten Krieges. Sie war auch ein Kind der Sowjetunion. Als die Sowjetunion auf dem Sterbebett lag und die Gorbatschowführung hinter dem Rücken der DDR ihre Bündnispartner aufgab, war auch das Schicksal der DDR besiegelt.

Standard: Wann war Ihnen klar, dass das System zusammenbricht?

Krenz: Nach dem Treffen Gorbatschows mit US-Präsident George Bush senior Anfang Dezember 1989 auf Malta. Noch am 1. November 1989 hatte mir Gorbatschow gesagt, dass die deutsche Einheit nicht auf der Tagesordnung steht. Ich vertraute ihm. Ich wusste damals noch nicht, dass seine Emissäre sich bereits im Bundeskanzleramt in Bonn nach dem Preis, den Moskau für seine Zustimmung zur deutschen Einheit erhalten würde, erkundigt hatten.

Standard: Wenn Sie heute zurückblicken - was waren die größten Fehler der DDR? Die Toten an der Mauer? Das Wegsperren Andersdenkender?

Krenz: Wir haben es nicht vermocht, unsere tatsächlichen Fortschritte im ökonomischen, sozialen und politischen Bereich auch als historische Fortschritte für jeden Einzelnen deutlich zu machen. Erst jetzt, da es die DDR nicht mehr gibt, wird vielen Ostdeutschen bewusst, was sie verloren haben: ein Land ohne Arbeitslosigkeit, ohne Obdachlosigkeit, ohne Bildungsnotstand.

Standard: Da wird doch im Nachhinein vieles einseitig verklärt.

Krenz: Nein, solche Erinnerungen haben nicht in erster Linie etwas mit "Nostalgie" zu tun. Sie entstehen in der Auseinandersetzung mit den Realitäten von heute. Wie in jedem Land, so gab es leider auch in der DDR Unrecht. Es ist aber bedauerlich, dass bestimmte Meinungsmacher die DDR auf Mauer, Stacheldraht und Freiheitsberaubung reduzieren.

Standard: Das waren aber Fakten.

Krenz: Die DDR war wesentlich mehr, und die Mauer ist nicht vom Himmel gefallen. Kein Geringerer als US-Präsident John F. Kennedy sagte 1961 über sie: "Keine besonders angenehme Lösung, aber eine Mauer ist verdammt noch mal besser als ein Krieg." Sie markierte nicht nur eine deutsch-deutsche Grenze, sondern war weltweit einmalig: Systemgrenze zwischen Kapitalismus und Sozialismus, Blockgrenze zwischen Nato und Warschauer Vertrag.

Standard: Menschen starben an der Grenze. Lässt Sie das kalt?

Krenz: Ich habe immer Tote und Verletzte an der Grenze bedauert. Jeder war einer zu viel. Doch ich wäre unehrlich, würde ich nicht hinzufügen: In der Zeit des Kalten Krieges, der dem Wesen nach der Dritte Weltkrieg war, immer am Rande eines möglichen Atomkrieges, wäre eine einseitige Veränderung an dieser Grenze durch die DDR unmöglich gewesen.

Standard: Sie schreiben in Ihrem Buch "Gefängnisnotizen" von "meiner Mitschuld am Scheitern der DDR" . Worin bestand diese?

Diese Frage lässt Krenz unbeantwortet.

Standard: Was war besser in der DDR als in der BRD?

Krenz: Dass die DDR bis heute der einzige deutsche Staat ist, der nie einen Krieg geführt hat - das ist für mich die bedeutende historische Leistung der DDR.

Standard: Warum waren die Menschen dann so unzufrieden, wenn alles so schön war?

Darauf antwortet Krenz nicht.

Standard: Den Einfluss der SED war vielen auch zu groß.

Auch dazu schweigt Krenz.

Standard: Das Spitzelsystem der Stasi erwähnen Sie gar nicht?

Krenz: Solange die Archive des Bundesnachrichtendienstes und anderer Geheimdienste der Bundesrepublik nicht genau so geöffnet sind wie die des Ministeriums für Staatssicherheit, gibt es für eine solche Diskussion keine gleichen Bedingungen. (DER STANDARD, Printausgabe, 26./27.9.2009)

Zur Person: Egon Krenz (72) machte in der DDR-Jugendorganisation FDJ Karriere. Von 1971 bis 1990 war er Abgeordneter der Volkskammer, ab 1973 Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der SED. 1983 wurde er zum ZK-Sekretär gewählt. Mit der Ernennung zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates wurde Krenz 1984 zum zweiten Mann hinter Erich Honecker. Am 18. 10. 1989 versuchte die DDR-Führung dem Zerfall gegenzusteuern. Honecker wurde abgesetzt, Krenz folgte ihm als Staatsratsvorsitzender und SED-Generalsekretär.

Kommentar posten
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Peter Hammer 06
00
10.11.2009, 09:16
Herr Krenz sei daran erinnert....

...die NVA der DDR hat sehr wohl an kriegerischen Handlungen ( was ist das anderes als Krieg?) in Afrika ---Angola usw.--- teilgenommen.

Alexei Pavlov
33
2.10.2009, 18:29

"Standard: Menschen starben an der Grenze. Lässt Sie das kalt?"??

Frage an die Standard-Schreiberlinge: An der EU-Grenze sind seit dem Mauerfall weit mehr Menschen gestorben, als an der Mauer. Laesst Sie das kalt?

jake & elwood
00
9.11.2009, 14:20

So ein schwachsinniger Vergleich!!!

Obwohl man einen Troll wie Sie ja eigentlich nicht fuettern sollte:

Die DDR hat die eigenen Buerger erschossen, die raus wollten.

Die Laender der EU nehmen Fluechtlinge auf (und schicken sie danach zugegeben oft wieder zurueck), die von verantwortungslosen Schleppern auf hoher See ausgesetzt werden.

Wer soetwas gleich setzt, ist entweder grenzenlos dumm oder abgrundtief boese.

Alexei Pavlov
00
13.11.2009, 18:45

Und noch was:

Die "verantwortungslosen Schlepper" sind überhaupt nur dadurch ins Leben gerufen, daß Sie Natis Menschen "falschen Blutes" kriminalisieren, obwohl diese nicht weiter machen wollen, als das, was jedem EU-Bürger erlaubt ist, und was damals die DDR-Bürger verlangten -- und bekamen.

Gäbe es keine Rassendiskrimnierung Ihrerseits, wären diese Schlepper gar nicht möglich.

alexanderletten
 
00
14.11.2009, 13:22
"Die "verantwortungslosen Schlepper" sind überhaupt nur dadurch ins Leben gerufen, daß Sie Natis Menschen "falschen Blutes" kriminalisieren, obwohl diese nicht weiter machen wollen, als das, was jedem EU-Bürger erlaubt ist, und was damals die DDR-Bür

ger verlangten und bekamen."
Schlepper übrigens bedienen einen Markt.
Das könnten auch Ziegelsteine sein oder Krokoleder.
Menschenschmuggler.
Einen Sack Kartoffeln zu schmuggeln muß i.d. Planung schon akribischer durchdacht sein, weil ein Sack Kartoffeln nicht auf best. Situationen reagieren kann.
Vieleicht erkennen Sie nun mal den Unterschied zu Fluchtversuchen aus der DDR und den waghalsigen Unterfangen, zB. von Afrika nach EU zu schippern.

Genau genommen konnte die DDR nicht als souveräner Staat angesehen werden, der sich ja das Recht rausnahm, auf die "eigenen" Leute zu schießen.
Es wurden 40 Jahre dt. Land kommunistisch okkupiert; um sich dann als Diktatur den Persilschein zu Grenzsicherung nach Innen auszustellen.

Alexei Pavlov
00
14.11.2009, 15:54

Erstens, lügen Sie.

Es geht hier um keinen "Markt", sondern darum, daß sich Menschen einen anderen Wohnort suchen.

Zweitens, konnten Sie nichts darauf entgegnen, daß die Tätigkeit der Meschenschmuggler nur dadurch mögllich wird, daß Sie, Rassisten, Menschen gewisser Abstammung als "Untermenschen" ansehen und ihnen aus rein rassistischen Gründen das verbieten, was Sie Menschen "richtigen Blutes" erlauben.

Wenn Ihnen beispielsweise die Behörde verbietet, Supermärkte o.ä. zu besuchen, dann werden Sie entweder auf Mittelsmänner angewiesen, oder verhungern.

3) "Es wurden 40 Jahre dt. Land kommunistisch okkupiert"

Ich verstehe, daß es Ihnen, Hitler-Gesinnungsfreunden, weh tut, doch Sie hätten die SU nicht überfallen sollen. Selber schuld!

alexanderletten
 
00
17.11.2009, 00:31
Ihr Beitrag, welcher steckenblieb.

Wenn ein K Z-Häftling fliehen will und die Wache bestecht, schließen Sie also daraus, daß dafür ein "Interesse-Markt" bestehe?
Danke, daß Sie so anschauulich zeigen, wie man von der Propaganda der gleichgeschalteten Nati-Medien verblöden kann.
Die Begriffe wie "Untermenschen", "Rassismus", "richtiges Blut" mögen Sie und die Ihresgleichen schon meiden, wie es bei politisch korrekten Ras sisten üblich ist, aber handeln Sie doch entsprechend.
Die DDR habe ich nie erlebt und habe nicht nachzutrauen. Es geht mir um die Heuchelei der verlogenen Rassisten, die versuchen, sich als "Liberale" zu verkaufen, wo sie eine weit größere Gefahr für die menschliche Freiheit sind, als die böse, böse "kommunistische Diktatur".

alexanderletten
 
00
17.11.2009, 14:53
"„Frage an die Standard-Schreiberlinge: An der EU-Grenze sind seit dem Mauerfall weit mehr Menschen gestorben, als an der Mauer. Laesst Sie das kalt?“Pavlov

“Wenn ein KZ-Häftling fliehen will und die Wache bestecht, schließen Sie also daraus, daß dafür ein "Interesse-Markt" bestehe?“Pavlov
Sie müssen sich schon entscheiden, welche Zeitspanne relevant sein soll. Warum soll ich von Medien verblödet worden sein?
Sie haben die DDR nicht erlebt, sind also auf Infos angewiesen. Woher? Etwa Medien?
Wenn ich schreibe, ich habe vollkommen Recht in meiner Arg., was glauben Sie denke ich dann über Sie? Dass Sie blöd sind?
Ich wiederhole: Ihre Scheinheiligkeit basiert selbst auf Rassismus, weil Sie unterscheiden, wer flüchtet, aber nicht unter welchen Voraussetzungen.
Woher beziehen Sie Ihr Wissen um zu behaupten, die komm. Diktatur sei vergl.weise das geringere Übel, so ohne jegl. Erfahrungen?

alexanderletten
 
00
14.11.2009, 18:29
Pavlov: Wo fängt dt.Geschichte an? Bei Hitler? Waren Sie so lange krank, dass Sie so viel Unterrichtsstoff versäumten?

Sie selbst sind der Tongeber von "Untermenschen", "Rassismus", "richtiges Blut" u.dergl.; niemand spricht dieses Thema an, nur Sie! Wieso eigentlich?
Warum soll ich etwas widerlegen, was Ihnen zufällig einfällt? Ich sollte mich also rechtfertigen, weil Sie, gerade Sie mich als Rassist u.Na$i beleidigen?
Ihre Haltung zur Flüchtlingsfrage ist auch nur bigott. Sie sind unzweideutig die selbe Person, die Sie versuchen anzugreifen.
Wenn Schlepper von Flüchtlingen bezahlt werden, damit diese ihnen zur Flucht helfen, muß doch logischerweise ein Interesse -Markt- bestehen.
Ihr Bsp: die Mittelsmänner reagieren auf eine Nachfrage.
Trauern Sie der DDR nach? Gefällt Ihnen etwa souveräne Diktatur besser?

Alexei Pavlov
00
17.11.2009, 07:22

Nein, die deutsche Geschichte fängt nicht erst bei Hitler an.

Auch vor Hitler haben die Deutschen russische Gebiete regelmäßig überfallen. Obwohl Deutschland nie aus Rußland angegriffen wurde (außer, wenn es im 18. Jh. zusammen mit Sachsen gegen Preußen kämpfte oder so).

alexanderletten
 
00
18.11.2009, 19:12
"Nein, die deutsche Geschichte fängt nicht erst bei Hitler an."

Wir sind uns in diesem Punkt einig. Das ist doch schon mal was.

Alexei Pavlov
00
19.11.2009, 21:01

Und was wollten Sie eigentlich mit diesem dummen Satz überhaupt beweisen?

alexanderletten
 
00
20.11.2009, 12:01

Sie lassen extrem nach, Pavlov.
Sie beleidigen mich als NA$I und Rassist, weil ich simpel erklärt habe, dass geschichtlich gesehen die Roten Marionetten Russlands 40 Jahre lang Land okkupierten.
Sie haben das mittl. kapiert(hoffe ich).
Weiteres beleidigen Sie mich als blöd, in dem Sie mir vorhalten wollen, ich wäre von Medien gesteuert.
Sie selbst geben mittl. zu, Ihr Wissen aus Medien zu holen und haben keine Erfahrung 1:1 aus der Geschichte der DDR außer "hören/sagen", usw. Damit wäre bewiesen, wo die Differenzen liegen, Herr Pavlov.

Alexei Pavlov
00
20.11.2009, 17:47

Woran lasse es sich denn erkennen, daß ich nachgelassen habe?

Etwa dadurch, daß ich Ihnen die Argumente vorbringe (wie zB "Stadt vs. Staat"), auf die Sie nichts zu antworten wissen und versuchen, es durch die Großmaulauftritte wie dieser da auszugleichen?

"die Roten Marionetten Russlands 40 Jahre lang Land okkupierten"??

Ebenso kann ich sagen: "Die braunen Marionetten von Onkel Sam okkupieren seit 1945 das Land". Und was kann man von heutigen braunen US-Marionetten querdurch Osteuropa so alles sagen, von Ungarn nach Baltikum, von Polen über die Ukraine bis nach Georgien!..

"eine Erfahrung 1:1 aus der Geschichte der DDR"

Dafür aber aus der des SU. Und in der DDR war es wohl nicht viel anders.

alexanderletten
 
00
20.11.2009, 22:35
"Ebenso kann ich sagen: "Die braunen Marionetten von Onkel Sam okkupieren seit 1945 das Land".

Nein, das können Sie in diesem Zusammenhang eben nicht.
Polen war vor dem Krieg genau wie viele anderen Staaten, die überfallen worden sind durch größtenteils Hitlerbrut nicht in kommunistischer Hand.
Was kam denn aus der Potsdamer Konferenz heraus?
Die Gesellschaftsordnung hatte sich zB. in Frankreich oder der Westteil Ds nach dem Krieg nicht geändert.
Die roten Marionetten zwangen den Menschen in den besetzten Ländern ihre fantischen und ideologisch rassistischen Ideen auf, die sie vorher in Säuberungsaktionen ausreichend getestet haben.
Warum schreiben Sie immer so beleidigend?
Ist das eine Folge der kommunistischen Ideologie?

Alexei Pavlov
00
21.11.2009, 09:21

Mit "Die braunen Marionetten von Onkel Sam okkupieren seit 1945 das Land" meinte ich die BRD.

Über Polen kann man das Gleiche seit 1989 oder 1990 behaupten. So what?

Was für "ideologisch rassistischen Ideen" können Sie den "roten Marionetten" schon nachweisen, Plaudertasche?

Ihren Rassismus habe ich Ihnen bereits nachgewiesen ("Residenzpflicht").

"Warum schreiben Sie immer so beleidigend?"??

Warum haben Sie Natis mich rassisch diskriminiert und mir meine Menschenrechte -- ja, ja, genau diese Menschenrechte über Sie Sie, Natis, so hysterisch geifern, wenn es darum geht, ein passendes Land den Sanktionen auszusetzten oder gar zu bombardieren, um zum Gehorsam zu zwingen -- weggenommen?

alexanderletten
 
00
22.11.2009, 12:22
"Was für "ideologisch rassistischen Ideen" können Sie den "roten Marionetten" schon nachweisen, Plaudertasche?"

Oh, vieleicht die Schaffung einer Diktatur?
Die Enteignungen von Privatbesitz?
Den Strafbestand der Republikflucht(Todesstrafe)?
Die systematische Verfolgung Andersdenkender? usw.
Was soll man über Polen behaupten?
Die Polen konnten sogar mit Visum ausreisen, weil die BRD im Gegenzug i.d. 80 Jahren Wirtschaftshilfe betrieb und Republikflucht war im Vergleich zur DDR keine Straftat.

Welches Menschenrecht wurde Ihnen genommen?
Wann kommen Sie endlich mal ins Detail und lassen Ihre kryptischen Nebelbomben einfach liegen?

Alexei Pavlov
00
22.11.2009, 19:30

"Schaffung einer Diktatur?"

Wie definieren Sie "Diktatur"?

"Enteignungen von Privatbesitz"?

Was ist mit dem Raub des Volkseigentums im Rahmen der Privatisierung?

"Strafbestand der Republikflucht"?

Was ist damit, daß sich eine Asylbewerberin im 4. Deutschen Reich strafbar macht, wenn sie von der Stadt München, wo sie lebt, in den Flughafen München fährt, um ihre Eltern aus Rußland zu treffen?

"systematische Verfolgung Andersdenkender"?

Was ist mit der systematischen Verfolgung von Menschen "falschen Blutes"?

"Welches Menschenrecht wurde Ihnen genommen?"

Die mir nach den Art. 13.1 und 15.2 der UNO-Menschenrechtsdeklaration zustehen, Sie Nati-Kampfhund.

alexanderletten
 
00
24.11.2009, 09:41

Wenn Sie von Volkseigentum schreiben, müssen Sie sich mal erst vergewissern, seit wann Volkseigentum als solches deklariert wurde.
Wenn Privatbesitz mit samt den Produktionsmitteln dem "Volk" überschrieben wurden mit dem Ziel, eine erzwungene Gesellschaftsordnung nach Ideen einiger wenigen Irren ohne demokratischen Beschluß am Volk vorbei errichten zu wollen, dann sind das diktatorischen Mechanismen.
Was glauben Sie: Wie denken wohl die Enteigneten?Schwenken die rote Fahnen?

Alexei Pavlov
00
24.11.2009, 14:24

"vergewissern, seit wann Volkseigentum als solches deklariert wurde"

Wozu?

"eine erzwungene Gesellschaftsordnung "?

Wurden etwa alle anderen Gesellschaftsordnungen etwa nich aufgezwungen?

"Wie denken wohl die Enteigneten?"

Was ist mit dem Besitz der katholischen Kirche oder des Adels in DE, um nur die 2 Beispiele zu nennen? Entstanden sie (wie auch unzähligen anderen Eigentumsstücke) etwa nicht infolge der Enteignungen?

Was ist mit dem Kosovo, Sie Nati-Plaudertasche? Haben etwa nicht Sie Natis dieses jugoslawische Gebiet unter erlogenen Vorwänden enteignet?

alexanderletten
 
00
24.11.2009, 09:32

Ich habe Ihnen also Ihre Staatsangehörigkeit entzogen, weiteres untersage ich Ihnen, sich frei bewegen zu können? Steht Ihnen der Rechtsweg nicht offen? Warum nicht?
Ich finde, Sie sind sehr radikal in Ihren Ansichten. Allein die Tatsache, dass ich Verfolgung und Repressalien durch kommunistische Diktaturen verurteile, heißt es also für Sie, weil Sie aus diktatorischen Regimen kommen und in "demokratischeren Verhältnissen" rechtliche Differenzen erfahren müssen, dass ich als Bürger dieser Verhältnisse automatisch Teil dieser Differenzen sein muß. Das ist ja rassistisch von Ihnen.
Soll ich Ihnen die Def. "Diktatur" erklären oder wissen Sie es und interpretieren Sie es zu Ihren Gunsten?

Alexei Pavlov
00
24.11.2009, 14:33

Sie sollen mir Staatsangehörigkeit entzogen haben? Nicht daß ich wüßte.

"untersage ich Ihnen,sich frei bewegen zu können?"

Aber klar - im Gegensatz zu den Menschen "richtiger Nationalität".Ein klarer Fall von Rassismus.

"Ich finde,Sie sind sehr radikal in Ihren Ansichten"

Und Sie in Ihren Taten,Möchtegernliberale.

Was Sie verurteilen,ist allein und einzig Ihre Sache. Ich spreche von Fakten. Und daß Sie und alle anderen Wähler von offen rassistischen Parteien, die keinen Hehl daraus machen, daß sie eine ethnisch saubere EU anstreben (die deutschen CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Khakis und manche kleineren bzw. ihre Entsprechungen in anderen EU-Staaten) Rassisten sind, ist nun mal ein Faktum.

Ja, erklären mir die Def. von "Diktatur"

alexanderletten
 
00
24.11.2009, 16:01

"Welches Menschenrecht wurde Ihnen genommen?"

Die mir nach den Art. 13.1 und 15.2 der UNO-Menschenrechtsdeklaration zustehen, Sie Nati-Kampfhund." Pavlov
"Sie sollen mir Staatsangehörigkeit entzogen haben? Nicht daß ich wüßte." Pavlov

Das ist Ihr veschriftlichtes Jammertal und ich werde Ihre Attribute jetzt auch nicht verwenden.;-)

Bitte schreiben Sie mir einen einzigen Fakt von Ihnen zum Thema Krenz bzw, in Bezug davon.
Lamentieren mit Rassismus herum, als ob Sie Fisch verkaufen wollen.
Ich war in meinem Leben noch nie wählen und werde auch in Zukunft nicht wählen.
Sie sind mir einige Fragen schuldig.

Alexei Pavlov
00
22.11.2009, 19:23

Die Enteignungen von Privatbesitz seien eine RASSISTISCHE Idee?

Warum sind Sie Natis immer so bescheuert?

alexanderletten
 
00
24.11.2009, 09:53

Nennen Sie mir doch einen plausiblen Grund, warum Privatbesitz enteignet wurde?

Ha, sicher zum Wohle aller.;-)
Marktwirtschaftl. geführte Firmen in Privatbesitz i.d. DDR zB. hatten steuerliche Abgabenquoten von ca. 80% undwissen Sie warum?
Weil diese Form des Gelderwerbs den Ideologien der kommunistischen Gesellschaftsordnung als Ziel nicht entsprach und Sie wollen also glatt behaupten, diese Diskkriminierung als Teil des Rassismus nicht sehen zu wollen.
Dafür werfen Sie freimütig mit Attributen wie "blöd" und "bescheuert" um sich, die in Ihrem Sprachschatz eine feste Rolle spielen müssen.

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