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Ugandas Berggorillas sind durch die bewaffneten Konflikte im Land permanent bedroht.
Bwindi-Nationalpark - Tierfreunde, die nicht selbst nach Ostafrika reisen können, haben künftig die Möglichkeit, sich im Internet mit den legendären Berggorillas anzufreunden: Für einen Dollar (70 Cent) im Jahr können Fans auf einer neuen Website unter dem Motto "Friend a gorilla" (Freunde Dich mit einem Gorilla an) Berggorillas in Uganda in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Die ugandische Naturschutzbehörde UWA hat dazu Dutzende Kameras im Bwindi-Nationalpark installiert. Da Uganda die riesige Nachfrage nach Gorilla-Touren nicht befriedigen könne, "haben wir uns entschieden, die Gorillas in die Wohnzimmer rund um den Erdball zu bringen", sagte UWA-Chef Moses Mapes Wafula. Die Erlöse sollen dem Gorilla-Schutz zugute kommen.
Im vergangenen Jahr besuchten 600.000 Touristen Uganda eigens, um Berggorillas zu beobachten. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht und kommen nur im Virunga-Gebirge zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo vor. UN-Angaben zufolge gibt es weltweit nur noch 720 Exemplare. Nachdem sie einst hauptsächlich durch Wilderer bedroht waren, schränken heute vor allem bewaffnete Konflikte ihren Lebensraum ein. (APA)
Informationen:
friendagorilla.org
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