Kik wieder im Kreuzfeuer der Kritik

Der Textildiskonter soll rund 49.000 Bonitätsauskünfte über Mitarbeiter eingeholt haben

Bönen - Der Textildiskonter Kik soll einem Bericht zufolge in den vergangenen eineinhalb Jahren rund 49.000 Bonitätsauskünfte über Mitarbeiter eingeholt haben. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Freitag unter Berufung auf ihm vorliegende Unterlagen. So heiße es in einem internen Schreiben, mit dem Datenabgleich könne Kik "jeden aktiven Mitarbeiter abfragen und somit auch bei langjährigen Mitarbeitern eventuelle negative Merkmale herausfinden".

Eine Kik-Sprecherin sagte auf AP-Anfrage, man befinde sich derzeit in einem schwebenden Verfahren und werde den Bericht nicht kommentieren. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt seit Monaten gegen das Unternehmen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Auslöser war eine Anzeige der nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte am Freitag, die Ermittlungen liefen nach wie vor. Nähere Angaben machte sie nicht.

Auch die Qualität der Produkte mache dem Textildiscounter Probleme, hieß es in dem Bericht weiter. Erst im August seien etwa Damen-Jeans wegen chemischer Belastung auf der Rapex-Liste - einer Art Schnellwarnsystem der EU - gelandet. Das Unternehmen wollte auch diesen Punkt zunächst nicht kommentieren. (APA)

 

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Die Auskunft über eine Firma oder einen Mitarbeiter ist doch selbstverständlich, oder?

Wäre ich als Mitarbeiter an einer Stelle in einem Unternehmen interessiert das keine Löhne auszahlt, oder als Chef an Mitarbeitern die wegen Diebstahls entlassen wurden?

Nicht daß man dann nicht zusammen arbeiten könnte. Es gibt das Geld im Voraus oder Leibesvisitation.

Wozu aufregen, so gut zahlt Kik nicht, schon um die Preise zu halten.

Die Kleinstverdiener sind die Nutznießer, weil die Politik nicht für ordendliche Mindeseinkommen sorgen will.

So schauts aus!

woher bekommt ein betrieb Bonitätsauskünfte über seine mitarbeiterInnen?
müsste man da nicht gerichtlich gegen die banken vorgehen, die solche auskünfte geben?

Als ob die Feldbusch im neuen Kik Werbespot nicht schon genug Quällerei ist.

So müssen sie auch noch Bonitätsauskünfte über die Verkäuferin einholen die könnte ja ein Taschentuch um 10 Cent stehlen.
Aber wer das Verstrahlte,Vergiftete,Verpestete glumpert kauft der ist selber schuld!

KIK ist Super !!!(billig)

Ich habe dort alle wasser pistolen abgereumt .Alles um 50 cent pro stück wahnsing billig.Da must ich zugreifen schnel.Das nechte Sommer kommt bestiemt.Und man solte kaufen wehn seson schlusverkauf ist.Was habe ich nicht bedacht bei Kauf ist welche lohn verkauferin bekomt(Ich Egoist) und das meine Kinder wasser pistolen sofort ausprobieren.Jezt sind Kinder bist auf Haut nass und Krank(Got bestraft egoisten) und meine Frau zimlich sauer ist auf mich.(scheise)

Und in China ist ein Fahrad umgefallen.

KiK sponsert die österreichischen Fußballschiedsrichter.

Merkwürdig, ein erfolgsorientiertes Unternehmen greift Verlierern unter die Arme...

Wo bleibt der Aktionismus der Gewerkschaften?

Hier wäre ein grandioses Betätigungsfeld der Gewerkschaften, wo bleiben die Ideen?
Auf von den Bürostühlen und Aktionen setzen!

geht nicht, sind noch in der mittagspause - quasi "bei trog"

leider gibt es Menschen, die sowenig Geld verdienen, dass sie gezwungen sind bei derartigen GEschäften einzukaufen, auch wenn sie sich gerne mehr Qualität gönnen würden.

gebrauchtes?

wahrscheinlich wollten sie nur wissen, ob die MitarbeiterInnen es sich auf Grund vorliegender Ersparnisse überhaupt leisten können bei kik zu arbeiten.

Danke für die Erheiterung - nicht weit von der Wahrheit entfernt!

Wem 1.-€ Preisunterschied bei Textilien wichtig ist, wird es notwendig haben.

Legt man das um auf Lebensqualität in Wien, müsste Häupl der erste sein, der die Miesere erkennt.

Kik ist Auswuchs einer Notleidenden Gesellschaft und nützt dieses Marksegment - nicht Kik ist zu verdammen, die teure Verwaltung die solche Armut verursacht.

Sozialmärkte stellen mit Einkommensnachweis die Bedürftigkeit sicher und werden von reichen Organisationen betrieben: Kirchen.

Häupl wäre diese Idee gut angestanden in allen bereichen.

Daß reichlich entlohnte Stadtangestellte billiger Energie beziehen ist doch eine Frechheit gegenüber denen, die mit Billigstlöhnen die Stadt lebendig erhalten.

Dort wäre Tarifnachlaß sozial aber nicht mit Sozen, oder?

Liebe Regierung,

könnte man nicht solchen Aktivitäten Einhalt gebieten? Das wäre auch ein gutes Thema für eine sozialdemokratische Partei - Schutz der Arbeitnehmer vor ausbeuterischen Arbeitgebern. Aber diese Partei scheint in Österreich ja nicht mehr zu existieren...

Bei Kik einkaufen - Dummheit

Bei Kik arbeiten - das muss pure Verzweiflung sein.

Dummheit ist es, bei überteuerten Boutiquen in der Innenstadt einzukaufen, bei denen man die Ladenmiete, die Leasingraten vom BMW des Eigentümers und die arroganten VerkäuferInnen mitbezahlen muss.

Finde ich unfair Ihr

Posting.
Viele Menschen sind einfach gezwungen aufgrund ihres geringen Einkommens dort einzukaufen.

Die Politik und die Wirtschaft muss Bedingungen schaffen, dass Fair Trade Produkte für alle Einkommensgruppen leistbar ist.
Aber niemand hat das Recht auf Menschen herabzusehen, die sich dass nicht leisten können.

Fairtrade ist ein Schmäh

Vom Mehrerlös der Fairtrade-Produkte landen nur rund 10% beim Hersteller, den Rest fressen die üblichen Profiteure in der "Wertschöpfungskette".

Ach ja..

woher stammt diese Weisheit?

Ausser man heisst Verona Pooth.

typisch für ein unternehmen

in deutscher führer hand !

der führer war aber österreicher, gell?!

Das schon, aber

groß geworden ist er ja erst bei den Deutschen.

Bei kik braucht man nur eine Bonitätsauskunft einzuholen, nämlich die über die Firma selbst. Gute Nacht, kik.

Was erwartet man sich als Unternehmensleitung in so einer Situation zu erfahren?

Dass der durchschnittliche Arbeiter/Angestellte ob der niedrigen Gehälter eine geringe Kaufkraft aufweist?

Effizienter ist hierbei vielleicht einen Blick in die eigene Lohnbuchhaltung zu werfen, anstatt gesondert Geld für derartige Auskünfte in die Hand zu nehmen ...

vielleicht

denkt man sich ja, Mitarbeiter mit hohen Schulden stehlen mehr.

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