
23.09.2009 15:26
Game löscht Dateien, wenn man verliert
Lose/Lose soll auf Frage des Stellenwerts von virtuellem Eigentum aufmerksam machen - 1 Foto
Normalerweise hat es in der realen Welt keine Konsequenzen, wenn im Game die Spielfigur stirbt - abgesehen vielleicht von einem erhöhten Blutdruck. Bei Lose/Lose ist das anders: verliert der Spieler, zerstört das Spiel eine Datei auf seinem Rechner. Die Entwickler sehen ihr Game als Kunstwerk, berichtet Golem.
Dateien per Zufall gelöscht
Das Spiel im Stil von Space Invaders wählt eine Datei per Zufall aus und löscht diese unwiederbringlich, heißt es auf der Homepage. Die Spieler werden informiert, um welche Datei-Art es sich gehandelt hat, indem die Endung eingeblendet wird. Allerdings verschweigt das Game welches Files es konkret gelöscht hat. Kommt das Raumschiff des Spielers in Kontakt mit einem Alien, wird Lose/Lose selbst zerstört.
Kunstprojekt
Das Game setze sich mit der Frage nach dem Stellenwert von virtuellem Eigentum auseinander. Zudem werfe es die Frage auf, wer der eigentliche Aggressor ist - das Spieler oder die virtuellen Gegner, die bei Lose/Lose gar nicht schießen. "Warum gehen wir davon aus, wenn wir eine Waffe erhalten und für die Benutzung belohnt werden, dass das richtig ist?", fragen die Künstler auf der Seite.
Für Mac
Auf der Seite werden in der Highscore-Liste knapp über 20 Spieler aufgezählt. Das Spiel kann für Mac OS heruntergeladen werden - das Spielen erfolgt auf eigene Gefahr. (red)
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