Kabelwerk: Kulturzentrum im neuen Stadtteil

23. September 2009, 16:51
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foto: derstandard.at/gedlicka

Peter Steins "Faust"-Inszenierung und Hubsi Kramers "Hamlet" waren nur einige der kulturellen Aktivitäten, mit denen das einstige Kabelwerk in Wien-Meidling auf dem Weg zu einem neuen Stadtteil Aufmerksamkeit erregte. Nachdem die vielfach bespielten Fabrikshallen Wohnungen weichen mussten, hat nun auch die Kultur einen Fixplatz in der Oswaldgasse: das "Palais Kabelwerk", das sein Programm am 1. Oktober im Zeichen Darstellender und Bildender Kunst startet.

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22 Postings
es wird die zeit kommen,

da werden in wiens prestigewohnbauten

fresken, mosaike und halbplastiken

ihre auferstehung feiern und jeder cm über 2,50m raumhöhe wird mit steffl export begossen!

dem architektonischen meisterwerk seine würdige kunststätte!

spö-versorgungsposterlverteilung

sehr schön

dass sich die wiener kunstmischpoche
auch gleich 3 nette wohnungen eingerichtet hat.


roter baron

neidisch?

weil sie nicht in einem so schönen großen atelier wohnen, sondern ihr gift aus einem kleinen finsteren kabinett versprühen müssen? :-)

die wohnungen sind übrigens für ausländische künstler gedacht, die hier monatsweise im rahmen von künstleraustauschprogrammen wohnen werden.

Geh bitte...

sonst noch was Lächerliches auszusetzen? Ihr habt wohl alle zu wenig zu arbeiten, darum postet Ihr so viel Blödsinn????!!!!?????

Genial...

in ganz Europa gibt es eine derartige experimentelle Kunst- und Kulturstätte nicht. Bravo Wien! "Tarantoga" und "Dr. Toolittle" sind vermutlich nur neidisch. Wenn ihr beide Picasso sehen wollt, müsst Ihr halt nach Barcelona fahren, gell? Aber in Wien darf und soll auch jeder Kunst machen dürfen und das ist auch gut so. Peinlich ist Euer Blog: man merkt einfach Euren Frust. Vermutlich seid Ihr nicht gut verheiratet...Sprecht halt Mal in Eurer Therapiesitzung mit Eurem Psychiater, ok? Vielleicht gibt es ja gegen Neid und Besserwisserei ein Tabletterl.

na toll. wenn ich dann vollkommen dilletantische ausgestanzte angepinselte dekomännchen anschauen will, dann kann ich ja gott sei dank in den 12ten fahren.

und:

1. bin ich nicht verheiratet. was eine variante des gut verheiratet ist.

2. leide ich nicht unter frust und halte mir auch keinen psychiater

3. halte ich diese ganze "lemminge", die sich für experimentelle künstler der wohnbaugestaltung halten nicht mehr aus.
diese ganze halb-esoterischen schwurbeligen nichtskönner, die sich von den immobilienentwicklern umgarnen lassen. die dann für ein jämmerliches körberlgeld ein stück vermarktbare quotenkunst schaffen. damit noch mehr dieser chakrenbügler und selbstfinder sich zusammenrotten. mit den "künstlern' als häuptling.

igitt. und JA: etwas frust. und zwar über die blödheit aller beteiligten.

gerne auch zu finden beim soho, bei kurz vor der todesrevitalisierung stehenden altbauten.etc

p.s. Wenn man Menschen, die einer anderen Meinung sind (und ich teile die von Ihnen kritisierte Meinung der poster nicht unbedingt) sofort frontal und untergriffig angreift, unterscheidet man sich nur marginal von den Effen. Diskussion entsteht nur im Dialog und nicht in Einbahnflegelei.

Kunst, die jeder macht, ist üblicherweis keine Kunst.
A bissi an Standard sollt man erwarten können.Dieses ganz ohne Neid und voller Zuversicht, das sich auch Gutes ins Kabelwerk verirren wird.

Helsinki geht derzeit auch wenn man Picasso sehen will ;)

...endlich mal ein ehrliches Konzept mit viel Zukunftspotential ...

Gut also wenn es auch in peripheren Stadregionen Kultureinrichtungen gibt, oder soll sich alles im Zentrum zusammenglumpen und nur noch der Bussi-Bussi Einheitsbrei serviert werden ...

Erstens, nur weil es im Zentrum ist muss es nicht "Bussi-Bussi" sein. Zweitens finde ich es durchaus gut wenn auch außerhalb des Zentrums, sofern öffentlich gut erschlossen Kulturstätten zu finden sind. Diesbezüglich ist diese neue Stätte auch sehr zu begrüßen.

ps: schön auch der text zu bild 11. auch die atmosphäre des baus hat ja direkt etwas freundliches...

Zeigen diese Innenrohbaubilder da einen fertigen Saal oder ist beim Bau das Geld ausgegangen? Echt schlimm. Selten einen innen so deprimierenden und unmotivierten Kulturneubau gesehen.

ach du heilige sch****

was ist daaaaassss denn????

ein totsaniertes stückchen restloft, dazu ein neubaughetto ala plattenbau spekulaten-wunderland.

dann ein bisschen möchtegern-kunst und geht schon.

bissi fotos, kleiner pr termin fürs stadtmarketing und ab dafür...

frage mich wirklich warum es so schreckliche dinge gibt.

gibt es echt so viele pseudo-künstler in ö, die sich da dann ansiedeln. Und die überhöhte miete (in bezug aufs wohnflair etc.) zahlen, da sie eh ganz gut mit selbstfindungsworkshops, trommelkurs und mandalamalen verdienen?

hab gedacht die hätten sich alle am brunnenmarkt eingekauft und seien nun vom markt verschwunden?

mein gott, wie peinlich!

sehr richtig!

Liebe/r tarantoga,
Sie haben (alleine?) über die Bilder im Standard eine sehr treffende Bewertung dieses "Kultur"-Palazzo bzw. seines eigentlichen Zwecks = pure SPÖ-Selbsthudelei gegeben. Als direkter Anrainer kann ich Ihre Einschätzung bzgl. absolut misslungener architektonischer Gestaltung nur bestätigen sowie großen Zweifel an einer dauerhaften erfolgreichen Nutzung durch tatsächlich UNABHÄNGIGE Künstler anmelden. Wie das gesamte "Projekt" Kabelwerk zeigt auch dieser Kultur-Palazzo sehr schnell sein wahres Gesicht: einen 100%-SPÖ-Wien Filz, wie man es früher nur aus dem Ostblock kannte! Und in dieser Selbstherrlichkeit können sich die Funktionäre nicht genug suhlen (und dabei fotografieren lassen)...

hallo, danke des lobs, aber ich glaube nicht, dass es etwas parteispezifisches ist. ich schätze jede andere partei/freunderlpartie würde da genauso strukturen haben.

also mich bitte nicht vor die politik-karre spannen. danke.

Weißt du genau was dort gemacht wird, oder bist du einfach nur ein Hausmeister, der früher aus dem 2. Stock die Kinder im Hof angeschnauzt hat, und jetzt im Internet herumpöbelt, um Frust über sein verpfuschtes Leben abzulassen.

ähm?

nein, ich bin kein hausmeister, kinder schnauze ich auch (noch) nicht an.

ich bin es einfach leid ständig die "erfolgsmeldungen" der selbstbeweihräucherungs-stadtmarketing-gazetten im briefkasten zu lesen.

ich bin es leid, dass eine schöne stadt stück für stück durch anonyme wohnghettos zerstört wird.
alle angeblich "ach so speziell, kreativ, schön, bürgernah". nichts da! alles spekulantenkram, zinswohnungsleermacherei, doppelt gemoppelt: die innenstadt wird "befreit" vom "pöbel", zinsmieten hoch. rest: kasernierung in "innovativen" wohnprojekten. nein danke!

übrigens komme ich eher aus einem architekturaffinen umfeld. und, falls sie fragen möchten: kein frustrierter architekt, auch kein architektenhausmeister oder hausmeisterarchitekt.

>nein, ich bin kein hausmeister
Aber du hast den geistigen Horizont eines Hausmeisters. Warst du schon einmal im Kabelwerk? Weißt du was die Künstler dort machen?

Vermutlich nicht. Dafür wird aber umso kräftiger herumgepöbelt. Sorry, aber genau das macht einen Hausmeister auf.

sie beschreiben treffend,

was an horrorabbildern da zu sehen ist.

ein erschreckendes machwerk.

allerdings: was auch die fotos nicht verschleiern können ist, dass zum pressetermin niemand kam und offensichtlich - ohne wem nahetreten zu wollen - namhafte künstlerinnen für das projekt nicht aufzufinden waren.

ein schlag ins wasser, der mit viel geld subventioniert wurde.

naja. hauptsache wirklich ur niederschwellig, gell!?

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