Alle Welt wartet auf Apples Tablet, Microsoft arbeitet bereits an der nächsten Version - Erstes Video und Infos
Microsoft ist bekannt dafür, den Trend in der Consumer-Branche vorgeben zu wollen. Origami sollte die Zukunft der portablen PCs zeichnen, Microsoft Surface die Computer-Nutzung revolutionieren. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, dass es dem profitabelsten Softwarehersteller der Welt nur selten gelingt, daraus Profit zu schlagen. Meist haben spezialisierte Mitstreiter wie Apple die Nase vorn.
Ähnlich könnte es mit den Tablet-PCs verlaufen. Microsoft bewarb die neue Geräteklasse schon vor Jahren, durchsetzen konnte sich die Vision von Bill Gates bislang allerdings nicht. Nun dürfte Apple in den kommenden Monaten seine Version des Tablets vorstellen und die ganze IT-Welt ist gespannt.
Booklet statt Tablet
Einstweilen scheint sich Microsoft aber schon über die nächste Generation der mobilen Rechner Gedanken gemacht zu haben, wie der Techblog Gizmodo berichtet. "Courier" ist ein fortgeschrittener Prototyp eines Booklet-PCs. Das Gerät besteht aus zwei 7 Zoll großen Multitouchscreens und ist zum schreiben, Zeichnen oder Filmschauen gedacht. Die Bedienung kann sowohl über die Finger als auch über einen Stylus erfolgen. In der Verbindungsleiste beider Seiten ist ein Home-Button eingearbeitet. Akku- und WLAN-Verbindungsstatus werden entlang des einen Bildschirms angezeigt. Auf der Rückseite des Booklets befindet sich eine Kamera, das Gerät soll per Induktion an einer Docking-Station geladen werden können.
Streng geheim
Bislang wussten nur eine Hand voll Microsoft-Chefs von dem Projekt. Erste Gerüchte dazu kursierten allerdings schon eine Zeit lang im Netz. Mittlerweile scheint die Entwicklung schon derart fortgeschritten, dass die Entwickler den Prototypen Agenturen präsentieren. Ein Demo-Video der Haus internen Pioneer Studios erläutert die Funktionalität.
Herausstechendes Merkmal ist die Abstimmung der Anwendungen auf zwei Bildschirme. So kann die eine Seite als Schreibblock verwendet, während die andere Seite gleichzeitig zur Verwaltung des Schriftstückes genutzt werden kann.
Enthüllung
Gizmodo verspricht in den kommenden Wochen weitere Details zu Tage zu fördern. Wann das Booklet erscheinen könnte, ist nicht bekannt. (zw)
Zwölf Wochen leben und arbeiten beim weltgrößten Softwarehersteller - Freie Getränke, Fitnesscenter, Shuttleservice, Baseball-Tickets und als Highlight ein Treffen mit Steve Ballmer
aber während MS utopische studien herausbringt, die dann irgendwann mal rauskommen, wird apple ihren tablet pc in den nächsten monaten präsentieren und am nächsten tag kann man es sich kaufen. nachdem apple dann 1,5 mio mac-tabs verkauft hat kommt das MS-Ding dann auf den markt. nur leider ist das mac-tab mittlerweile schon ein standard, alle menschen sagen zu tablet-pcs nur noch mac-tab. und alles was folgt muss sich an diesem messen. das problem ist, man muss schon deutlich besser sein um sich gegen ein etabliertes produkt das synonym einer ganzen produktkategorie geworden ist anzukommen. und dass ist dann meist schwer möglich weil apple produkte (bei aller angebrachten kritik) meist sehr durchdacht und absolut state-of-the-art sind.
Und alle fallen auf die aelteste MS-Strategie rein
FUD:
fear, uncertainty and doubt.
Jedesmal wenn ein Konkurrent von MS ein wirklich gutes Produkt auf den Markt bringen will, gibt es von MS eine Ankuendigung, dass sie in Kuerze ein gleiches Produkt launchen werden und dass dieses das allerbesteste Ding seit gschnittenem Brot ist.
Damit wird bewirkt, dass die potentiellen Kunden kurz innehalten und abwarten, weil in Kuerze ja eh auch MS ein aehnliches Produkt launched. Das MS Produkt kommt zwar erst in 18 Monaten, aber dafuer gibts alle 2 Monate Presseberichte dass es "gleich da ist".
Und wenn es dann endlich draussen ist, dann ist es eine bessere Alpha-Version, eine MS v1.0 eben, und man erkennt, dass sie das Ding erst vor 18 Monaten zu entwickeln angefangen haben.
Nur irgend ein Filmchen über eine Idee mehr ist das nicht. Eine gute Idee aber nichts handfestes.
Solange man kein fertiges Produkt zu sehen bekommt ist das völlig uninteressant.
Ausserdem kommt von MS eh nur die Software. Die dann auf irgendeine Hardware geschustert wird und im Endeffekt ist es dann wieder komplett uninteressant.
man nehme einen haufen apple ideen und entwickle sie weiter. leider wird das ding mit windows betriebssystem halt nicht so funktionieren...
aber schau mer mal.
ewig wünschen. genial. Aber es dürfte kein halbes kilo wiegen und max einen halben zentimeter dick sein(zugeklappt). dazu noch darf es nicht allzu warm werden und sowieso passiv gekühlt sein.
wozu diese coolen schnick-schnacks, wenn man sie nicht in ms-office integrieren kann. irgendwann kann das iphone das auch - und dann hinkt ms wieder hinterher - wär aber nichts neues ;-)
das ist ja wirklich das beste der letzten jahre ... das kann man ja sogar sinnvoll verwenden! klappen - kippen ... eine seite zur ansicht, die zweite zur bearbeitung ... internet XXL, termine, notizen, geschäftliche unterlagen, videos, musik ... da lacht das benutzerherz :-))))
Was Du da siehst, ist eine UI-Designer Idee, kein Endprodukt. Meine Kritikpunkte sind, dass:
- zwischen Handschrift (= Grafik) und Text nicht unterschieden wird: Was bringt mir ein handschriftliches Todo, wenn ich's nicht im Word weiterverarbeiten kann?
- Bei vielen Dingen ist es fragwürdig, ob sie sich technisch realisieren lassen (OCR, Touchscreen-Funktionalität, Netzanbindung...)
- Batterielaufzeit dieses Geräts?
- Preis?
Fazit: Nett, sollte man aber nicht zu ernst nehmen.
Ich denke, dass die Zukunft die Verschmelzung von eBook und Tablet - PC sein wird. Und es wird wieder Apple sein, die den Durchbruch schaffen.
falls sie es bei der präsentation nicht mitbekommen haben: die handschriftlichen todos tauchen (handschrifterkennung...) schön brav als todos am today screen auf.
das is genial. sie brauchen nicht zu unterscheiden was sie mit der hand und was sie mit tastatur geschrieben haben. es ist einfach kein unterschied.
;-)
Handschriftliche Texte in onenote Volltext-Suchen,. und (auch später) in Computertext umwandeln und in Word verwenden funktioniert schon seit TabletXP - als seit 5-8 Jahren.
Batterielaufzeit eine Fukitsu Stylistic ist echte 7h. (Vor 5 Jahren, als der Akku neu war).
mein gut 5 Jahre alter Tablet hat kein Problem damit meine Handschrift (OCR) zu erkennen und als Text (copy & paste) im MS Word auszugeben - erstaunlicherweise auch wenn ich unleserlich schmiere. Die Software ist lernfähig und passt sich der Schrift des Nutzers an. Es ist heute kaum mehr eine Frage der bereits ausgereiften OCR oder Touchscreen Technik, ob sich ein solches Produkt bewährt. Viel eher ist es eine Frage der Comsumer. Tablets konnten sich schon einmal nicht gegen Laptops durchsetzen, obwohl sie um einiges funktioneller sind. Ich persönlich würde mir erhoffen, dass günstige OLED Bildschirme endlich marktreife erlangen und CF Speicherkarten herkömmliche Festplatten ersetzen. Diese Revolution wird aber leider noch etwas dauern
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