Obamas "Geständnis": "Ich war eigentlich auch schon vor der Wahl schwarz"

22. September 2009, 17:28
  • Quelle: Youtube

Präsident will bei David Lettermans Talkshow der Debatte um Gesundheitsreform die Schärfe nehmen

New York - Mit einer scherzhaften Bemerkung hat US-Präsident Barack Obama versucht, die Schärfe aus der gegenwärtigen Debatte über seine geplante Gesundheitsreform zu nehmen. "Ich war eigentlich auch schon vor der Wahl schwarz", sagte der Präsident am Montag angesichts von Mutmaßungen, dass hinter den massiven persönlichen Angriffen auf ihn auch Rassismus stecke. Die Tatsache, dass er als Schwarzer zum Präsidenten gewählt worden sei, spreche für sich, fügte Obama bei der Aufzeichnung der spätabendlichen Talkshow des TV-Spaßmachers David Letterman hinzu. Wer in die Politik gehe, müsse immer damit rechnen, dass er angegriffen werde.

Gegen Obamas geplante Gesundheitsreform gibt es derzeit massiven Widerstand der Konservativen, der über das normalerweise übliche Maß an Streitkultur in den USA weit hinaus geht. Angesichts der massiven Angriffe auf Obama hatte unter anderem sein Vorgänger Jimmy Carter unlängst gemutmaßt, dass hinter ihnen auch Rassismus stecke. (APA)

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20 Postings
tramtatam
00
23.9.2009, 01:02
"übliche Maß an Streitkultur in den USA "

Streitkultur?
wie muss man sich das vorstellen - mit Colt und so?

Alfred.E.Neumann
07
22.9.2009, 22:56

Der Typ ist cool!

elle(s)
02
22.9.2009, 19:20
mediablitz,

yeah!
hoffentlich erfolgreich.
witzig waren die ausschnitte allemal. gut, dass jemand, der so viel um die ohren hat, immer noch humor an den tag legt. heart-shaped potato!

Viper001
101
22.9.2009, 21:42
wissen's,


ich find er is ja a cooler Typ..

NUR, bittschön, solang so Typen wie ein Ahmadinejad frei herumrennen, naja, so nett der Letterman auch ist..

wissen's statt in der Letterman Show, wär ich in einem Command Center an dem Pres. Obama seiner Stell', und würde gerade so in etwa 100 F-16 Richtung Natanz schicken, damit Israel das ned allein machen muss, und diese Welt vielleicht doch eines Tages eine friedlichere werden wird...

Being President of the US is no time for showtime..

hat der den Beruf verfehlt, wenn er meint, dass das auf lange Sicht a gute Idee wär, der permanente "Mediablitz"..

bluebeard's 8th wife.
00
20.10.2009, 16:11
sollen die usa jetzt auch noch einen krieg mit dem iran anfangen?

reichen 2 kriege nicht?

*kopfschüttel*

Extrabreit
00
20.10.2009, 12:33
Ihr Posting ist

ist der größte Mundstuhl der Woche...

Nepomuk1
02
23.9.2009, 10:43
jaja

sie haben absolut recht, damit die welt friedlicher wird sollten wir unbedingt losbomben was geht! ist ja uns wurscht solangs nicht bei uns ist

sarkasmus

gecheckt?

Herr und Frau Österreicher
 
01
23.9.2009, 10:05
"100 F-16 Richtung Natanz"

schlechte idee. solch kriegsspielzeug hat nämlich die blöde angewohnheit, nicht die bösen (um den ahmadi is nit schad, um eineN andereN posterIn zu zietieren), sondern die guten (zivilbevölkerung) zu treffen...

webone
00
22.9.2009, 22:45
wissen's..

ich bin auch kein symphatisan von mr. Ahmadi.. aber wer in dieser welt die eigentlichen agressoren sind und wer wievel blut an den händen kleben hat wissen wir glaub ich trotzdem alle.

MFG

elle(s)
12
22.9.2009, 22:28
wissen's was,

raunzen's ruhig weiter.
ich find' diesen pres und seine vorgangsweise inklusive heftiger medienarbeit einfach cool. da können sie sich auf den kopf stellen.
wie, außer mit permanenter medienpräsenz soll er den tv-abhängigen und von faux-news gehirnweichgespülten amis sonst seinen weg der change schmackhaft machen, hmmmm?

Viper001
21
22.9.2009, 22:41
also weiss ned,


CNN hat sich eh weltweit zum "Regierungsfunk" der Dems entwickelt..

und erklären's mir bitte was es mit dem "Change" so auf sich hat?

ich seh nur "small - change"..

was wollen's denn alles so verändern?..

Kahuna
00
23.9.2009, 10:27
700 billion is no "small change"

elle(s)
11
23.9.2009, 06:42
hier fehlt meine antwort von letzter nacht ...

neuer versuch:
cnn ist ziemlich ähnlich allen anderen privaten networks; befindet sich in (aussichstsloser) konkurrenz zu faux news. aber fast alle news networks vermischen auf ganz gefährliche art information und meinung und indoktrinieren daher die zuseher auf ganz unerhörte art und weise. und die amerikaner glauben das leider.
change besteht in vielerlei kleinigkeiten und indem der pres permanent in den medien ist, kann er hoffentlich auch einen effekt erzielen, das feld nicht denen überlassen, die alles in die ihnen genehme richtung verzerren, anstatt vernünftiges zu propagieren.
und nein: die usa werden nicht über einige kleine, vernünftige änderungen zu einem kommunistischen staat werden. niemals! das ist propaganda.

elle(s)
01
22.9.2009, 22:49
cnn ist definitiv

mist, weil an faux-news angeglichen, wie im übrigen fast alle privatisierten medien. liegt in der natur der privatisierten medien. alles vermischung von info + meinung.
change wird schon noch größer werden, so ungläubig sie auch sein mögen. 8 jahre lang wurde mist gebaut. erklären sie mir wie das in 8 monaten rückgängig gemacht werden soll. so einen wunderpräsidenten kann es nicht geben. da sind die zwänge zu groß.
dennoch: ich bin gegen die ewige raunzerei!

angehender Medientechniker
 
03
22.9.2009, 19:09

Vollkommen richtig: Obama war schon vor der Wahl schwarz.

Ich verstehe nicht, dass die Leute so gegen die Gesundheitsreform wettern. Obama hat doch schon vor der Wahl gesagt, dass das eines seiner zentralen Themen werden soll. Warum hat man ihn dann gewählt?

Raubmordkopierer
00
20.10.2009, 18:42

Damals dachten eben die Lobbymänner der amerikanischen Versicherungsgesellschaften dass der Obama schon zur Vernunft kommen würde, nach der Wahl und eventuell mit einem lukrativen Jobangebot für die Zeit nach dem Präsidentenamt.

Jetzt kriegen die Kerle kalte Füße und buttern ordentlich rein. Vor einer Woche oder so war ein Artikel im Standard, der zum Thema passt.

http://derstandard.at/fs/125431... Giftzaehne

Alf von Melmak
 
00
18.10.2009, 00:34
ch verstehe nicht, dass die Leute so gegen die Gesundheitsreform wettern. Obama hat doch schon vor der Wahl gesagt, dass das eines seiner zentralen Themen werden soll. Warum hat man ihn dann gewählt?


Vielleicht wettern ja die, die ihn nicht gewählt haben? Solche soll's nämlich auch geben...

siliconvalley
00
23.9.2009, 05:34
republikanische Missinformation ueber "death panels"

http://tinyurl.com/ladbgm

"In a new posting on her Facebook account, former Gov. Sarah Palin (R-AK) made a dire statement about health care reform -- that it could result in an Obama-created "death panel" killing her infant son with Down Syndrome:
The America I know and love is not one in which my parents or my baby with Down Syndrome will have to stand in front of Obama's "death panel" so his bureaucrats can decide, based on a subjective judgment of their "level of productivity in society," whether they are worthy of health care. Such a system is downright evil."

elle(s)
00
23.9.2009, 10:14
das ist doch schon uralt

und längst überholt.

Noitulover
02
22.9.2009, 23:55

Es sind doch nur Mc´Cain Wähler die dagegen sind, und wären die in überzahl hätte Obama auch nicht gewonnen. Und diese Reaktion hat man erwartet, schließlich waren Republikaner auch vor der Wahl dagegen, und Sprüche "wie mit Obama werden wir untergehen" waren absolut an der Tagesordnung. Falls Leute fälschlicher Weise ein Bild vermittelt bekommen, dass das Land von Massenprotesten verschlungen wurde und ganz USA Obama´s Plan für ein Fiasko hält, kann man direkt sehen in wessen Händen die Kontrolle über den prozentuell größeren Anteil der Medien liegt.

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