"Aus einer Idee wird schnell Ideologie"

22. September 2009, 16:44
  • Artikelbild
    foto: standard/fischer

    Haneke im Hohen Haus: Viel Prominenz kam zu der in Kooperation mit dem STANDARD veranstalteten Premiere des preisgekrönten Michael-Haneke-Films "Das weiße Band" im historischen Sitzungssaal des Hohen Hauses. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, STANDARD-Herausgeber Oscar Bronner, Produzent Veit Heiduschka und Haneke selbst (v.r.) sprachen zur Einführung.

  • Artikelbild
    foto: heribert corn

    Michael Haneke, Cannes-Sieger mit Oscar-Chancen.

  • Artikelbild
    foto: filmladen

    Die Tochter des Arztes erhält nach einem Unfall überraschenden Besuch: das famose jugendliche Darstellerensemble aus "Das weiße Band".

     

    Kein einfacher Tatbestand
    Beklemmende Gesellschaftsstudie

    Wien - Zuerst stürzt einer mit dem Pferd fast zu Tode. In seiner kleinen Gemeinde löst dieser Vorfall Bestürzung aus. Ermittlungen werden aufgenommen, keiner kann sich erklären, wer eine Schnur heimtückisch über den Weg gespannt hat und wohin dieses Beweisstück verschwunden ist. Aber eine gewisse Unruhe liegt von da an über dem Dorf. Und diese Atmosphäre verdichtet sich, zumal sich weitere ungewöhnliche Vorkommnisse häufen.

    Eine klassische Tätersuche sollte man sich von Michael Hanekes mit der Goldenen Palme prämiertem Spielfilm Das weiße Band, der im Untertitel Eine deutsche Kindergeschichte heißt, allerdings nicht erwarten. Wie zuletzt in Caché studiert der Autor und Regisseur auch hier Verhaltensweisen und Gesellschaftsmodelle, soziale Konventionen und deren Übertretung, und zwar anhand des protestantisch geprägten dörflichen Mikrokosmos, der in der Vergangenheit, in Norddeutschland kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs situiert ist. In bestechendem Schwarz-Weiß und mit einem Ensemble, in dem neben Susanne Lothar und Burghart Klaussner auch weitgehend unbekannte junge Darsteller (Roxane Duran, Leonie Benesch, Leonard Proxauf u.a.) ihre sprachlosen Figuren beeindruckend intensiv verkörpern. (irr, DER STANDARD/Printausgabe, 23.09.2009)

Im Mai erhielt der Regisseur Michael Haneke die Goldene Palme in Cannes, jetzt kommt sein Film ins Kino - Im Interview

Dominik Kamalzadeh sprach mit dem österreichischen Regisseur über Stil, Ideologie und falschen Naturalismus.

***

Standard: "Das weiße Band" wirkt wie eine Literaturverfilmung eines Romans aus den 1910er-Jahren, in Wahrheit handelt es sich aber um ein Originaldrehbuch von Ihnen. Was hat Sie an diesem Spiel mit den Konventionen einer etablierten Form gereizt?

Haneke: Ich bin ein Fan von choralen Filmen, mit einem Panorama vieler Figuren, wie es ja auch schon Code inconnu war. Stilmittel wie beispielsweise der Off-Erzähler sind eigentlich keine Konvention, weil sie heutzutage eher unüblich geworden sind. Wäre der Film vor 15, 20 Jahren im Fernsehen gelaufen, hätte er zwar auch irritiert, dennoch wäre er eher die Norm gewesen. Es stellt sich doch immer die Frage, was macht ein Film zu welchem Zeitpunkt? Heute ist es schon fast avantgardistisch, wenn man einen Erzähler einführt.

Standard: Das Alte wird also das Neue von morgen sein?

Haneke: Natürlich, man kann an der Kulturgeschichte sehen, wie das Alte immer wieder zur Avantgarde wird. Weil es zu einer Umkehrung der herrschenden Erzähl- oder Abbildungsformen kommt. Es haben mich viele Leute gefragt, nach welchem Roman der Film gemacht ist - das hat mir natürlich Spaß gemacht! Es ist auch reizvoll beim Schreiben, wenn man sich eine Form einverleibt und einen Stil findet, der das Geschehen glaubwürdig macht. Die Sprache, die Dialoge - das war ja lustig zu schreiben.

Standard: Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, von einem protestantischen Dorf in Norddeutschland kurz vor dem Ersten Weltkrieg zu erzählen?

Haneke: Jede Geschichte hat ihre eigene Form. Ich wollte zeigen, dass überall dort, wo Leid, Unterdrückung, Demütigung und Verzweiflung herrschen, ein Boden für die Empfänglichkeit von jeder Art von Ideologie bereitet wird. Aus einer Idee wird schnell Ideologie, wer der nicht entspricht, wird bestraft oder ausgegrenzt. Und ich wollte über Kinder erzählen - da hat sich dieser Zeitpunkt aufgedrängt, weil man ja weiß, was aus dieser Generation später wurde. Ich habe sehr viel recherchiert, was ich normalerweise nicht mache - bei historischen Filmen ist es aber unerlässlich. Vor allem über Erziehung habe ich Tonnen von Büchern vertilgt und daraus viel übernommen, auch die Geschichte mit dem weißen Band, das als Erziehungsmittel empfohlen wurde.

Standard: Erziehung und die sublime Gewalt zwischen den Generationen ist ja in vielen Ihrer Filme ein Thema. Was hat Sie an diesem strikten Regiment interessiert?

Haneke: Man darf nicht vergessen: Heute kommt uns das alles sehr grausam vor, damals aber war dieses Verhalten normal. Das waren keine Sadisten - sie sind von ihrem positiven Tun zutiefst überzeugt. Deshalb war mir auch so wichtig, dass der Pfarrer kein Arschloch ist. Sonst wäre der Film ja uninteressant. Der Pfarrer meint seine Erziehung gut, und wenn ihm der Lehrer seinen Verdacht über die Kinder unterbreitet, ist er am Boden zerstört. Er ist im Grunde eine tragische Figur. Mich hat interessiert, dass es damals eine generell akzeptierte Verhaltensweise gab, die dann zu bestimmten Resultaten führen muss.

Standard: Georg Seeßlen hat einmal über Ihre Filme geschrieben, dass die Revolte der Kinder nicht aus den Institutionen heraus, sondern in ihr Zentrum führt. Teilen Sie diese Einschätzung?

Haneke: Eigentlich nicht, das ist mir zu positiv formuliert. (lacht)

Standard: Warum?

Haneke: Wenn ich es richtig verstanden habe, heißt das, man könne die Dinge durch Objektivierung ins Positive verändern. Ich glaube aber, dass die Veränderung nicht eine zum Positiven sein muss. Die Revolte zerstört das vorhandene System, aber die Neuschöpfung ist hier nicht besser.

Standard: Welche Rolle weisen Sie dem Protestantismus in dieser ideologischen Verhärtung zu?

Haneke: Irgendwann habe ich mir schon die Frage gestellt, warum der Faschismus in Deutschland so anders ausgesehen hat als in Italien. Warum Gudrun Ensslin aus ei-nem protestantischen Pfarrershaus kommt - und auch Ulrike Meinhof, die ich noch kennenlernte, aus einer sehr gläubigen Familie kam. Ich meine, ihr Rigorismus hat mit dem Elternhaus zu tun - es war eine auslösende Reflexion, da mal nachzuforschen.

Standard: Das erinnert an die Argumente von Götz Aly: Die Gewalt der RAF als Spätausläufer des Fundamentalismus der Generation davor.

Haneke: Wenn man sich das genau anschaut, fällt es einem auf. Natürlich kann man das Prinzip auch auf gegenwärtige Beispiele übertragen, etwa auf die Islamisten - es hat immer mit der Demütigung einer ganzen Kultur zu tun und dem Wunsch, sich zu retten. Daraus entsteht ein Radikalismus, der lebensgefährlich ist. Davon handelt der Film: Der deutsche Faschismus ist nur ein Aufhänger, das Thema wäre für einen Film viel zu komplex. Das weiße Band versucht dieses Grundmodell von Fundamentalismen zu beschreiben. Jede Idee birgt die Chance ihrer Pervertierung.

Standard: Sie haben auf Farbe gedreht und den Film in der Postproduktion digital in Schwarz-Weiß umgewandelt. Warum dieser enorme Aufwand?

Haneke: Weil das Schwarz-Weiß-Filmmaterial, das wir heute bekommen, nicht die Lichtempfindlichkeit hat, um damit bei Kerzen- und Petroliumlicht zu drehen. Was wir im Sinn hatten, wäre also gar nicht machbar gewesen. Außerdem ist der Wirklichkeitscharakter der Geschichte gebrochen. Das betont auch das Schwarz-Weiß wie auch der Erzähler, der unverlässlich bleibt. Es handelt sich um die subjektive Betrachtung einer Geschichte und nicht um die objektive Betrachtung der Wirklichkeit. Diese Relativierung war mir wichtig. Bei historischen Filmen macht mir immer diese freche Behauptung Bauchweh, dass alles so gewesen sei. Der falsche Naturalismus der Farbe suggeriert Wirklichkeit. SchwarzWeiß ist da distanzierter: ein Artefakt. Abgesehen davon, kennen wir die Bilder aus dieser Zeit nur in Schwarz-Weiß.

Standard: Aber daran müsste man sich ja nicht festhalten. Könnte man nicht auch die Künstlichkeit mit Farben betonen?

Haneke: Sie können keinen historischen Film in Farbe machen ohne einen gigantischen Aufwand, den selbst die Amerikaner nicht leisten können. Die Farben stimmen ja nicht. Jene der Häuser waren aus Naturfarben, heute sind es Kunstfarben. Das ist alles falsch. Entweder muss ich den Historienfilm also als theatralisches Ereignis zeigen, was Scorsese in Gangs of New York gemacht hat - was mir aber nicht gefallen hat, weil es auf hundert Meter Distanz nach Dekoration ausschaut -, oder ich versuche es mit dem Aufwand eines Visconti, wo alles Original ist und jedes Möbel angeschafft wurde, und das können wir uns nicht leisten.

Standard: Was halten Sie von dem digitalen Realismus, den etwa David Fincher in Filmen wie "Zodiac" praktiziert? Da geht es ja um eine andere Form von Authentizität.

Haneke: Das funktioniert meiner Meinung nach schlecht. Es ist leichter, einen utopischen Film zu machen als einen historischen. Ersterer muss nur glaubwürdig ausschauen, es gibt keine Referenz. Wir wollten uns an den Schwarz-Weiß-Fotos orientieren, die heute ja schon ein Abstraktum darstellen. Wir haben unheimlich viel umgebaut und adaptiert. In dem Dorf gibt es Originalziegelbauten, zugleich aber auch diese DDR-Bauten aus den 50er- und 60er-Jahren, die wir alle verkleidet haben. Und wir haben auch über 60 Digitaltricks im Film. In dem Gutshof, wo das Haus des Verwalters steht, gab es Wellblech-Eternit aus den 50er-Jahren. Das konnten wir nicht austauschen, weil es hunderte Quadratmeter waren. Das wurde Bild für Bild wegretouchiert. Das hat den Film nicht billig gemacht.

(DER STANDARD/Printausgabe, 23.09.2009)

Zur Person:
Michael Haneke (67) wurde in München geboren. Die Lehrjahre absolvierte er als TV-Dramaturg in Baden-Baden. Kinodebüt war "Der siebte Kontinent" . In Cannes erhielt er schon den Regiepreis ("Die Klavierspielerin") und den Großen Preis der Jury ("Caché" ).

Zum Thema
Doppelte Premiere
Hanekes "Das Weiße Band" feierte Österreichstart im Parlament

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 56
1 2
Zuckerbussi
00
Der Film gewinnt ev. ...

heute Nacht den Oskar und da steht noch immer "Petrol-I-um" im Artikel...

Obwohl weiter unten schon d'rauf hingewiesen wurde...

Paul Kersey
21
19.1.2010, 10:14
Ziemlich überschätzt !!!

spelling error
00
18.1.2010, 22:22

beim licht aus petroliumlampen zu drehen, war schon immer schwierig - so gut wie unmöglich.

wilcox
00

aber es geht.
und zum haneke ausspruch: "Sie können keinen historischen Film in Farbe machen ohne einen gigantischen Aufwand, den selbst die Amerikaner nicht leisten können." , verweise ich nur auf stanley kubrick.

http://de.wikipedia.org/wiki/Barry_Lyndon

Repariertwaseuchkaputtmacht.
10
18.1.2010, 23:15

Mit dem richtigen Filmmaterial und gscheiden Linsen gehts Ich weiß nicht, wie empfindlich es heute geht beim 35mm-Film, aber wenn man eine ISO von 1600 hat (es gibt solche Fotofilme, also wird es sie für Film wohl auch geben), dann braucht man schon weniger Licht. außerdem gibt es da glaub ich eine Filmlinse von Zeiss für 35mm die eine lichtstärke von 0,7 oder 0,8 hat (lt. Wikipedia). Und Film hat höheren Dynamikumfang, lässt sich also nachträglich noch pushen (aufhellen). Ich sehe eigentlich kein Problem, bei Kerzenlicht zu drehen - wenn man das Geld hat.

Ceremony God
00
20.1.2010, 05:31
Photofilm nicht gleich Filmfilm

In der Photographie gibt es eine viel größere Auswahl an Filmmaterial - alleine an S/W Filmen. Zusätzlich noch die diversen Unterschiede zwischen Amateur- und Profifilm (in der Photographie) und natürlich die höhere Abstufung in ISO/ASA (eben bis 1600ISO hinauf).
Beim Filmmaterial für Film hast du in erster Linie zwei große Hersteller: Fujifilm und Kodak. Es gab bis vor einigen Jahren noch ein 800ASA Filmmaterial von Fuji, das aber so körnig war, sodass es eingestampft wurde. Derzeit gibt es im Farbfilmbereich ASA Abstufungen von 50-500ISO/ASA.
Bei S/W Film gehts überhaupt nur von 50-200ISO/ASA und Fujifilm bietet garkein S/W Material an. Kodak und...noch einen Hersteller gibts (meines Wissens...)
Folglich wirds bei wenig Licht schwer.

Schneeglöckchen
 
01
24.9.2009, 12:48
"...trotz Autorität und Härte" ?

"Haneke zeigt in seinem zweieinhalbstündigen Schwarz-Weiß-Film die Erziehungsmethoden jener Zeit, die trotz aller Autorität und Härte nicht verhindern können, dass sich dumpfe Gewalt und unterschwelliger Hass ihren Ausbruch bahnen."

http://www.orf.at/090922-42... index.html

Daß harte, autoritäre Erziehungsmethoden es sind, die Hass und dumpfe Gewalt erst beim Kind erzeugen, scheint dem Redakteur des ORF denkunmöglich zu sein.

Igor Gassner
00
18.1.2010, 10:33
Er zeigt das wie er glaubt wie es war

In Wirklichkeit kannte ich jede Menge Leute der alten Generation und kann nur sagen die Kinder hatten mehr Freiheit als unsere Kinder heute schon allein weil es keine Autos gab. Es gab Prügel aber in der Regel sehr selten die Burschen konnten sich sicher 10 x mehr herausnehmen als die Mamis heute erlauben.

Der Faschismus ist in den Schützengräben des I WK entstanden wie schon der name sagt.

Ich habe Bilder meiner Onkel 1914 und 1918 zuvor sind sie gewöhnliche Bauernbuben wie sie heute auch leben könnte danach sind sie abgebrühte Killer das sieht man in den gesichtern dazu braucht man kein Hirnkonstrukt aller Handke.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
01
24.9.2009, 17:50
Das Dumme ist nur, daß die, die glauben,

mit zu Obigem gegenteiligen Methoden auch beim Kind das Gegenteil zu bewirken, sich täuschen: so entstehen tyrannische Monster, die sich ebenfalls z. T. mit körperlicher Gewalt asozial durchsetzen...

Der Österreicher
31
24.9.2009, 10:31

Macht einen kritischen Film über strenge Erziehung und regt sich gleichzeitig beim Interview auf das die Jugendlichen im Kino Popcorn essen, das er das nicht aushält und deshalb nicht ins Kino geht.

Genau solche Typen braucht das Land.

M. C. Escher
01
24.9.2009, 19:40

der Österreicher hat gesprochen!

Chris_SM
00
24.9.2009, 11:22

Vor einiger Zeit besuchte ich das Metrokino(wird vom
Filmarchiv Austria bespielt). Ausgestattet mit einem Sackerl Casali Schokobananen begab ich mich mit Begleitung auf meinen Platz. Als unser Sitznachbar uns und die Schokobananen erblickte verzog er das Gesicht und seuzte hörbar. Ob ich denn nicht wenigstens das Sackerl vor Beginn des Filmes öffnen könne, fragte er mich, denn diese Geräusche halte er nicht aus, aus diesem Grund besuche er auch keine "normalen" Kinos.

P.S.
Haneke zählt zu den besten zeitgenössischen Filmemachern, daher freue ich schon auf diesen Film.

P.P.S
Im Filmmuseum wird weder Cola noch Popcorn verkauft, damit es ganz ruhig ist. Sollte ein Gast etwa durch husten stören, wird er wohl lautlos erwürgt....

Uncle Ethan
01
28.9.2009, 10:46

traurig, dass es leute gibt, die es nicht schaffen, auch nur 90min ruhig zu sein und nichts in sich reinstopfen. völliges einverständnis meinerseits mit ihrem sitznachbarn.
pps: genau deshalb ist das filmmuseum mein lieblingskino, ich hab da mal erlebt, wie jemand angepssstet wurde, weil er 6 reihen weiter vorne sportgummi vertilgte - love it!

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
24.9.2009, 17:51
naja, Coppola... Pate...

Schlinge vom Herrn auf dem Rücksitz dem vorne Sitzenden schnell übergeworfen...

little nest of vipers
01
24.9.2009, 09:37

diese leute zahlen sich offensichtlich nicht mal die kinokarten selber

ceiberweiber.at
11
24.9.2009, 13:12
Wichtige vorführung

ist sehr wichtig, leuten mit viel verantwortung so einen film zu zeigen.....denn wenn sie selbst als kinder schwarzer pädagogik ausgesetzt waren, und das dann als erwachsene verdrängen und nicht bewältigen, hat das massive auswirkungen auf den umgang mit anderen menschen. immerhin liest nicht jeder bücher, schon aus zeitgründen, sich einen film anzusehen, einen so eindringlichen noch dazu, ist aber was anderes. nun gab es aber auch eine vorführung für alle, war gestern und super....also mit karten zu gewinnen, da gab es auch für die chancen, die das gewinnspiel des standard nicht sofort gesehen haben....
-
siehe auch
www.ceiberweiber.at

Paul Kersey
00
19.1.2010, 10:16
siehe auch www.ceiberweiber.at

Übelste Propaganda !!!

Christos Voulgarakis
06
23.9.2009, 22:52
Wie bitte?!

Frau Kiesbauer findet es (im Video) sehr schön, daß es diese Unterdrückung durch illegitime Autoritäten heute nicht mehr gibt?

Das sagt sie, die Jugendliche systematisch vorführt, vor der gesamten Fernsehgemeinde lächerlich macht, die sie dem Urteil von "Experten" aussetzt, welche halt hart aber gerecht sein müssen, die zuerst große Kameradschaft unter den KandidatInnen einfordert und sie dann dem nackten Wettbewerb aussetzt, die die Einhaltung beschränktester Vorstellungen und rigidester Vorgaben bezüglich Aussehen, Auftreten, Musik usw. einfordert?!

Meiner Seel! Wenn Frau Kiesbauer den Anti-Autoritären kriegt, dann heißt's Socken spitzen und in Deckung laufen!

Christos Voulgarakis
00
23.9.2009, 22:59
politisch verfolgt
20
23.9.2009, 15:51
der sieht sich

anscheinend mehr als politiker denn als filmemacher. finde ich öd.

ceiberweiber.at
00
24.9.2009, 13:18
Er hat recht...

man kann nicht genug warnen, schwarze pädagogik gibt es auch heute noch (sicher auch durch kirchenvertreter, auch wenn sie menschen nur ideologisch züchtigen können, man darf das aber nicht unterschätzen, sie pflanzen menschen schuldgefühle en masse ein - ist halt nicht unbedingt masturbation wie im film, sondern sex an sich oder bestimmte varianten von sex). wieso kamen deutsche terroristInnen aus pastorenfamilien? also das muss auch mit bigotter unterdrückung erklärt werden, für die gott missbraucht worden ist...
-
siehe auch bericht bei
www.ceiberweiber.at

politisch verfolgt
00
24.9.2009, 19:08
möglich

aber wenn er politik machen will, soll er politiker werden. mir gehts auf die socken, daß mich jeder hausmeister mit seiner politischen einstellung beglücken will.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
00
24.9.2009, 15:19
man muß aber auch fragen,

warum ein paar 10.000 Nichtterroristinnen aus deutschen Pastorenfamilien entsprießen, Generation für Generation.

Steffen Reiter
00
23.9.2009, 12:57
Freu' mich schon darauf,

diesen Film zu sehen!!!!

Longyearbyen
 
01
23.9.2009, 11:20
Peter Jackson

hat District 9 als low-budget Film(30M) bezeichnet. ich hoffe Haneke darf auch bald so einen billigen Film machen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 56
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.