MicroGEM

Mit Mikrosatelliten die Erde erkunden

Maria Kapeller, 23. September 2009, 17:00
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    foto: deutsches geoforschungszentrum (gfz)

    Eine Konstellation von Kleinsatelliten kann die Signale der Navigationssatellitensysteme GPS und Galileo mit innovativen Methoden nutzen, um die Fernerkundung des Systems Erde zu verbessern.

Konstellation von Kleinsatelliten kann die Signale von GPS und Galileo nutzen, um die Erde von der Ferne aus zu erforschen

Wie man mithilfe von Kleinsatelliten die Erde von der Ferne aus kostengünstig und effektiv erkundet, haben deutsche Wissenschaftler erforscht. Konkret heißt das: Eine Konstellation von Kleinsatelliten kann die Signale der Navigationssatellitensysteme GPS und Galileo mit innovativen Methoden nutzen, um die Erde von der Ferne aus zu erforschen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Machbarkeitsstudie zum ersten MicroGEM-Satelliten. Die Studie wurde gemeinsam von der Technischen Universität Berlin und dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) durchgeführt.

MicroGEM ist die Abkürzung für "Microsatellites for GNSS Earth Monitoring" und steht für Satelliten mit einer Masse von etwa 100 Kilogramm, die zur Fernerkundung der Erde eingesetzt werden. GNSS ("Global Navigation Satellite System") steht für die Zusammenfassung der Satellitennavigationssysteme GPS und - in Zukunft - Galileo. Einer der Vorteile an den Kleinsatelliten: Ihr Einsatz ist eine kosteneffektive Möglichkeit für die Wissenschaft.

Schon in den vergangenen Jahren hat das GeoForschungsZentrum (GFZ) auf Satellitennavigation beruhende Fernerkundungstechniken angewendet. MicroGEM knüpft an diese Missionen an und wird  erstmals die Signale der zukünftigen Galileo-Satelliten für die GNSS-gestützte Atmosphären- und Ionosphärenerkundung im globalen Maßstab nutzen. Dadurch werden wesentliche Verbesserungen der Methode erwartet. Zudem sollen GNSS-Signale, also Signale der Satellitennavigationssysteme GPS und Galileo, erstmals auch zur Fernerkundung von Meeres- und Eisoberflächen eingesetzt werden.

Die Kleinsatellitenmission MicroGEM soll als Vorläufer von zukünftigen Mehrsatellitensystemen mit wissenschaftlichen GNSS-Empfängern als Hauptnutzlast dienen. Auf diese Weise kann man die Anzahl der Messungen deutlich erhöhen und damit eine bessere globale Abdeckung erreichen. (red, derStandard.at, 23.9.2009)

aRoma
20
23.9.2009, 17:15
irgendwann sehen wir die Sterne nicht mehr

vor lauter Müll und Satelliten

Raubkopierer
00
24.9.2009, 16:45

sie unterschätzen die größe des himmels.

aRoma
00
25.9.2009, 17:07
die ISS wird bald einen eigenen Kapitän brauchen

nur um dem Schrott auszuweichen.

Augenkrebs?
01
23.9.2009, 18:15

Wenn wir jedes Jahr 10000 Sateliten raufschicken. Wird das trotzdem noch einige Millionen Jahre dauern :)

da chrissi
14
23.9.2009, 17:23

...und vor lauter negativer gedanken in unseren köpfen

aRoma
00
23.9.2009, 17:29
ok: wir werden viel neues über unsere Erde

erfahren.

(und ab und zu machts einen kleinen Bums, wenn wieder zwei Satelliten zusammenstoßen)

Herr Plumm
00
23.9.2009, 17:02

gott...ich dachte schon mit mikrosatelliten DNA...

aRoma
00
23.9.2009, 17:40
oder Gift (moonraker lässt grüßen)?

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