Keine EU-Einreisegebühr für US-Amerikaner

21. September 2009, 14:46

10-Dollar-Einreisegebühr in USA: Keine Gegenmaßnahmen geplant. Deutscher Innenminister Schäuble: Mit Gegenargumenten ausräumen

Brüssel - Der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble hat sich kritisch über den US-Plan einer Einreisegebühr für Touristen von 10 Dollar pro Person geäußert. Es werde aber "keine Gegenmaßnahmen" geben, sondern "nur Gegenargumente", so Schäuble am Rande des EU-Innenministerrats am Montag in Brüssel.

Ein Programm zur Förderung des Tourismus in den USA zu finanzieren, indem man 10 Dollar Einreisegebühr verhänge, sei vielleicht nicht die letzte Logik. Allerdings gebe es immer wieder in vielen Bereichen zahleriche Vorschläge. Er habe schon mit der amerikanischen Seite gesprochen. "Das war nicht so gemeint". (APA)

Michael B
12
24.9.2009, 10:21
Die europäischen Weicheier gehen wieder einmal in die Knie.

Einzig Brasilien verlangt z.B. von US-Bürgern ebenfalls Fingerabdrücke.

Art Vandalay
00
25.4.2010, 19:33

Wenn die Amerikaner meinen den Tourismus mit einer 10 Dollar Einreisegebühr fördern zu müssen, sollen sie das ruhig machen. Wird sicher ein Riesenerfolg, aber wir müssen's ja trotzdem nicht unbedingt nachmachen.

zeamount
01
8.10.2009, 12:01

falsch! die eu zeigt sich eindeutig vernünfig. wie kindisch wäre denn bitte eine auge-um-auge-zahn-um-zahn-politik? sollen wir uns wirklich dem niveau der usa anpassen?

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