61 Sturmgewehre und neun Pistolen, für die Lizenzen fehlten
Islamabad - Die pakistanische Polizei hat bei einer
Sicherheitsfirma, die für die US-Botschaft in Islamabad arbeitet, ein
großes Lager illegaler Waffen ausgehoben. Zwei Mitarbeiter des
Unternehmens Inter-Risk wurden festgenommen, wie die Polizei am
Samstag mitteilte. Die Beamten präsentierten außerdem 61 Sturmgewehre
und neun Pistolen, für die die Firma keine Lizenzen hatte. Nach dem
Eigentümer der Firma wird gesucht.
Verträge seit Anfang des Jahres in Kraft
Ein Sprecher der US-Botschaft erklärte, dass der Vertrag mit
Inter-Risk Anfang des Jahres in Kraft getreten sei. Man sei davon
ausgegangene, dass die Firma die notwendigen Lizenzen "für alles, was
sie ins Land brachte", habe. Inter-Risk sollte für die Sicherheit in
der Botschaft und in den US-Konsulaten sorgen.
Im September hatten Fotos von betrunkenen und in vulgären
Sexszenen posierenden Wachmännern an der US-Botschaft in der
afghanischen Hauptstadt Kabul für einen Skandal gesorgt. Acht
Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma wurden daraufhin
gefeuert. Auch das Managementteam, das für das Personal
verantwortlich war, wurde ausgetauscht. (APA/AP)