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Sieht man sich die aktuelle Betriebssystemlandschaft an, dann sind es vor allem drei Betriebssysteme, die eine Großteil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Windows, Mac OS X und Linux, im Server-Bereich kommt dann vielleicht noch die eine oder andere Unix-Variante dazu. Doch auch jenseits davon gibt es noch eine ganze Fülle von alternativen Betriebssystemen, manche davon schon seit mehr als 30 Jahren im "Geschäft", wie Technologizer verdeutlicht.
BeOS
Ein Umstand, an den erst unlängst Haiku erinnert hat: Der freie BeOS-Nachbau wurde in einer ersten Alpha-Version veröffentlicht, dies acht Jahre nachdem man mit der Entwicklung begonnen hatte. Nicht schlecht für ein Betriebssystem, dessen Schicksal eigentlich schon vor einigen Jahren durch den Verkauf an Palm besiegelt wurde. Die eingeschworene Fan-Gemeinde hat sich aber bis heute gehalten, weiter gibt es eine Reihe von Nachrichtenseiten, die sich BeOS verschrieben haben, auch neue Anwendungen erscheinen regelmäßig.
Vorfahren
Ein Urahn aktueller Betriebssysteme ist CP/M, das durchaus auch als der inoffizielle Vorfahre von Windows bezeichnet werden kann. War das von Digital Research bereits 1973 entwickelte Betriebssystem doch das Vorbild für MS-DOS aus dem dann wiederum Windows entstanden ist. In Form von DR-DOS und OpenDOS ist CP/M heute noch im Einsatz.
MS-DOS
Auch wenn Microsoft sich redlich bemüht - das eigene MS-DOS ist ebenfalls noch nicht zur Gänze verschwunden: Zwar hat man die 1981 entworfene Software 2001 offiziell für tot erklärt, wer einen TechNet-Zugang hat, kann MS-DOS 6.0 und 6.22 bis heute herunterladen. Und dann gibt es natürlich noch den freien Nachbau FreeDOS, der bis heute auf manchen Rechnern statt Windows oder Linux ausgeliefert wird.
Amiga
In so einer Aufzählung dürfen natürlich auch die Betriebssystem von Commodore fehlen, sowohl die C64 als auch die Amiga-Umgebungen hinterlassen bis heute ihre Spuren. Ebenfalls bis heute im Einsatz ist OS/2, IBMs viel gerühmte aber wenig erfolgreiche Windows-Alternative. (red)
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da war es noch jedem egal welches OS man benutzte, die Rechner hatten ohnehin keine Leistung. Ich erinnere mich noch ein einen 486DX, der hatte glaub ich grad mal 40MB festplattenspeicher und das war schon unglaublich viel.
Heute ist ja geradezu ein religiöser Krieg zwischen Windows, Mac/iOS und Android entstanden was ja kompletter irrsin ist! es ist nur ein OS!!!
Ich wünsche mir eine Welt in der es EIN Betriebssystem gibt und wem das nicht paßt, kann seinen PC/Smartphon halt schmeißen!!!!!!
hat mit BeOS nur mehr die Oberfläche gemeinsam. Es basiert nämlich auf Ubuntu.
Und Unix ist schon ein klein wenig älter als CP/M, nämlich um 4 Jahre. Als CP/M auf den Markt kam, war Unix bereits ausgereift - seit damals hat sich nicht Wesentliches mehr geändert! Alle Programme und Funktionen des Ur-Unix sind noch heute in jedem Unix-Derivat (für höhere Rechner) enthalten!
CP/M war vielleicht ein Vorfahre, Unix existiert noch immer...
Haiku als Ubuntu-GUI? Weiß nicht woher du das hast, ist aber falsch - Haiku basiert auf einem Fork des NewOS-Kernels, der von Travis Geiselbrecht, einem Kernel-Entwickler bei Be, geschrieben wurde:
http://www.haiku-os.org/about/faq#2 (FAQ)
http://www.osnews.com/story/329... re_of_BeOS
Würde Haiku nur eine GUI auf Ubuntu sein, wäre wohl kaum ein Booten in 2-5s realisierbar gewesen... also bitte zuerst lesen und bilden, dann posten - würde dem Standard-Forum generell sehr gut tun.
Im Gegensatz zu BeOS hat die *BSD Ecke einen starken Puls zu verzeichnen und ist nicht nur im Serverbereich ein genauso ernst zu nehmendes OS wie Linux. Insofern finde ich es witzig, dass der Artikel von der Diversität in der OS-Landschaft redet, und dabei die ausgestorbenen Beispiele DOS, Amiga und gar CP/M erwähnt, ohne BSD in nur einem Wort zu erwähnen.
Nebenbei, CP/M ist nicht wirklich ein Urahn der aktuellen OSes; welche neue bis heute gültige Konzepte hat es eingeführt? UNIX hingegen ist ein echter Urahn dessen Konzepte überall moderne Betriebssystem durchziehen.
was mir dazu einfällt: QDOS (Quick and Dirty Operating System) wurde aufgrund eines handbuches für CP/M geschrieben, von microsoft für ein paar tausend dollar gekauft, und diente bis einschließlich ME als basis für Microsofts Betriebssysteme.
aber ansonsten wars irrelevant.
Ich für meinen Teil hätte mich auch gefreut wenn *BSD unter der Überschrift "Alte Betriebssysteme, die einfach nicht sterben wollen" erwähnt wird.
Scheinbar ist derStandard.at etwas feiner und sieht BSD als ein aktuelles OS an, das Praxis relevant ist und kein Kuriosum wie Haiku oder BeOS.
wähne ich mich gelegentlich eher im Ressort "Religion" -
es muß für EDV-Menschen, die ihren ganzen Lebensinhalt dem Computer gewidmet haben, wirklich schlimm sein, wenn jemand etwas nicht weiß, was Falsches sagt oder schlicht das falsche Betriebssystem lobt ...
verschwinden eben nicht so schnell. z.b. das miditiming eines 1040 stfm ist bis heute unübertroffen. irgendwie ist das wie mit dem d-netz. gegen die sprachqualität kann man den heutigen "glasklar"-fake eindeutig vergessen. da hatten sich die leute auch mit händen und füssen gewehrt, als das eingestellt wurde. die paar tausend halt.
damals gabs auch nicht soviele telefonierer und leute die mit daten-modems. wenn es vergleichsmäßig wenige user gibt, kann man mit frequenzen und datenvolumen ja verschwenderisch umgehen und eine tolle sprachqualität erzeugen. aber wenn jeder österreicher ein telefon hat (manche sogar zwei oder drei) dann ist die situation einfach anders.
@MS-Dos
Nachdem auch alle heutigen Windows OS noch "irgendwie" auf MS-Dos basieren (und die befehle auch noch alle erkennen). Warum nicht? Irgendein 0815 uralthobel und MS-Dos draufknallen, einfach zum Spaß und zum lernen der "tiefen von Windows". Ohne Ms-Dos zu kennen kann man doch Windows eh nicht beherschen (so zumindest die meinung einiger "Experten")
Eine Kommandozeile per se hat nichts mit MS DOS zu tun. Praktisch jedes OS hat eine Kommandozeile als eine Möglichkeit zur Interaktion von Mensch/Maschine.
Dass manche Befehle gleich heißen wie seinerzeit heißt überhaupt nichts. Nicht mal die Kommandozeile ist gleich, die war unter MS DOS command.com, unter Windows NT cmd.exe.
Ähm..
Also wenn ich etwas mit den gleichen befehlen bedienen kann ist es mir relativ egal ob das nun mit command.com oder cmd.exe gestartet wird.
Und klar hat jedes OS so eine, aber willst du jetzt ernsthaft behaupten die kommandozeile von Linux funktioniert mit den selben Befehlen wie die von Windows?
sie sagen oben in ihrem posting, dass ms-dos die basis für windows hinsichtlich knowhow und technologie ist, wenn ich das richtig verstehe. und das ist schlicht falsch, nicht mehr und nicht weniger.
ob ihnen dabei egal ist, wie irgendetwas heißt, spielt dabei keine rolle.
eine Kommandozeile ist eine Art DOS-Simulation und zw command.com und cmd.exe ist nicht so ein prinzipieller Unterschied, wenn sich auch alles einigermaßen verändert hat. z.B. das mit der knappen Speicherverwaltung von damals mit dem strengen Einschränkungen macht ja keinen Sinn mehr, weil niemand mehr ein RAM von 2 MB verwendet. Das DOS hätte heute nur einen Sinn, wenn man z.B. Festplatten kopieren wollte ohne laufendes System, aber man hat ja das DOS nicht weiter entwickelt. Und es konnte ja kein NTSF und dann kein SATA usw. Und es hätte einen Sinn, wenn man mehrere OS drauf hätte, aber das macht man anders und heute ist überhaupt nicht so eine Nachfrage nach mehreren OS.
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