Promotion - bezahlter Inhalt

Festival der Tastenmusik

18. September 2009, 09:41
  • Artikelbild
    foto: festspielhaus st. pölten

    Solistin am Cembalo: Christine Schornsheim.

Alle Tasten im Festspielhaus St. Pölten: Klavier, Hammerklavier, Cembalo, Toy Piano.

Tastenmusik machen Capriccios, Sonaten und Suiten, Komponiertes und Improvisiertes, Klassik und Jazz, Tradition und Experiment. Handreichungen über die Tasten hinweg: von dem türkischen Pianisten und Komponisten Fazil Say zu Christine Schornsheim und Arthur Schoonderwoerd, die in alte Instrumente neues Leben bringen, und zu Isabel Ettenauer, die von St. Pölten aus ihre Freude am Toy Piano in das Musikleben trägt. Ein Festival auch der unterschiedlichen Spielformen, vom klassischen Recital im Großen Saal zur Entdeckung neuer Klangformen in der Box und zu einem bunten Abend mit Mozart und Blues, angereichert mit Streicher- und Perkussionsakzenten.

Programm

C.P.E. Bach und J. Haydn mit Christine Schornsheim Cembalo. Programm: Joseph Haydn Sonate F-Dur Hob. XVI:23, Sonate D-Dur Hob. XVI:24, Capriccio G-Dur Hob. XVII:1. Carl Philipp Emanuel Bach Fantasia C-Dur Wq 59/6, Sonate a-Moll Wq 49/1
Do 22. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Box

The Joy of Toy mit Isabel Ettenauer Toy Piano. Programm: Karlheinz Essl Kalimba für Toy Piano & Playback CD, Sequitur V für Toy Piano & Live electronics. John Cage Suite for Toy Piano (1948). Manuel de Roo Pulcinella's Dreams für Toy Pianos und andere Instrumente/Geräte. Vanessa Lann Is a bell... a bell? for two Toy Pianos. Stephen Montague Almost a lullaby for Toy Piano. Manuela Kerer Toyflsjodler für zwei Toy Pianos. Max Nagl Tortenschlacht für Toy Piano (Auftragswerk von Linz09 - Kulturhauptstadt Europas für Isabel Ettenauers "Circus Lebasi")
Fr 23. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Box

Scarlatti, Beethoven, Saymit Fazil Say Klavier. Programm: Domenico Scarlatti 3 Sonaten. Alban Berg Sonate op. 1. Fazil Say: Inside Serail. Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 111 Einführungsgespräch mit Rainer Lepuschitz eine Stunde vor der Vorstellung in der Box
Sa 24. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Großer Saal

Beethoven-Sonaten mit Arthur Schoonderwoerd Hammerklavier. Programm: Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 13 „Pathetique", Sonate As-Dur op. 26, Sonate Es-Dur op. 31/3
So 25. Oktober 2009, 11 Uhr, Box

Alla turca mit Fazil Say Klavier und Moderation, Patricia Kopatchinskaja Violine, Burhan Öcal Turkish Percussion. Programm: Werke von und Improvisationen über Themen von Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, George Gershwin, Dave Brubeck, Jorge Sanchez-Chiong, Fazil Say u. a.
So 25. Oktober 18 Uhr, Großer Saal

Der Festival-Paß kostet 92 Euro.

Künstler

Christine Schornsheim ist seit vielen Jahren als Solistin am Cembalo und Hammerflügel Gast bei diversen Konzertreihen und Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Europäischen Musikfest in Stuttgart, den Wiener Orgeltagen, den Nürnberger Orgelwochen, den Berliner Bach-Tagen, der Ansbacher Bachwoche, den Tagen für Alte Musik in Berlin, Regensburg und Herne, den internationalen Bach-Festen u. v. a. Konzertreisen führten sie in die Länder Europas, Israel, Japan und die USA. Häufig tritt sie in den wichtigsten deutschen Kulturzentren auf.

Christine Schornsheim trat mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Seiji Ozawa, Claudio Abbado, Leopold Hager, Peter Schreier, Markus Creed, Georg Christoph Biller, Hellmuth Rilling, Gilbert Varga, Hermann Max sowie Christoph Poppen auf. Seit 1992 war Christine Schornsheim mehrfach Jury-Mitglied bei internationalen Cembalowettbewerben.

Pressemeldungen nennen Isabel Ettenauer herausragend, ungewöhnlich, spektakulär, beeindruckend: Isabel Ettenauer ist eine junge Musikerin mit ungewöhnlichem Künstlerprofil. Sowohl als Pianistin als auch als führende Toy Piano-Virtuosin gewinnt sie die Herzen ihres weltweiten Publikums, ist ein regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals und ist in Konzertsälen in ganz Europa und den USA zu hören. Höhepunkte der letzten Saisonen waren u.a. Auftritte in der Wigmore Hall (London), im Konzerthaus (Wien), beim Avignon Festival, an der Opéra de Lille (beide Frankreich) oder beim Uovo Performing Arts Festival (Mailand). Isabel Ettenauer wurde 1972 in St. Pölten geboren. Klavierstudien führten sie nach Wien, London und in die Schweiz.

Arthur Schoonderwoerd ist einer der berühmtesten Pianisten seiner Generation. Seine Spezialgebiete sind die Interpretation der Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts, das Repertoire dieser zu unrecht vernachlässigten Zeit und das Studium der verschiedenen Klaviaturen dieser Zeit. Seit 2004, unterrichtet Arthur Schoonderwoerd Historische Klavierinstrumente und Kammermusik am Escola Superior de Música de Catalunya (ESMUC) Barcelona, Spanien.

Geboren in Ankara, Türkei studierte Fazil Say Klavier und Komposition am dortigen Staatlichen Konservatorium. Ein Stipendium ermöglichte es dem damals 17jährigen für fünf Jahre in Düsseldorf mit David Levine am Robert-Schumann-Institut zu arbeiten. Von 1992 bis 1995 setzte er seine Studien am Berliner Konservatorium fort. Say ist regelmäßig Gast beim New York Philharmonic, dem Israel Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Concertgebouw Orchestra, BBC Philharmonic, dem Orchestre National de France und anderen führenden Orchestern weltweit. 2008 wurde Fazil Say von der EU zum Botschafter des interkulturellen Dialogs ernannt.

Patricia Kopatchinskaja wurde in Moldavien geboren. Beide Eltern sind Musiker. Sie studierte Komposition und Violine in Wien und Bern. Im Jahr 2000 gewann sie den Internationalen Henryk Szeryng-Wettbewerb in Mexico, 2002 den hochdotierten "International Credit Suisse Group Young Artist Award". 2002/3 vertrat sie Österreich in der Konzertserie "Rising Stars" mit Auftritten in vielen Weltmetropolen. 2004 wurde ihr der "New Talent - SPP Award" der European Broadcasting Union (EBU) verliehen und 2006 der "Förderpreis Deutschlandfunk".

2008/09 spielte oder spielt Kopatchinskaja, die auch selbst komponiert, u.a. die Premieren von Fazil Says neuem Violinkonzert „1001 Nacht im Harem" in Deutschland, Österreich, Frankreich, Japan, Türkei und Italien, die Premiere des neuen Violinkonzerts von Karajev, zwei Tourneen mit dem Orchestre des Champs Elysées und Philippe Herreweghe (Beethoven nebst Aufnahmen), Tourneen mit dem SWR-Orchester Stuttgart unter Sir Roger Norrington und dem Russischen Staatlichen Sinfonieorchester sowie die Debuts mit dem Stuttgarter und dem Zürcher Kammerorchester, dem Orchestre Philharmonique de Radio France (Eötvös, Seven) uva.

Burhan Öcal ist bekannt als einer der größten türkischen Perkussionisten, ein Meister der Darbuka, als wichtiger Komponist, als markanter Filmschauspieler, als signifikanter Werbeträger internationaler Marken ist Öcal eine Art Stil-Ikone türkischer Kultur und Musik im besonderen.
Öcal lebt in Zürich und in Istanbul. In seiner Heimat ist Öcal ein bekannter und anerkannter Filmschauspieler, Hauptdarsteller in Spielfilmen und TV-Filmen. Mit seiner Gruppe „Trakya All Stars band" arbeitet er noch über die kommenden zehn Jahre an einem „Sultan"-Projekt von 36 CDs, das je eine CD einem Sultan widmet. Mit Howard Griffiths und dem Züricher Kammerorchester hat er eine Reihe seiner Kompositionen für „Oriental Ensemble" und Orchester eingespielt. Er war Gast zahlreicher internationaler Orchester und konzertierte in Europa, Asien, Nordafrika, im Mittleren Osten, in Süd- und Nordamerika.

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.