Versorgungskrise verschärft

17. September 2009 16:36

25 Kinder seit Jahresbeginn verhungert - Lateinamerikanische Staaten bieten Hilfe an

Guatemala-Stadt - In Guatemala sind seit Beginn des Jahres 25 Kinder verhungert. 400.000 Familien sind nach Angaben der Regierung von akuter Versorgungsunsicherheit betroffen. Die Behörden führen die kritische Situation auf schlechtes Wetter, arme Böden und die schlechte wirtschaftliche Lage zurück. Präsident Alvaro Colom teilte am Mittwoch mit, Mexiko, Brasilien und Venezuela hätten Hilfe zugesagt und unter anderem die Lieferung von Reis und anderem Getreide angeboten. Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen will 20 Tonnen an nährstoffreichen Keksen in den am schwersten betroffenen Regionen verteilen. (APA/AP)

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