Keine Konzessionen für Ende des Handelsembargos

17. September 2009, 07:30

Das Embargo sei eine unilaterale Politik und müsse auch unilateral beendet werden - Außenminister würdigt "moderne und weniger aggressive Politik" Obamas

Havanna - Kuba hat von den USA die bedingungslose Aufhebung der vor 47 Jahren verhängten Handelssanktionen gefordert. Seine Regierung werde dafür keinerlei Konzessionen eingehen, sagte Außenminister Bruno Rodriguez am Mittwoch in Havanna. "Diese Politik ist unilateral und sollte unilateral beendet werden", sagte Rodriguez. Die Handelsblockade habe Kuba seit Februar 1962 Schäden von 96 Milliarden Dollar (65,4 Mrd. Euro) verursacht.

Rodriguez würdigte, dass US-Präsident Barack Obama eine "moderne und weniger aggressive" Politik gegenüber Kuba verfolge. Mit seinen Entscheidungen im April habe er aber nur die Verschärfung des Embargos unter seinem Vorgänger George W. Bush zurückgenommen. Aufgehoben wurden damals Beschränkungen für Überweisungen und für Besuche von Exilkubanern in ihrer Heimat. US-Regierungsmitglieder haben wiederholt erklärt, dass sie von Kuba politische und wirtschaftliche Reformen erwarten. (APA/AP)

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19 Postings
Träume sind Schäume
61
17.9.2009, 22:52
Castro Jünger und Fußballfans

Neuigkeiten von der Sportfront.
Nachdem vor einem Jahr alle kubanischen Weltmeister im Boxen dessetiert sind haben im August 4 Spieler der Nationalmanschaft in Spanien um Asyl angesucht.

Das Verhalten der vier Kubaner Georvis Elías Sayus, Grismay Paumier, Taylor García und Geofry Silvestre wird in Kuba als Fahnenflucht gewertet. Darauf steht nach spanischen Angaben in Kuba eine Gefängnisstrafe von bis zu sieben Jahren.

Natürlich zeigen die Spieler dem Regime den Finger und fangen ein neues und einträgliches Leben in Freiheit an.

Da Fidel seine Insel noch heute als "demokratisches Paradies" sieht, zeigt dass seine Gehirnwindungen und die von euch die Begriffe "Demokratie" und "Freiheit" bis heute nicht kapieren ;)

karim massoul
03
18.9.2009, 20:10

Alle Weltmeister?Falsch!Was ist aus den drei die Sie meinen eigentlich nach Ihrer "Flucht" SPORTLICH gewurden?Ausserdem haben die vier von Ihnen genannten,auch wenn Sie in Spanien geblieben sind,mit Fussball nichts zu tun.

Uatu - The Watcher
00
18.9.2009, 12:03

Millionen als Boxer verdienen ist halt nun mal lustiger als ohne Preisgeld. Übrigens Olympiasieger Steiner zeigte Österreich sozusagen auch den Finger.

Träume sind Schäume
20
19.9.2009, 14:05
Na sehen sie da sind wir einer Meinung

Als nächstes sollte Kuba allen Universitätsabgängern, Fachkräften und Akademikern (Ärzte, Ingenieure, Mechaniker etc.).
Die Ausreise durch einen Hafen in Kuba ermöglichen.

Fährschiffe aus kapitalistischen Ausbeuternationen sollen ungestraft anlegen und alle Ausreisewilligen aufnehmen können, Hafengebüren würden entrichtet.
Jeder der will geht an Bort.

Denn wenn die Kubaner WIRKLICH an den Sozialismus glauben, würden sie dieses schmutzige Angebot nicht annehmen und lieber weiter 15$ verdienen, nebenbei Taxi fahren oder für Touristen Koffer schleppen.

Also wie steht's ist die Sklaverei (Leibeigenschaft von Bürgern) jetzt in Kuba abgeschaft oder nicht?
Oder seit ihr zu feige, wie dereinst in der DDR vor 20 Jahren den Versuch zu wagen ;)

Fridolin der Große
00
18.9.2009, 22:57
Michael Schuhmacher

ist auch aus Deutschland nach Monaco geflohen.

Hat nichts mit Geld zu tun. Politisch verfolgt.

Odo
02
17.9.2009, 16:25
US-Präsident Obama hat das Handelsembargo gegen Kuba erst vorgestern um ein weiteres Jahr verlängert.

http://www.deutsche-welle.de/dw/articl... 81,00.html

pepitant
00
18.9.2009, 13:28
Na, was glaubens, wie man (nicht nur) in den USA

Präsident wird ? Indem man Gegner des Establishments ist ? Indem man eine Riege von Senatoren und Wirtschaftseliten im Vorfeld der Wahlen gegen sich aufbringt ? So kommen Sie nicht mal dazu, sich dem Wähler als Alternative zu bieten.
Hier scheinen alle zu träumen.
Man muss das ja nicht so haben wollen, aber es zu übersehen wird auch nichts ändern.

Träume sind Schäume
113
17.9.2009, 15:58
Diese Weinerlinge gehen einem auf den Sa'ck

Ich weiß, für Realitätsverweigerer schwer zu kapieren, aber Kuba kann praktisch mit der ganzen Welt, außer der USA frei handeln.

Das lenkt aber nur vom Versagen ab, 80% der Lebensmittel werden noch immer importiert und die Landwirtschaft ist auf "ökologische" Muskel und Eselkraft umgestiegen ;)

*space
13
17.9.2009, 09:56
Die arrogante Haltung des Westens sollte reformiert werden!

Girgl Galgenstein
10
18.9.2009, 09:54
Arrogant?

Wer die Dinge, die Lebensverhältnisse, die Diktatur beim Namen nennt ist also arrogant. Sie scheinen ein gestörtes Verhältnis zur Freiheit zu haben. Welche Werte sind Sie denn noch bereit auf dem Altar des kubanischen Sozialismus zu opfern?

*space
00
18.9.2009, 17:26

Sie leiden nicht nur unter Genickstarren, sondern haben meine Postings noch nie verstanden. ...

Uatu - The Watcher
02
18.9.2009, 12:32

Naja die Blockade ist ein Wahnsinn. Da kann man nur einen Notsozialismus machen und hoffentlich fällt bald das Embargo. Den Kuba hat recht, ansonsten wartens einfach noch die nächste Krisen ab und dann ist unser System sowieso Geschichte, es war ja jetzt schon mehr als an der Grenze und ohne Goodwill und Unfähigkeit das Geschehene zu begreifen, wäre es längst vorbei.
Freiheit ist nicht mehr für die Reichen zu arbeiten.

Träume sind Schäume
20
19.9.2009, 14:16
Uatu

Wenn sie in Kuba sind, arbeiten sie hoffentlich mit Feuereifer für die örtliche Nomenklatura.

Sollte der Hunger der 90'iger wieder kommen, für Parteimitglieder ist die Nahrungsration garantiert sowie für's Militär.

Das macht 10% der Bevölkerung, Teufel selbst in Österreich macht die "bourgiosie" und "petite bourgiosie" etwa 30%-40% aus.

Von so einer konzentrierten ausbeuterischen Klasse wie in Kuba können wir hier nur träumen, grins grins (idiologische Versager)

Nowotila
19
17.9.2009, 09:53
Liebe Propagandaabteilung für Schönsprech, es ist kein Handelsembargo sondern eine Handelsblockade

wie auch die UNO in ihrer jährlichen Verurteilung (gegen 3 Länder übrigens: USA, Israel und Mikronesien - der Rest ist die Achse des Bösen) feststellt.

Nicht daß die USA keinen Handel mit Kuba treiben, sie versuchen alles, damit auch andere Länder keinen Handel mit kuba treiben dürfen (Torricelli, Helms-Burton, etc.).

Wirtschaftsterrorismus wäre der angemessenere Begriff.

El Estandár cubano
51
17.9.2009, 20:10

Kuba bezieht jährlich Lebensmittel von über einer halben Milliarde Dollar aus den USA, weil das kubanische Wirtschaftssystem so dermaßen selbstblockiert ist, dass das fruchtbare Land gerade mal in der Lage ist, 20% des Grundnahrungsmittelbedarfs selbst anzubauen. In anderen Bereichen der Wirtschaft sieht es genauso aus.

pepitant
03
18.9.2009, 13:35
Sie werdens als Selbstversorger kaum glauben,

aber ich kauf mein Abendessen im Supermarkt oder wenns ganz gut geht am Markt und beim Greißler. Noch nie hab ich mein Schnitzel selbst geschlachtet. Aber super Paradeiser hatte ich im Garten, die meinen Berdarf für 2-3 Monate deckten.
Und ? Was heißt nun Ihre Aussage ? Kriegt Kuba von den USA was geschenkt ?

Der Neue Mensch (Ex El Estandár cubano)
40
18.9.2009, 18:45

Sie Glücklicher, Sie können sich Ihr Abendesssen im Supermarkt kaufen! Waren Sie schon mal in einem kubanischen "Supermarkt"? Wissen Sie, wieviel Geld ein Kubaner monatlichzur Verfügung hat und was er sich davon kaufen kann?

Es geht nicht darum, dass Kuba Essbares importiert und dafür Hochtechnologie im großen Stile exportiert, sondern darum, dass Kuba seine Lebensmittel gegen teure Devisen, die man für besseres verwenden kann, bspw. modernes medizinisches Gerät oder auch nur Verbands- und Desinfektionsmittel für Krankenhäuser. Waren Sie schon mal in einem kubanischen Krankenhaus? Wissen Sie, dass es dort häufig nicht mal fließendes Wasser gibt?

Aber sicher ist die US-"Blockade" daran auch schuld. ;-(

pepitant
01
18.9.2009, 20:32
Aber sicher ist die US-"Blockade" daran auch schuld. ;-(

Na, wenn sie an nichts Schuld ist, also keine Wirkung zeigt, wozu ist sie dann gut ? Als innenpolitische Argumentationshilfe für die Castro Truppe, um den Feind im Wandschrank in Amt und Würden zu halten ?
Das wär dann die Analogie zum Umgang von Bush sen. mit Saddam Hussein. Wer weiß, vielleicht ist eine solche Win-Win-Situation ja auch eine der Überlegungen der US-Strategen.
Entweder sie bekommen eine von ihnen gewünschte kubanische Marionettenregierung oder einen immer wieder vorzeigbaren Feind.

karim massoul
02
18.9.2009, 20:14

Waren Sie schon einmal in einem cubanischen Supermarkt?Dann erzählen Sie doch einmal Ihre Erlebnisse.Wäre schon interessant.

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