"Man kann Gebührensendern nicht alles erlauben"

16. September 2009 17:56
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    Foto: ec/ g. boulougouris

    "Dann wird die Sache lächerlich": Wettbewerbshüter Lowe.

EU-Wettbewerbshüter Philip Lowe erklärt, was dem ORF blüht: unabhängige Kontrolle, Onlineverbote, Sportregeln

Philip Lowe, Chef der EU-Generaldirektion Wettbewerb, erklärt am Donnerstag im Parlament die Zukunft des Gebührenfunks. Was dem ORF blüht, sagte Lowe Harald Fidler: unabhängige Kontrolle, Onlineverbote, Sportregeln.

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STANDARD: Sie wechseln in den nächsten Monaten aus der Generaldirektion Wettbewerb, offenbar in die Generaldirektion Energie und Transport. Haben Sie genug vom den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Wettbewerbsverfahren deshalb?

Lowe: Überhaupt nicht. Ich mache meinen Job hier schon siebeneinhalb Jahre, das ist schon deutlich mehr als die üblichen fünf.

STANDARD: Die Generaldirektion Wettbewerb hat inzwischen an die zwei Dutzend Verfahren gegen Gebührensender in ganz Europa hinter sich. Ist der ORF da schon business as usual oder gibt es Besonderheiten?

Lowe: Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es nicht: Die einen finanzieren sich rein aus Gebühren oder anderen öffentlichen Mitteln, andere aus Gebühren und Werbung, und es gibt schon Kanäle, die sich auf Pay-Per-View verlegt haben wie bei TV 2 in Dänemark. Sie haben gemeinsame Herausforderungen: eine präzise Definition, was ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk darf im Vergleich zu privaten Mitbewerbern. Das ist in Österreich vielleicht ein bisschen schwieriger, weil der ORF im Vergleich zu allen privaten Mitbewerbern zusammen so groß ist, größer als in vielen anderen europäischen Märkten, vor allem den großen Mitgliedsstaaten. Aber im Prinzip gleichen einander die Probleme. Und wir werden sie auf dieselbe Weise lösen, wie wir das schon in vielen anderen Mitgliedsstaaten geschafft haben.

STANDARD: Sie haben die Größe des ORF im Vergleich zu seinen Mitbewerbern angesprochen. Würden Sie den österreichischen Fernsehmarkt als einen funktionierenden Markt, als gesunden Wettbewerb einstufen?

Lowe: Ich maße mir kein abschließendes Urteil darüber an. Das hängt auch stark von privater Initiative ab und - von der Kreativität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Aber es ist klar, dass die anderen Kanäle ihre Aktivitäten in Österreich erst entwickeln. Ihnen wird eine Einigung mit der Republik Österreich sicher helfen, die klarstellt, was der ORF darf und was nicht. Wir wollen keine Aktivitäten öffentlich-rechtlicher Sender verhindern. Aber wir müssen sicherstellen, dass sie nicht derart expandieren, dass sie Konkurrenz verhindern. Zuviel Ermessensspielraum ist gefährlich für die Entwicklung des privaten Fernsehens.

STANDARD: Das Wettbewerbsverfahren läuft noch und soll im Oktober abgeschlossen sein. Können Sie schon umreißen, was der ORF künftig darf und was nicht?

Lowe: Es gibt keine Einschränkung, welche technischen Kanäle öffentliche oder private Sender nutzen können. Aber es gibt insbesondere im Internet rein kommerzielle Dienste, die Österreich dem ORF verbieten will. Chatrooms ohne Zusammenhang mit Sendungen - "nicht sendungsbezogen" - zum Beispiel, oder Onlinespiele. Wir setzen uns weiters sehr stark für die Transparenz der Finanzierung des ORF ein. Wir haben keine doktrinären Vorstellungen, wieviel davon aus Werbung und wieviel aus Gebühren kommen soll. Aber der Umfang der Einnahmen muss klargestellt sein, der öffentlich-rechtliche Auftrag muss präzise und klar vorgegeben sein, es muss eine unabhängige Aufsicht geben.

Österreich hat für die Überwachung des Auftrags und ex-ante-Kontrolle den Bundeskommunikationssenat vorgesehen, dafür sind wir grundsätzlich. Für neue Dienste, etwa Onlinedienste, wollen wir eine Vorabprüfung wie den Dreistufentest in Deutschland, ob diese Dienste tatsächlich einen Mehrwert für die Öffentlichkeit bringen und keine negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb haben. Die Grundzüge sind denen in anderen Ländern, speziell Deutschland, vergleichbar. Öffentlich-rechtliche und private Sender sollen ihre Geschäftsmodelle erfolgreich entwickeln können. Bedingung dafür ist eine klar definiterte Rolle der Öffentlich-rechtlichen, und deren Überwachung.

STANDARD: Diese Kontrolle, die Überwachung sollte eine von den Sendern unabhängige Stelle übernehmen?

Lowe: Aus unserer Sicht gilt: Je transparenter, je unabhängiger die Stelle ist, die prüft, desto besser. Aber wir müssen realistisch bleiben: In jedem Fall beschließt das nationale Parlament die Rahmenbedingungen für die öffentlich-rechtlichen Sender. Wir können uns nicht in innere Angelegenheiten einmischen. Aber wir denken, der Kommunikationssenat ist eine gute Idee, die klarste Lösung.

STANDARD: Eine zentrale Frage im Verfahren gegen den ORF war, über wieviele Jahre er wieviel Geld für Reserven aufbauen kann. Nach meinem Informationsstand forderte die EU höchstens zehn Prozent der Einnahmen über vier Jahre, aktueller Stand sollen zehn Prozent der Bilanzsumme über acht Jahre sein.

Lowe: Wir müssen den konkreten Zeitraum erst abschließend festlegen. Wenn die Reserven in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geschrumpft sind, soll der ORF die Möglichkeit haben, sie über einen längeren Zeitraum wieder aufzubauen. Darüber wurde erst Mittwoch in Wien verhandelt. Ich bin da vielleicht nicht am letzten Stand, aber ich hatte einen kürzeren Zeitraum als acht Jahre in Erinnerung.

STANDARD: Zu den Kritikpunkten der EU zählte auch den Sportkanal des ORF. Haben Sie da schon eine Lösung gefunden?

Lowe: Unsere Bedenken gegen Sportkanäle gründen sich fast immer auf den Kauf von Rechten. Öffentlich-rechtliche Sender müssen für ein umfassendes Programmangebot auch attraktive Sportevents anbieten können. Aber wenn sie alle spannenden Sportarten und -veranstaltungen schlucken und den Privaten nur Polo und Kajakfahren übrig lassen, geht das zu weit. In Österreich ist Skifahren der massenattraktive Sport. Wenn der ORF alle Skirechte hat und dazu alle Fußballrechte...

STANDARD: ...die Formel 1 nicht zu vergessen ...

Lowe: ... dann wird die Sache lächerlich. Ein Teil der Exlusivrechte ist okay, aber keine dominante Position. Die Regelung für den ORF wird das im Detail klären.

STANDARD: Der ORF plant weitere Spartenkanäle.

Lowe: Die Zahl von Kanälen ist für uns nicht entscheidend. Aber auch hier geht es darum klarzustellen, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag weit definiert sein kann, aber nicht zu weit, um kommerzielle Konkurrenz zu verhindern.

STANDARD: Frankreich hat gerade seinen Gebührensendern die Werbung komplett gestrichen. Was halten Sie davon?

Lowe: Das war eine nationale Entscheidung. Es gibt nicht ein ideales Modell für öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

STANDARD: Wie haben Sie Österreichs Regierung im Verfahren erlebt?

Lowe: Ich denke, sie ist sehr sensibel vorgegangen. Ich weiß, dass es zu dem Thema viel Kontroverse gibt. Aber wir stellen uns da auf keine Seite. Uns interessieren die Ergebnisse.

STANDARD: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist laut EU-Recht Sache der Mitgliedsstaaten. Warum wird Brüssel dann hier aktiv?

Lowe: Natürlich entscheiden die nationalen Parlamente, welchen Auftrag sie ihrem Rundfunk geben. Aber nach EU-Recht ist es ebenso notwendig, auf funktionierenden Wettbewerb zu achten. Die Mediengattungen überschneiden sich, wachsen zusammen, kommerzielle Betätigungsfelder nehmen zu. Man kann nicht gebührenfinanzierten Anstalten alles erlauben, was sie wollen. Wir sind nicht die Anwälte des privaten Rundfunks. Aber es muss Rahmenbedingungen geben, in denen öffentlich-rechtliche wie private Anbieter der Öffentlichkeit die bestmöglichen Angebote liefern können. (Harald Fidler/DER STANDARD; Printausgabe, 17.9.2009, Langfassung)

Zur Person:

Geboren 1947 in Leeds, leitet Lowe die Generaldirektion Wettbewerb seit 2002; künftig dürfte er der GD Energie/Transport vorstehen. Alexander Italianer, Vizeverwaltungschef der Kommission, folgt.

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Posting 1 bis 25 von 68
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sonic
18.09.2009 22:11
das "öffentliche" Niveau ist besser

Egal ob Österreich oder Deutschland: die politischen Sendungen und Dokumentationen sind in den "Öffis" um Klassen besser als in den Privaten. Das fängt an bei (meistens) kompetenten Auslandskorrespondenten und Polit-Sendungen wo (meistens) der Inhalt wichtiger ist als der Skandal und endet bei den Sprechern von pseudowissenschaftlichen-Dokumentationen über das Leben von Dinosauriern (ich bin aus Versehen beim Zappen mal in einer gelandet).
Ich will da keinen Sprecher mit pseudo-dramatischer Stimme(keine Ahnung, wie der Typ heißt, aber er hat leider ziemlich viel gesprochen in der letzten Zeit) und kein Drehbuch, das den schlecht computeranimierten Dinos auch noch Namen gibt.

Tycho Brahe
17.09.2009 14:06
Wir brauchen einen ORF wegen der nationalen Identität,

wir brauchen die AUA wegen der nationalen Identität,
wir brauchen die ÖIAG...
Wir brauchen Schifirmen...
Wir brauchen gedopte/koksende Sportler...
Wir brauchen aus dem Boden gestampfte drittklassige Unis..
Die Liste lässt sich beliebig erweitern!
Was wir brauchen würden: Erstklassige Politiker, Manager, welche nicht nach dem Gehalt schielen, keinen Politsumpf wie in USA, wo der Bub des Präsidenten eben auch Präsident wird (Landeshauptleute, welche sich durch ihre Söhne das pol. Erbe verlängern soll es in Ö ja auch geben) und dann einen politisch unabhängigen ORF, aber wir sind in Österreich, das wird es nie geben!
Das ist alles Theater, was uns hier vorgespielt wird, aber vielleicht kommt der ORF damit seiner Kulturverpflichtung nach.




Alemannenkurier
 
17.09.2009 12:26
"Rundfunkanmeldungen" sind verfassungswidrig! - Eure ORF-Krise zahlen wir nicht!

Artikel 10 EMRK (Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950, BGBl. 1958/210) idgF:

(1) Jeder hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum EMPFANG und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen OHNE EINGRIFF öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel schließt nicht aus, dass die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.

http://shortr.de/orfgebuehren

sonic
18.09.2009 22:17

Könnte es sein, dass Sie etwas falsch verstanden haben? "Ohne Eingriff" bedeutet mMn "ohne Zensur", nicht "gratis".

Ohne Gebühren gäbe es kein FM4, kein Ö1.
Und glaubt irgendwer, dass Nachrichten- oder Politsendungen in den privaten Sendern unabhängiger oder neutraler wären als im ORF? Beim ORF weiß man wenigstens, wer interveniert oder es versucht - spätestens wenn sich die andere Partei aufregt.

TV-Serien (gerade die amerikanischen) sehe ich lieber im ORF ohne Werbeunterbrechung und bei Fußballspielen möchte ich auch etwas Stimmung nach dem Spiel mitbekommen und keine Werbung.

o_sama_platter
17.09.2009 12:05
Onlinebeschränkung?

Seid Ihr denn noch bei Trost?

Sollen wir uns mit von Marketing-Firmen geschriebene "Artikel" begnügen. Jetzt ist Schluss mit Lustig.

Nieder mit der Lobby!!!

lichtloser
17.09.2009 13:15

Es wäre mir neu, dass ORF-ON investigativ-kritischen Journalismus betreiben würde...

sonic
18.09.2009 22:18

Immer noch öfter als die Privatsender.

o_sama_platter
17.09.2009 15:43
Man lernt halt nie aus

zb Futurezone.

Mehrere Berichte über die VDS. Mehrere Berichte über das Stockholmprogramm. Nicht zu vergessen die ganzen Subdomains der Bundesländer.

Startseite orf.at ist für die Tonne. Aber deine generelle Unterstellung ist schlichtweg Müll

Æsj
17.09.2009 12:00

finde ich gut, dass hier kontrolliert werden soll. die øffentlichen sender haben eigentlich einen bildungs- und informationsauftrag - wo aber bleibt dieser auftrag, wenn z.b. csi/desperate houswives... gesendet wird? die verpflichtenden gebühren sollten nicht zum grossteil für unterhaltung ausgegeben werden, denn das ist nicht der grund, weshalb man für die øffentlichen zahlt. denn wenn sie nur noch unterhalung bringen wollen, sollen sie es unter den gleichen bedingungen tun, wie jeder private volksverdummungssender auch. z.b. wæren mehr sendungen über/aus der eu wünschenswert.

Heimwerkerkönig
 
17.09.2009 11:52
Seit 9:00 Uhr....

... lasse ich diese sogenannte "Enquete" nun im Hintergrund am Fernseher laufen.
Fazit: Ein ärgeres Beispiel für Bullshit-Bingo, habe ich wirklich noch nie erlebt.

Na hoffentlich trudelt die (H)ard C(ore) Strachelbeere noch ein, damit Grüne und SPÖ wenigstens ein wenig in logopädische Lynchlaune verfallen und sich so ein bisschen Stimmung aufbaut, in diesem Klub der nichtssagenden Phrasendrescher.

hugo_schuh
17.09.2009 11:48
Dieser EU-Fuzzi soll sich schleichen


Er hat hier nichts verloren.

Wir regeln unseren Fernsehgesetze selbst!

Michael Aires
17.09.2009 12:53
Mit "regeln" meinst wohl "parteipolitisch ausschnapsen"

Fozzie Bear.

lichtloser
17.09.2009 11:58

Bist du´s, Alex?

Ich bin doch nicht Ei-Mann!
17.09.2009 11:52
"Dieser EU-Fuzzi soll sich schleichen"

Vielleicht ist er ja so nett und nimmt den "Axel Springer Verschnitt" Namens PULS 4 gleich mit.

:-)

rainer helmstreit
17.09.2009 11:40
Es ist doch ganz einfach..

Öffentlich ist die Ausnahme
Rundfunk hat nichts mit Kabel zu tun auch nicht mit Internet sondern eben nur mit Funk!
Privat ist jegliche Werbung um materiellen Gewinn zu erzielen daher hat Komerzielle Werbung eben ausschließlich im Privaten Bereich zu erfolgen!
Werbung der Länder oder der Bundesregierung sind im öffentlich rechtlichen TV zu plazieren!
Keine Zwangsgebüren sondern nur wer wirklich konsumiert!

directinfluence
17.09.2009 11:10

Sobald ich auch nur ein einziges mal Dominik Heinzl auf ORF sehe zahle ich sowieso keine Gebühren mehr, komme was wolle...

beispiel555
17.09.2009 10:57

am schlimmsten war gestern meiner meinung nach die sendung auf "plus 4".

das war schlichtweg eine journalistische katastrophe, kein einziger gast durfte ausreden, die zusammenfassung der aussage des grünen mediensprechers (zum thema sex and the city und eigentlich noch mehr) war eine frechheit. vom brokal hätt ich mir schon mehr erwartet.

solche formate könnte man sich sparen und das geld dann lieber doch dem orf zukommen lassen.

Parkschwein
17.09.2009 12:40

ich hab kurz reingeschalten und gleich wieder weg, als der cap eine rede gehalten hat, die, weil so schlecht und doch so laut vorgetragen, besser ins parlament gepasst hätte.

Micky Maus
17.09.2009 11:09
Bin völlig der gleichen Meinung.

Es ist zwar nicht so, dass es am ORF nichts zu kritisieren gäbe, aber im Prinzip ist es genau richtig, wie es beispiel555 ausdrückte.

Broukal war als ZiB1-Nachrichtensprecher (vorgelegte Texte vorlesen) beim ORF übrigens genau richtig eingesetzt, und selbst da neigte er stark dazu, sich zu übernehmen (Live-Interviews) und seine eigene unbedeutende Meinung einzubringen.

Als er dort nicht berechtigterweise nicht weiterkam, ging er in die Politik und war dort auch nicht wesentlich erfolgreicher.

Texel
17.09.2009 10:47
Der ORF und die GIS sind das letzte

Der ORF und die GIS sind so ziemlich das letzte.
Bei der GIS arbeitet jeder auf Provisionsbasis und will dich mit fiesen Tricks über den Tisch ziehen. Mir wurde z.B. als Student erklärt ich wäre befreit davon unter diesen und diesen Umständen. Längere Geschichte.

Jedenfalls ist das Programm des ORF niemals Gebühren wert und es ist unfair, dass man trotzdem zur Kasse gebeten wird. Immerhin ist der Betrag auf's Jahr gerechnet echt hoch.

Das beste was uns passieren kann ist der Konkurs des ORF denn dann wären wir nicht mehr gezwungen die Gebühren dafür zu löhnen!

Dorian Gray
17.09.2009 10:37
Der Endeffekt ist dan ein Programm

like PRO7SAT Gruppe bzw RTL.
Ob man für solch eine Verblödung eine Wetbewerbsbehörde braucht , ich weiß nicht.

Dreistein
 
17.09.2009 10:21

Der O'RF bzw. die österr. Regierungen haben jahrzehntelang versucht, das ORF-Monopol mit aller Gewalt zu halten. Das ist auch der Grund dafür, dass sich kein österr. Privatsender schon in den 90er Jahren etablieren konnte und so der Markt für die deutschen Privatsender offenstand. Ein schwerer Fehler, wie sich jetzt herausstellt, was aber eigentlich zu erwarten war.

Nun haben wir zwar ein paar Privatsender, die sich aber sehr schwer durchsetzen können bzw. die ebenfalls in deutschem Besitz stehen.

Wie bei der AUA ist es aber jetzt zu spät und der ORF wird früher oder später Geschichte sein.

Micky Maus
17.09.2009 10:35
Auf die Privatsender kann ich allesamt verzichten.

Egal ob schon seit Jahrzehnten "etabliert" oder neue. Das Geld, das die verbrauchen, und die verschwendeten Ressourcen sollte in niveauvolles TV investiert werden.

Dreistein
 
17.09.2009 11:11

Meinen Sie die niveauvollen Sendungen im ORF? Welche wären das Ihrer Meinung nach? Etwa Sendungen aus der Oper wie beispielsweise der Opernball? Oder andere Kultursendungen wie der Musikantenstadl? Was bleibt neben der montäglichen Kultursendung zu mitternächtlicher Stunde?

directinfluence
17.09.2009 11:07
mit niveauvollem TV

lässt sich aber niemals soviel Geld machen wie mit sendungen à la Bauer sucht Frau...

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