Quito und Bogotá wollen Gespräche aufnehmen

15. September 2009 19:30

Außenminister sollen am Rande der bevorstehenden UN-Vollversammlung zusammentreffen - Beziehungen wegen extra-territorialem Angriff Kolumbiens auf FARC-Rebellen auf Eis

Quito - Ecuador und Kolumbien haben eineinhalb Jahre nach dem Abbruch ihrer Beziehungen direkte Gespräche vereinbart. Der ecuadorianische Außenminister Fander Falconi teilte am Montag in Quito mit, er werde am Dienstag nächster Woche am Rande der UNO-Vollversammlung in New York mit seinem kolumbianischen Amtskollegen Jaime Bermudez zusammentreffen.

Mit dem Abbruch der Beziehungen reagierte Ecuador am 3. März 2008 auf einen Vorstoß der kolumbianischen Streitkräfte auf das eigene Territorium. Die Militäraktion richtete sich gegen einen Stützpunkt der marxistischen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Dabei wurden 25 Menschen getötet, unter ihnen der führende FARC-Funktionär Raul Reyes.

Die FARC, die sich auch durch Drogengelder finanzieren, bekämpfen seit 1964 den kolumbianischen Staat. Die älteste linke Guerilla-Gruppe Lateinamerikas hat nach wie vor Hunderte Geiseln in ihrer Gewalt. Im Gegensatz zu den linksgerichteten Staatschefs von Venezuela, Bolivien und Ecuador gilt Kolumbiens konservativer Präsident als Verbündeter der USA in der Region, der hart gegen die FARC-Rebellen und kolumbianische Drogenkartelle vorgeht. (APA/AP)

sauraumpfa
17.09.2009 23:37
ach so


der uribe geht hart gegen die drogenkartelle vor -

hahaha lange nicht so gut gelacht!!

wider den rechten Kanaillen
19.09.2009 01:28
Doch, Uribe geht hart

gegen konkurrierende Mitbewerber vor.

Nicolas Castillo
 
16.09.2009 14:11
das wird dem Hugo gar nicht gefallen, ...

dass die Ñaños sich wieder in Richtung Diplomatie bewegen.

Die freiheitsliebende Lichtgestalt aus Venezuela schickt wohl doch nicht so viel Geld, um die wirtschaftlichen Einbußen zu kompensieren.

Nowotila
16.09.2009 14:19
Nicht Venezuela hat kolumbianisches Gebiet bombardiert, völkerrechtswidrig.

Der drogenhandelnde Nachbar aus dem Norden, der sich gerade über Schmiergeldzahlungen seine Amtszeit verlängern läßt, der international renomierte Drogenboß A. Uribe, hat ecuadorianisches Gebiet bombardiert.

Nicolas Castillo
 
16.09.2009 15:19
Nowo, wischen Sie sich den Schaum vom Mund, ...

und lesen Sie mein Post richtig, wenn Sie schon darauf antworten. Ich habe lediglich mitzuteilen versucht, dass es mich freut, dass sich Kolumbien und Ecuador wieder in Richtung Diplomatie bewegen.

Ich bin im Gegensatz zu Ihnen jemand, der diplomatischen Wegen immer irgend welchen Kriegen oder fadenscheinigen Abbrüchen von Beziehungen den Vorrang gibt.

Das es euch linksradikalen Revolutionsromantikern nicht gefällt, ist mir schon klar, aber ehrlich gesagt interessiert mich dieses ewiggestrige Geschrei aus längst vergangenen Zeiten nicht wirklich.

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