"Stadt des Kindes" bleibt teils erhalten

14. September 2009, 13:51
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    grafik: apa-foto: schreiner & kastler

    Das neue Konzept für die ehemalige "Stadt des Kindes"

Einstiges Kinder- und Jugendheim soll bis 2012 Wohnanlage werden

Wien - Die Zukunft der Wiener "Stadt des Kindes" ist fixiert - und sie besteht nicht im lange Zeit erwarteten Totalabriss, sondern einem Teilerhalt und einer Revitalisierung. Einige der Bauten des Architekten Anton Schweighofer bleiben in dem am Montag präsentierten Konzept erhalten und werden adaptiert. Zugleich werden neue Elemente in das in den frühen 1970er Jahren entstandene einstige Kinder- und Jugendheim integriert. So sollen in Penzing insgesamt 190 geförderte und 62 freifinanzierte Wohnungen entstehen.

Familienhäuser bleiben

Das Gebäude mit Hallenbad, Sporthalle und Gemeinschaftsraum, sowie die beiden gegenüberliegenden Familienhäuser bleiben als geschlossenes Ensemble erhalten. Die Familienhäuser werden insgesamt 36 geförderte Mietwohnungen beherbergen. Drei neue Familienhäuser, zwei Wohnbauten anstelle des früheren Personalhauses und Wirtschaftstrakts und zwei gänzlich neue Wohnbaumodule werden insgesamt 216 größtenteils geförderte Eigentumswohnungen bieten. Die Gesamtbaukosten betragen rund 37 Mio. Euro, wobei acht Mio. Euro Förderungen fließen werden.

Der Baustart ist für Frühjahr 2010 angesetzt, die Fertigstellung für Mitte 2012 geplant. Die "Stadt des Kindes" fungierte zwischen 1974 und 2002 als Kinder- und Jugendheim der Stadt. Dann wurde die Anlage im Zuge der Heimreform, nach der über die Stadt verteilt Wohngemeinschaften eingerichtet wurden, geschlossen. Eine Schutzwürdigkeit sah das Bundesdenkmalamt trotz Protesten nicht gegeben, weshalb nach einigem Hin und Her nun das vorliegende Konzept erarbeitet wurde.

Eine Weiterführung des Gebäudeensembles als Kinder- und Jugendheim wäre nach heutigen sozialpädagogischen Grundsätzen nicht mehr möglich gewesen, unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S). Außerdem sah man sich schlechter Bausubstanz und mangelndem Wohnkomfort gegenüber.(APA)

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21 Postings
Die Intelligente
00
25.4.2011, 16:13
Ah hat mans nun lange genug verfallen lassen, dass man es nun teuer revitalisieren kann?

Ehrlich, ich frage mich, wer auf so etwas kommt. Nach jahrelangem Leerstehen ist die Anlage halb verfallen. Hätte man gleich etwas draus gemacht - man hätte Millionen Euro sparen können.

Kozibba
00
7.12.2010, 08:52
Tote Hose

Bis jetzt ist Stadt des Kindes keinerlei Bautätigkeit feststellbar. ARWAG+MISCHEK machens möglich.........

Wickinger
00
17.5.2010, 23:44

dieser schreckliche ort hätte längst dem erdboden gleich gemacht und mit biomasse bepflanzt werden sollen!

Bodypainter
00
23.4.2011, 12:20
warum "schrecklicher ort"? die stadt des kindes war für viele heimat, zuhause und der ort ihrer kindheit.

torch
 
00
26.9.2009, 10:50

Es gibt auch Denkmäler der Bedeutung, hier für ein großartiges soziales Konzept, naja, das BDA ist halt relativ schwach wenn es um das Durchsetzen geht ...

Leider.

belgarion666
 
00
16.2.2010, 15:22
überholt

das großartige soziale konzept hat sich als nicht so großartig enpuppt, und wurde daher aufgegeben. statt einem großen kinderheim verteilt man heute lieber kleingruppen über die stadt.

Zukunftsoptimist
01
15.9.2009, 13:45
Wer bekennt sich zu diesem Konzept?

ARWAG? Mischek? Strabag? Stadt Wien?
Um dem Frieden zu trauen, müssten schon nähere Details bekannt werden, sonst ist nach den Wahlen wieder alles "vergessen" - siehe Sofiensäle. Stadtrat Ludwig dürfte allerdings in der ganzen Sache anderer Meinung sein als sein Vorgänger.

Bodypainter
01
15.9.2009, 16:27
bitte nicht so streng!

an sich ist das konzept ja eh ok, da ein teil erhalten wird. aber es ist halt generell schade, warum nicht das ganze gebäude als komplettes erhalten wurde.

man hätte ja zb ein pensionistenheim, jugendwohnheim, studentenheim, künstlerkomune, alternativzentrum, wellnesscenter oder eine schule daraus machen können, aber der abriss war immer wieder und wieder für die besitzer der einzige weg – und das ist ja so schade.

Zukunftsoptimist
00
15.9.2009, 17:17
Was heißt "streng"?

Wer ist denn - lange vor einer Baubewilligung - mit den Baggern dreingefahren? Schade, schade, ewig schade - hätte, könnte, sollte: mit diesem Vokabular werden wir nur erreichen, dass es in Zukunft noch grauslicher zugeht in unserer Stadt. Nicht jammern, sondern dreinfahren ist angesagt. Und offenbar einsichtigen Leuten wie Ludwig eine Chance geben, wenn sie bereit sind zu retten, was noch zu retten ist. Aber nachhaltig.

und aber
00
15.9.2009, 10:17
sehr schön.....

Bodypainter
00
14.9.2009, 15:44
was abgerissen wurde

anhand dieses planes sieht man gut, was abgerissen wurde: http://tinyurl.com/stadtdk

ansichten wie die am ersten foto sind also nun geschichte. auch der aufseherturm (ursprünglich als museum für den architekten schwaighofer im gespräch) ist entfernt, sowie der rundcafé teil, das theater, der mädchentrakt, drei familienhäuser und die keramikwerkstatt.

JETZT 10% UMSONST, NUR FÜR KURZE ZEIT!
 
00
15.9.2009, 10:50

die gebäude im 14. bezirk wurden also abgerissen und die gebäude im 13. bezirk bleiben erhalten.
oder umgekehrt?
(das grundstück befindet sich an der grenze vom 13. zum 14. bezirk)

Bodypainter
00
15.9.2009, 16:28
interessante theorie

ich glaube aber, dass man einfach das schwimmbad erhalten wollte weil es ein offizelles versprechen von feymann gab, welches er noch zu seinen stadt-wien zeiten so um 2002 gab.

die steilste Adhäsionsbahn der Welt
 
01
14.9.2009, 15:18
Nette Lage im Grünen (Mühlbergstraße 7, 1140 Wien)

Aber leider sehr schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen!

http://www.nextroom.at/building_... ng_id=2421

McGee
00
15.9.2009, 09:56
na

so schlecht auch wieder nicht ... in ca. 10 Minuten ist man entweder bei der Schnellbahn oder beim Bus (auf der Hadersdorfer Hauptstr.)

JETZT 10% UMSONST, NUR FÜR KURZE ZEIT!
 
00
15.9.2009, 10:56

unter anderem funktioniert deswegen das auhof-center nicht.
weil man dort mit öffentlichen verkehrsmitteln nur sehr schwer hinkommt.

Freigeistin1
10
27.4.2011, 09:56

Aha. Jedesmal wenn ich dort bin ist das Shopping Center voll und die Garagenplätze ebenso.

Walter Kaiser
00
15.9.2009, 11:44
Daher: U-Bahn Verlängerung bis Hadersdorf-Weidlingau.

Wäre nach der Vergrößerung des Auhof-Centers wirklich angebracht. Nur will halt Erwin Pröll nichts mitzahlen.

Wolfgang Krisch
00
21.9.2009, 19:12
Keineswegs U-Bahn-Verlängerung für ein Einkaufszentrum

Das Auhof-Zentrum hat nach wie vor (trotz weit über 100 "Shops" und demnächst weiterer Vergrößerungen) nicht einmal eine Flächenwidmung als Einkaufszentrum, weil man so besser ständig vergrößern kann! Wer sollte da auf die rationale Idee kommen, dem "Betriebsgebiet" einen U-Bahn-Anschluss um Lawinen an Steuergeld zu bauen, obwohl die gesamte Wohnbevölkerung im Auhof in zwei, drei U4-Garnituren passen würde? Außer dem Betreiber natürlich! (Der kriegt im Moment ohnehin um Steuermillionen die nächste Straße für ihn finanziert!) Und wozu soll Erwin Pröll für eine U4 NÖ was zahlen lassen, nur weil zu einem Wiener Einkaufszentrum Kundschaft bis weit aus NÖ nach Wien mit dem Auto fährt? Rätsel über Rätsel - alles wunderlich!

Walter Kaiser
00
21.9.2009, 20:24
Die Argumente sind nicht von der Hand zu weisen ...

... allerdings gibts auch Andere: Einerseits gibts durch die Shopping City viel Kaufkraftabfluss nach NÖ, das könnte ein bissl eingebremst werden und andrerseits sinds die Niederösterreicher selber, die nach der Verlängerung schreien - also die Purkersdorfer, Eichgrabner etc. die täglich nach Wien pendeln und sich den Stau vor dem P&R Hütteldorf ersparen können.

Wolfgang Krisch
00
21.9.2009, 19:00
S.g."Erhaltung" der Stadt des Kindes

Politischer Verpackungsschwindel gut und schön, aber von einer angebliche "Erhaltung" der Stadt des Kindes zu fabulieren, ist schon ziemlich jenseits von üblich fantasievoll! Im Wesentliches bleibt nur das Bad (gänzliche Renovierung nötig) und der Turnsaal erhalten! Das Bad wird aber nur an einem Tag im Monat öffentlich zugänglich sein, - und nur, falls "Bedarf" besteht! Soweit zum hohen Nutzen für dei Öffentlichkeit, der in der Ausschreibung zur Privatisierung verlangt war.Es lohnt allemal sich die Dinge wirklich anzusehen, wenn öffentliche Liegenschaften privatisiert werden!Und: Man muss braucht nicht immer alles glauben, was ein Stadtrat als Erfolg verkündet,- das Gegenteil ist nicht selten richtig! Mehr dazu unter: www.wolfgangkrisch

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