Drei weitere US-Banken kollabiert

13. September 2009, 13:22

Einlagensicherung FDIC schloss Corus Bank in Chicago sowie Brickwell in Minnesota und Venture Bank in Washington - Heuer schon 92 Institute pleite

Washington - In den USA sind drei weitere Banken im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochen. Die Einlagensicherung FDIC schloss Ende dieser Woche die Corus Bank mit Sitz in Chicago. Es ist das viertgrößte Institut, das in diesem Jahr die Türen schließen muss. Mit der Pleite von zwei weiteren kleineren Banken steigt die Zahl der kollabierten US-Geldhäuser seit Jahresbeginn auf 92.

Die Geschäfte der elf Corus-Filialen im Raum Chicago werden von MB Financial weitergeführt. Corus wurde viele Jahre von der Familie Glickman kontrolliert, die ihre Anteile an der Bank im August verkaufen musste. Bei den anderen beiden zusammengebrochenen Instituten handelt es sind um die Brickwell Community Bank im Bundesstaat Minnesota und die Venture Bank in Washington.

FDIC-Chefin Sheila Bair hatte jüngst davor gewarnt, dass es trotz der allmählichen Konjunkturerholung zu weiteren Bankenzusammenbrüchen kommen werde. Die Probleme verlagerten sich vom Hypothekenmarkt und von Abschreibungen auf komplexe Wertpapiere zunehmend auf Ausfälle im konventionellen Kreditgeschäft mit Privat- und Geschäftskunden. (APA/Reuters)

Walter Bimini
00
13.9.2009, 14:29
100 werden sich bis zum jahresende locker ausgehen.

Thomas Gummibaer
11
13.9.2009, 18:54
waehrend der Krise sollen 1000 schliessen.

zirkus kommt ende september, wenn die VSA Treasury wieder versuchen wird Bonds zu verkaufen.
Niemand will sie haben, Chinesen haben angefangen Yen und Euro zu kaufen. Ich vergoene das den Amis. Wegen ihrem Faschismus und Imperialismus.

Walter Bimini
00
14.9.2009, 23:56
die krise ist noch lange nicht zu ende.

bald kommen die regionalbanken und lokalen banken dran, die besonders viel in den commercial real estate (kredite für den bau/kauf von einkaufszentren, bürohochhäuser, etc) investierten. das wird ein regelrechtes banken massensterben geben.

Polit-Paparazzo
21
13.9.2009, 19:27

Faschismus würde eine Diktatur voraussetzen, die's in den USA nicht gibt. Imperialismus würde voraussetzen, dass irgendwo Land besetzt wird, was nicht der Fall ist. (Afghanistan und Irak sind eigenständige Länder mit (den Umständen entsprechend) freien Wahlen. Die USA werden aus beiden Länder abziehen.

Vor allem aber: Wenn in den USA Banken sterben, leidet die gesamte Weltwirtschaft, auch die unsere. Jetzt betrifft Sie das in der Schule im Moment noch nicht, aber auch für Sie wird der Zeitpunkt kommen, an dem Sie sich einen Job suchen müssen.

Walter Bimini
00
14.9.2009, 23:53
die weltwirtschaft ist sowieso schon in einer schweren krise und der untergang des us imperiums wird trotzdem ein gewinn für den rest der welt sein.

http://tinyurl.com/kru9o9

lessismore
00
13.9.2009, 18:42

Der klassische Krisenmonat ist der Oktober.

Hans Moser82
01
13.9.2009, 21:25

Ein Zeichen für das finanzielle 9/11 ist, dass der Dow Jones am 9.Sept 2009 genau so hoch war wie am 9.Sept. 2001. Diesesmal ist es dann wohl der financial meltdown inside-job ;-)

Hans Moser82
01
13.9.2009, 21:28

Oje, ein Tippfehler. Gemeint ist jeweils der Dow Jones des 11. September 2001 und des 11. September 2009.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.