Fast zwei Drittel der Iren wollen für EU-Vertrag stimmen

12. September 2009 20:59

Umfrage: Nur 23 Prozent dagegen - 15 Prozent noch unentschlossen

Dublin - Drei Wochen vor dem entscheidenden Referendum in Irland über den EU-Vertrag von Lissabon sieht alles nach einer klaren Zustimmung für das Reformwerk aus. Laut einer am Samstag veröffentlichten Umfrage wollen fast zwei Drittel der Iren mit "Ja" stimmen. In der Umfrage für die "Sunday Business Post" gaben 62 Prozent der mehr als tausend Befragten an, dass sie dem Vertrag zustimmen wollen. Nur 23 Prozent wollen auf jeden Fall mit Nein stimmen, 15 Prozent sind noch unentschlossen.

Die Iren stimmen am 2. Oktober zum zweiten Mal über den Lissabon-Vertrag ab. Bei einem ersten Referendum im Juni 2008 hatten sie den Vertrag mit 53 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt und die Europäische Union damit in eine Krise gestürzt. Vor der neuerlichen Abstimmung sagten die EU-Staats- und Regierungschefs Dublin zu, dass das irische Abtreibungsverbot durch den Vertrag von Lissabon ebenso unangetastet bleibt wie die Steuerpolitik und die Neutralität in Militärfragen. (APA)

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American
25.09.2009 00:23
was sie wollen hatten wir schon mal

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei... _Weltkrieg



aber keine sorge, bis dahin bin ich aus den kleinen österreich ausgewandert.

webinformationat
25.09.2009 05:40

Ein neutrales freies Österreich wird sich aus EU-Kriegen heraushalten können. Die EU-Entwicklung steuert geradezu auf Kriege zu. Momentan ist Krieg in Afghanstan. Auf zur Front heißt es dann für die EU-Bürgerinnen und Bürger….

EU-Diktatur ist kein Friedensprojekt: http://eu-austritt.blogspot.com/2009/08/d... ndern.html

webinformationat
18.09.2009 07:23
webinformationat
13.09.2009 21:29
DIE IREN WERDEN ÜBER DEN TISCH GEZOGEN, SO WIE ALLE ANDEREN: DA HILFT NUR DER AUSTRITT AUS DER EU!

net-diver
 
17.09.2009 15:13
HAHA...

... ist Ihre Schlagwort-Versalmaschine immer noch defekt?

Da hilft nur mehr eins: OUZO

Also weiterhin alles Gute mit den frommen Wünschen.

captain future
15.09.2009 11:34
Die EU hat Irland zu dem gemacht, was es heute ist!

Naemlich ein wirtschafliches Erfolgsbeispiel. Ohne die EU haetten die Iren ausser im Pub Guinnes zu saufen nix zu tun!

ilster
25.09.2009 05:42

Irland wird von der EU genauso fertiggemacht wie alle anderen. Raus aus der Eu heißt die Devise. Sonst hilft das nichts mehr. Casinokapitalismusförderer pur ist die Europäische Union: Ausbaden können es die Steuerzahler.

webinformationat
15.09.2009 23:38

Ohne EU könnten die Iren nach ihrer Verfassung leben und nicht von der Hochfinanz abhängig sein. Ein Handel mit anderen Ländern ist auch ohne EU möglich.

khaleb
15.09.2009 22:47
ja, und, jetzt müssens jede Krot schlucken oder was

das ganze ist ein Schmierentheater ohnegleichen und wird die Europäische Idee nachhaltig schädigen:
In Frankreich, Holland, Ablehnung bei Volksabstimmungen.
Kosmetik-Korrektur und ohne VA durchgedrückt.
In Irland durchgeflogen bei Volksabstimmung:
VA wiederholt, und das nur, weil es in der irischen Verfassung nicht ohne geht.
Und dann noch das Argument mit der Wirtschaftskrise, wo doch das EU-"Parlament" erst die Finanzprodukte ermöglicht hat, die die Krise verursacht haben.

net-diver
 
17.09.2009 15:20
Und...

... schon hat die EU die Finanzkrise verursacht, nicht schlecht.

kardinal
18.09.2009 06:35

Richtig! Durch die Finanzfreiheit, Kapitalverkehrsfreiheit konnten sich die Staaten nicht schützen. Die EU brachte nur Unheil über die meisten Menschen.

net-diver
 
18.09.2009 11:27
Naja...

... so hat auch die Jugend Ihre Vorurteile oder glauben Sie wirklich, daß dies Finanzgeschäfte im EWR nicht möglich waren?

Ich mag es recht gerne wenn sich auch Jüngere Menschen in die Diskussion einschalten, schlage aber vor, daß trotzdem wieder etwas mehr recherchiert wird.

NONE
15.09.2009 10:56

Ein "Austritt aus der EU" ist keine Lösung per se. Man ist so oder so weiter abhängig von den Ländern _in_ der EU.

Aber man muss auf den Tisch legen das es mehrere Formen einer EU geben kann, ohne alle wichtigen Entscheidungen an andere Gremien zu übertragen. Die EU selbst ist auch nichts anderes als eine Fülle von Verträgen - und Verträge kann man genauso ohne Polemik realisieren, wenn Länder einen Konsens dazu finden *wollen*.

Und dies geht auch ohne EU Politiker die Glühbirnen liquidieren wollen auf Steuerzahler Kosten, anstatt das sie verstärkt Förderprogramme zu Alternativen realisieren.

Glod
14.09.2009 09:24
Das einzige das helfen würde wäre Politiker zu wählen,

die am Wohl der Bevölkerung mehr interessiert sind als an Macht.
Und daran hapert es in Österreich mindestens so sehr wie in Europa insgesamt.

Die EU ist nicht das Problem, sie hat nur dieselben Symptome wie die Staaten aus denen sie besteht.

achtung-start
15.09.2009 00:35
Richtig! Die Verfassung gehört geändert und der Parteienstaat abgeschafft.

Ein Politiker soll die Meinung aller Menschen in Gesetze formen und nicht der Hochfinanz folgen.

Kontra
16.09.2009 09:41

wenn die Politiker sich nur nach Umfragen richten würden, würde ein Staat ganz schnell bankrott sein.

Thomas Wetschnig
13.09.2009 20:55
Es gibt zu viel Nationalismus in der Welt.

Jene Menschen, die sich als Bürger der Erde und nicht bloss eines winzigen Landes fühlen sind aufgerufen, sich zu organisieren und der Gemeinschaft der world-citizens beizutreten:

http://www.flickr.com/groups/1110743@N22/

JA zum EU-Austritt
13.09.2009 21:41

Na, Sie sind vielleicht ein kleinkarierter Weltbürger!
Ein Weltstaat ist doch viel zu klein, um in der Milchstraße bestehen zu können.
Nur wenn sich letztendlich auch die gesamte Milchstraße zusammenschließt, kann man gegen die Andromeda-Galaxie bestehen!
Ihr kleinkariertes Weltstaatdenken ist ja richtig retro!

webinformationat
13.09.2009 21:28
Demokratisch können nur kleine Einheiten sein. Das sind in Europa die Nationalstaaten.

Der Weltstaat gehört Ihnen alleine.

Thomas Wetschnig
14.09.2009 09:51
Nationalismus ist ...........

............ das Verbrechen, die Menschen auf ihre Herkunft zu reduzieren. Ich begehre mein Recht, nicht auf meine Herkunft reduziert zu werden und überall wo es mir beliebt, zuhause zu sein. Niemand hat das Recht, sich anzumassen, mir das vorzuenthalten!

khaleb
16.09.2009 00:03
ihr Recht endet dort,wo das der anderen beginnt

Vielleicht will man Sie nicht überall?

Thomas Wetschnig
16.09.2009 09:17
Ja und vielleicht ............

.......... will ich Sie auch nicht haben in der Stadt, in der ich lebe! Also dann verschwinden Sie bitte aus meiner Stadt!
Ich weiss nicht, woher Sie die Unverfrorenheit nehmen, über andere Individuen zu verfügen.
Eine derartige Respektlosigkeit gegenüber dem freien Individuum schreit wirklich zum Himmel.

achtung-start
15.09.2009 22:48

Dann lassen wir mal abstimmen, ob die Europäer einen Superstaat wollen, der nie demokratisch sein kann, oder freie, demokratische Staaten.

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