Revolutionsheld Almeida beigesetzt

15. September 2009, 23:46

Einer der populärsten Führer der Castro-Revolution starb an Herzversagen - Vizepräsident gehörte seit der Revolution zum innersten Machtzirkel

Havanna - Der kubanische Revolutionsheld Juan Almeida Bosque ist am Dienstag beigesetzt worden. Sein Sarg wurde von einer militärischen Eskorte quer durch die östliche Stadt Santiago gefahren, den frühen Wirkungsort Almeidas. Entlang der Strecke durch die zweitgrößte Stadt des Landes nahmen tausende Bewohner und Staatsbedienstete von dem am Freitag verstorbenen 82-Jährigen Abschied.

Almeida wurde anschließend in einem "La Esperanza" (Die Hoffnung) genannten Mausoleum beigesetzt. An der Beerdigung nahm auch Präsident Raúl Castro teil.

Herzversagen

Juan Almeida Bosque, der an seiner Seite gegen den Diktator Fulgencio Batista gekämpft hatte, starb im Alter von 82 Jahren. Wie die staatlichen Medien am Samstag berichteten, erlag Almeida einem Herzversagen. Er war kubanischer Vizepräsident und gehörte dem mächtigen Politbüro der Kommunistischen Partei an.

Die Regierung in Havanna ordnete Staatstrauer an. Almeida werde "in den Herzen und Köpfen" der Kubaner ewig weiterleben, hieß es in der offiziellen Trauerbotschaft. In allen Provinzhauptstädten sollen Fotos von Almeida aufgestellt werden, vor denen die Bevölkerung Abschied nehmen kann. Almeidas Leichnam wird nicht öffentlich aufgebahrt. Almeidas Begräbnis mit militärischen Ehren werde nach seinem letzten Willen in den Bergen der Provinz Santiago de Cuba stattfinden, teilte die Kommunistische Partei mit. Der genaue Zeitpunkt müsse noch festgelegt werden.

Almeida, von Beruf Maurer, der bereits im Alter von elf Jahren zu arbeiten begann, war einer von drei Männern, denen der Titel "Comandante de la Revolución" (Kommandant der Revolution) - neben Che Guevara und Camilo Cienfuegos - verliehen wurde. Er war 1953 an dem fehlgeschlagenen Angriff auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba beteiligt, der als Beginn des Aufstands gegen das Batista-Regime gilt. Nach dem endgültigen Sieg über den Diktator 1959 gehörte Almeida zu den mächtigsten Männern Kubas. (APA/AP)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 47
1 2
Kohlhaas1
41
18.9.2009, 12:25
RvolutionsHELD ??????

Revoluzzer sind allem voran zuerstmal Blutsäufer und dann Diktatoren oder deren HElfershelfer.
Was daran heldisch sein soll entzieht sich meinem Verständnis.
Guevara war z.B. zeitweise KZ Kommandant in Kuba.
Und die dumme Masse feiert ihn.
Man sollte über die Opfer reden und nicht die Verbrecher glorifizieren.
Immerhin kommt aus dieser Denkweise die Verniedlichung der Moritaten von vor sechzig Jahren.

Jürgen Rembremerding
41
16.9.2009, 08:38
Dir Füße ausgerichtet nach Trier!

Fritz Wunderlich
00
17.9.2009, 12:57

london, highgate

karim massoul
04
16.9.2009, 17:12

Nein,gen Karl Marx.

gistof
53
16.9.2009, 00:27
Die Diktaturfans sind

heute wieder voll im Saft! Wenn wieder einmal ein paar Journalisten für 30 Jahre in ein Kellerloch geworfen werden (weil sie eine Zeitung gründen wollten oder vielleicht sogar eine andere Partei), finden das die Standardbobos gut. Aber wehe man muss Fingerabdrücke abgeben, wenn man in die USA will, dann ist das die Reinkarnation des Faschismus...

Horst Holger
42
16.9.2009, 00:23
so gehen sie dahin- die ewiggestrigen Alten die das Land in den Ruin getrieben haben

dem cub. Volk sei zu gönnen, daß die Folgegeneration nicht allzu brainwashed von der "Revolution" in deren Fußstapfen tritt

karim massoul
15
16.9.2009, 17:16

Oh Horst-Holger,was kennen Sie wirklich von Cuba,aber als Arier erlauben Sie sich abfällig über eine andere politische Kultur Ihr bestes zu geben.Viele Poster haben Sie schon gefragt,wann waren Sie eigentlich einmal in den Ländern in LA wo Sie alles so gut besser wissen und sogar immer die Meinung der Menschen bis auf den Punkt kennen.Sie sind einfach ein Genie!

Kohlhaas1
21
18.9.2009, 12:26
Den Rassismus bringst Du gerade mit dem unnötigen Angriff.

:(

karim massoul
10
18.9.2009, 20:17

Welcher Angriff Koohlhaase 1 ?

Kohlhaas1
11
18.9.2009, 21:22
Der rassische Hinweis auf den Arier vielleicht ?

.

emma goldman
12
16.9.2009, 16:45

....wäre und würde mit Hilfe der Usa unverzüglich wieder eingeführt werden. Die grausamen Exilkubanischen Menschenschinder die jetzt z.b. auch in der Dom Rep.ihr Unwesen treiben, würden ihre Positionen wieder erlangen. Vielleich können die Kubaner ja solange ausharren bis die usa in einer Finanzkatastrophe untergeht.
Lang lebe die Kubanische Revolution.

emma goldman
11
16.9.2009, 16:39

....reissen sie sich ein bisschen zusammen.
Die positiven seiten der revolution überwiegen selbstverständlich disproportional. Seits die Russen nimma gibt, ist das Land immerhin völlig auf sich selbst gestellt. Wenn auch krass übertrieben so kann man die etwaigen Folgen einer Ísolation allein schon daran erwägen, dass selbst einem Land wie Österreich der "Untergang" prphezeit wurde, wenn nicht alle brav ihr Kreuzerl beim Eu-Beitritt zu machen bereit wären. Und Kuba ist schon seit 40Jahren isoliert. Noch dazu verhinderten die Sowjets eine eigenständige industrielle Entwicklung, um kuba an sich zu binden. Und die Kubaner waren ihrerseits dazu gezwungen alles zu tun was ihnen die sowjets vorschreiben. Das feudale Sklavensystem....

Bibabutzemann
00
21.9.2009, 10:02

Nun, dass das sowjetische Solidaritätsgefasel nur eine Phrase gewesen ist, kann man wohl kaum dem Westen Vorwerfen.

Im übrigen würde Kuba auch ohne Embargo nicht viel anders aussehen. Verfall und Verwesung sind nun mal die typischen Kennzeichen kommunistischer Staaten.

Ganz Osteuropa sah nach 40 Jahren Kommunismus so aus, auch ohne Embargo.

emma goldman
00
21.9.2009, 18:14

Das war keine Phrase, die Sowjets haben in Lateinamerika einiges positives geleistet.
Der Westen hatte und hat nie etwas anderes im Sinn als die Länder auszusaugen.

Bibabutzemann
00
21.9.2009, 19:10

Du hast doch selber geschrieben:

"Noch dazu verhinderten die Sowjets eine eigenständige industrielle Entwicklung, um kuba an sich zu binden. Und die Kubaner waren ihrerseits dazu gezwungen alles zu tun was ihnen die sowjets vorschreiben. Das feudale Sklavensystem...."

Tja, immer diese konterrevolutionären Sowjets, ohne sie hätte der Kommunismus so schön sein können.

emma goldman
00
21.9.2009, 19:43

Die anderen sind noch viel sclimmer.

*space
00
16.9.2009, 09:34

Träume sind Schäume.

Señor Mascarenas
41
13.9.2009, 22:44
Diktatur=Verbrechen

egal ob sie faschistisch oder kommunistisch ist.
Da hilft kein Jammern der europäischen Ewiggestrigen und Träumer.

emma goldman
30
14.9.2009, 15:41

...durch die Herstellung einer permanenten Kriegsdrohung, durch das Embargo auf das sich Castro ausreden kann, wurde die Dikatur durch die Usa regelrecht befördert.

Señor Mascarenas
01
15.9.2009, 11:05
danke fuer die einfache erklaerung!

Hansapflast
43
13.9.2009, 10:28
Stimmt doch gar nicht!

Das hier ist eine Verschwörungs-Theorie. Die Wahrheit ist:
Almeida ist schon in der sechsten Staffel hops gegangen - in den Armen von Jack Bauer!

Michael Holzermayr2
00
13.9.2009, 08:59
KampfgefährteN

Deutsch auf diesem Niveau sollte man beherrschen.

Jürgen Rembremerding
01
16.9.2009, 10:41
"KampfgefährtInnnen"

So viel Gender Mainstreaming muss sein!

allioli
412
12.9.2009, 20:54
Er wird der Letzte sein, aber in unseren Herzen wird er ewig leben

Aber Leute... Almeida ist tot.

Aber was ist mit Fidel, dem grande Commandante? Er lebt und wird ewig in unseren(meinem) weiterleben!!
Nein nicht weil ich Kommunist bin, ganz bestimmt nicht, aber dieser Mann zeigt Rueckgrat, und zwar ein richtig starkes!!! Er zeigt den Amis schon seit wievielen Jahren, dass er sie nicht braucht. Er macht sich nicht zum Affen und sucht den leichten Weg, aber er nimmt auch nicht den Dummen Weg, siehe Afghanistan, Iran und Irak, nein er nimmt den Weg des Ignorieren.... Er beachtet sie nicht und darum sind sie fuer ihn auch nicht da!!!
Ich hoffe dieser Mann lebt noch EWIG denn er hat es Verdient!!!

Allioli

Horst Holger
21
16.9.2009, 00:25
mit Ihrer Meinung stehen Sie wohl ziemlich alleine da

nur wenige Cubaner werden Ihnen da zustimmen. Sie müssen ja auch nicht in Cuba unter dem Regime leben und leiden

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 47
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.