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Jermaine Jackson während einer Pressekonferenz rund um die Planung des "The Tribute - In Memory of Michael Jackson"-Konzerts in Wien. Das Konzert wurde abgesagt.
Wien - Der Stadt Wien wurde im Vorfeld des gescheiterten "Tributes" für Michael Jackson offenbar das Kommen von Superstars in Aussicht gestellt. Laut APA-Informationen hatten die Veranstalter in einem Schreiben betont, dass mit dem Auftreten von Popgrößen wie Madonna, U2, Mick Jagger, Whitney Houston oder Elton John zu rechnen sei bzw. dass mit diesen gesprochen werde.
Die Stadt sagte daraufhin eine finanzielle Beteiligung von 600.000 Euro zu. Letztendlich wurden statt der genannten Stars aber weniger bekannte Künstler präsentiert - wobei diese zum Teil sogar rasch wieder absagten. Die Organisatoren des Events, das am 26. September vor dem Schloss Schönbrunn über die Bühne gehen sollte, haben zuletzt wiederholt versichert, im Vorfeld nie Namen genannt zu haben.
Nichts sei "versprochen" worden
Der Produzent des ursprünglich für Wien geplanten Tribute-Konzerts für Michael Jackson, Georg Kindel, hat am Samstag bestätigt, dass in einem Schreiben an die Stadt Namen bestimmter Stars genannt worden sind. Allerdings: Es sei nicht "versprochen" worden, dass diese fix auftreten. Vielmehr sei darauf hingewiesen worden, dass es mit den Top-Leuten Gespräche gibt bzw. geben wird. Das Konzert in London wird jedenfalls stattfinden, betonte Kindel
Auch der Wiener Tourismusdirektor Norbert Kettner hat im Interview mit "Wien heute" am Freitagabend betont, dass die Beteiligung von Superstars im Raum gestanden sei. "Natürlich wären wir nie auf die Idee gekommen, ein Konzert mit so massiven Steuermitteln zu fördern, wenn nicht am Anfang bei den Gesprächen gewisse Namen gefallen wären", so Kettner, der jedoch keinen dieser Namen nennen wollte.
Kein Imageschaden
Kettner sieht keinen Imageschaden für die Stadt wegen der Absage des Tribute-Konzerts. Zwei Tage negative Berichterstattung sind aus seiner Sicht "zu kurz", um den guten internationalen Ruf Wiens zu schädigen, sagte Kettner in der "ZiB24". "So was tut weh", kommentierte er allerdings die Schlagzeilen zur Absage des Konzerts.
Für die Veranstalter Georg Kindel und Jermaine Jackson hatten negative Medienberichte Mitschuld an der Absage. Das Konzert soll nun im Juni 2010 im Londoner Wembley-Stadion nachgeholt werden.
Innerhalb der Woche habe sich eine "Schräglage entwickelt in der medialen Darstellung. Und deswegen mussten wir auch die Reißleine ziehen", sagte Kettner, der nicht glaubt, von den Veranstaltern getäuscht worden zu sein. "Da ist kein Vorsatz sicher gewesen." Man habe fälschlicherweise geglaubt, das Riesen-Event in acht Wochen hinzubekommen.
Selbst habe man "wenig falsch gemacht". Wenn eine Stadt ein derartiges Projekt angeboten bekomme, müsse sie Ja sagen.(APA)
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es in Wien zu versuchen, rührt daher, daß es weltweit, aber besonders in den USA, den Ruf von Deppen hat, mit denen man alles, aber auch wirklich alles machen kann. Das ist auf die Signale zurückzuführen, die man seit dem Bestehen der 2.Republik nach außen gelassen hat. Der Wiener als nuschelnder, schleimiger, wirtschaftlich und politisch verdächtiger, aber harmloser nützlicher Idiot. Dort kann man so etwas Unsinniges planen, und sie werden sich noch einbilden, daß es ihrem Image etwas bringen wird, und werden sogar noch Steuergelder dazulegen! Sogar die B-Klasse des amerikanischen Business hat da noch eine klarere Sicht! Hängen bleibt ein internationales Gelächter, wie blöd die sind. Die gescheiten kennen sie ja nicht. Woher auch?
Jermaine, lieber Freund, lass dich umarmen.
Ich kann den Rummel über euer Tribute-Konzert nicht verstehen - ehrlich, denn Wien ist doch der Nabel der Welt!
Und wie der Werbewert für Wien - freilich erst NACH der Konzertabsage - in ungeahnte Höhen gestiegen ist, ist doch unglaublich.
Dagegen das piefige Deutschland - noch nicht mal ein anständiges Schnitzel gibt es dort (in Hamburg!).
Und der der Prater-Biergarten (in Berlin!) läßt an einem Regentag auch keine Stimmung aufkommen.
Also versuche es bitte nochmals in Wien und sei es auch nur mit einer Jackson-One Reunion bei einer Baumarkteröffnung!
ganz egal wie - unverständlich ist, dass so ein Event mit Fördermittel aufgemopst wird. Derartige Veranstaltungen rechnen sich selbst. Doch in einem Land, wo es Musicals gibt, die mehrere Jahre ständig ausverkauft sind und trotzdem Verluste machen und Förderungen brauchen, können scheinbar Politiker gar nicht anders denken. Für EURO 600.000 gäbe es andere kulturelle Förderprojekte - achja, aber vielleicht so publikumswirksame Auftritte für PolitikerInnen.
'Glücklicherweise Absage von Madonna, dadurch wurde Platz für DJ Ötzi, welcher viel besser zu den Popgrößen Stürmer und Naidoo passt. Auch wenn dadurch die Eintrittspreise leicht erhöht werden müssen';-)
Die Herren Xin.. ähm Kindel und Jackson werden sicher noch ein nettes Tribute organisieren. Wenn nicht in London 2010, dann halt in Korea 2011 oder Abu Dhabi 2012 oder eben Caracas 2013, Adelaide 2014, Grammatneusiedel 2015... usw. irgendwann wird's scho klappen - Kopf hoch!
Also vorweg gesagt, micht interessieren weder der Grund für das Konzert, noch eine der auftretenden Bands, ich wäre also auch nicht hingegangen.
Aber wie das ganze abgelaufen ist, ist wieder einmal typisch für das grantige Wien. Anstatt froh zu sein, dass irgendjemand in dieser Provinzstadt auftritt, macht man sich über die Zusagen lustig und fordert stattdessen nur das Beste vom Besten. Jegliche Unterstützer werden sofort politisch bombadiert.
Und wenn dann die Stars absagen weil sie nicht die Zielscheibe für solche Attacken sein wollen, hat ja sofort jeder vorher gewusst "dass das eh nix werden wird". Und jeder fühlt sich wieder bestätigt gleich im vorhinein alles neue schlecht zu machen.
Ständig ist von Künstlern die Rede.
Kann mir bitte jemand erklären, was das ganze mit Kunst zutun hat ??
So ein Glück dass dieser Kelch an Wien vorübergegangen ist. Und "unsere" PolitikerInnen wären ja glatt imstande gewesen, für diese, äh, Kunst noch unser Steuergeld herzuschenken.
Die V. waren, entgegen ihrem Ruf, ein Kulturvolk (wenigstens nachdem sie einige Zeit durch römische Gegenden unterwegs waren).
Diese, äh, Künstler sind p.r.-Maschinen zum Abkassieren bei den kulturell schlicht Strukturierten. Soll sein, aber nicht mit meinem Steuergeld.
"Superstars" - sagt doch schon alles. Deus que me livre.
bitte sparen sie sich die belehrungen, ich weiß, wer die vandalen waren. es geht hier allerdings um den sprachgebrauch im jahr 2009. ich weine diesem konzert und der abzocke rund herum sicher keine träne nach, das können sie mir glauben. es gibt allerdings auch dinge zwischen mainstream-pop und klassischer musik, und in diesem bereich finden sich sehr wohl künstler. einzig und allein klassik als kunst zuzulassen ist doch eher pseudoelitäres wunschdenken.
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