Therapie

Kaum Erfolge bei Alzheimer Demenz

11. September 2009, 11:48
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    foto: ap/greg m. cooper

    Alzheimer-Medikamente wirken sich nicht auf die Gedächtnisleistung aus.

Cholinesterasehemmer und Ginkgo können einige Symptome lindern - Nichtmedikamentöse Ansätze sind zuwenig untersucht

Noch immer gibt es keine Therapie, die Alzheimer Demenz entscheidend beeinflussen und damit dem schleichenden Vergessen langfristig Einhalt gebieten könnte. Durch Studien belegt ist lediglich, dass einige Medikamente kurzfristig bestimmte Symptome etwas lindern oder ihr Auftreten hinauszögern können. Für die Wirksamkeit der vielfältigen nichtmedikamentösen Verfahren fehlen entsprechende wissenschaftliche Nachweise. In den vergangenen Jahren wurde die Forschungsförderung für Alzheimer Demenz jedoch deutlich verstärkt. Trägt sie Früchte, könnten sich auf längere Sicht auch die Möglichkeiten der Therapie verbessern. Für eine wirklich erfolgreiche Demenzbehandlung werden aber wahrscheinlich ganz neue Ansätze notwenig sein.

Dieses Resümee zieht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Abschluss eines umfassenden Auftragspakets zum Thema Alzheimer Demenz. Auf Wunsch des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hatte das Institut untersucht, welchen Nutzen - und welchen Schaden - verschiedene Therapieangebote für Patientinnen und Patienten haben können. Auf den Prüfstand kamen dabei sowohl die Arzneistoffe Cholesterinesterasehemmer, Memantin und Ginkgo biloba als auch eine Vielzahl von nichtmedikamentösen Therapien, wie etwa das Angehörigentraining und kognitive Verfahren.

Nutzen nur für einzelne Aspekte belegt

Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IQWiG in Zusammenarbeit mit externen Sachverständigen feststellten, haben Arzneistoffe aus der Gruppe der Cholinesterasehemmer positive Effekte auf die sogenannte Kognition. Patientinnen und Patienten in einem leichten oder mittelschweren Stadium der Erkrankung, die in Studien einen Cholinesterasehemmer über mindestens vier Monaten einnahmen, konnten sich beispielsweise Dinge besser merken als die Erkrankten, die ein Scheinmedikament einnahmen.

Auf die Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, scheinen sich dagegen Ginkgo biloba enthaltende Präparate günstig auszuwirken, sofern sie hoch genug dosiert werden (240 mg täglich). Auch hier fand das IQWiG Belege in Studien mit leicht oder mittelschwer Erkrankten. Allerdings bleibt die Größe des Effekts unklar, weil die Ergebnisse in den einzelnen Studien sehr unterschiedlich ausfielen.

Dass Patientinnen und Patienten profitieren können, ist aber jeweils nur für solch begrenzte Therapieziele nachgewiesen. Für andere Behandlungsaspekte, wie etwa Begleitsymptome (z.B. Unruhe, Depression), Lebensqualität oder Pflegebedürftigkeit, liefern die Studien entweder keine entsprechenden Belege oder die Daten sind nicht hinreichend sicher interpretierbar - in einigen Fällen wurden sie auch gar nicht erhoben.

Fraglicher Profit

Bei der dritte Gruppe von Alzheimer-Medikamenten, beim Wirkstoff Memantin, ist für keinen Aspekt der Erkrankung der Nachweis erbracht, dass Patienten von diesem Wirkstoff mehr profitieren als von einem Scheinmedikament - auch nicht für die Gedächtnisleistung oder die Alltags-Kompetenz.

Memantin ist zur Behandlung der mittelschweren und schweren Alzheimer Demenz zugelassen. Zwar kann auch Ginkgo bei diesen Patienten verordnet werden. Ob und wie gut Ginkgo bei den schwerer Erkrankten wirken, lässt sich auf Basis der verfügbaren Studiendaten aber nicht eindeutig sagen. Denn speziell auf diese Patientengruppe ausgerichtete Studien fehlen.

Unklare Langzeiteffekte

Obwohl die drei genannten Medikamente vergleichsweise untersucht sind, gibt es deutliche Forschungslücken: Der überwiegende Teil der Studien hatte eine Laufzeit von maximal einem halben Jahr, sodass unklar bleibt, welche Effekte die Präparate bei einer längeren Anwendung haben. Das gilt auch und gerade für unerwünschte Nebenwirkungen, die insbesondere bei den Cholinesterasehemmern erheblich sein können (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall).

Zudem fehlen aussagekräftige Studien, die die Arzneistoffe untereinander oder mit nichtmedikamentösen Therapien vergleichen.

Großer Nachholbedarf

Noch gravierender sind Forschungsdefizite allerdings bei den nichtmedikamentösen Therapien: Zu geringe Forschungsmittel und eine unterentwickelte Studienmethodik führen dazu, dass auch für Verfahren, die Potenzial haben, keine zuverlässigen Aussagen getroffen und damit auch keine Belege für einen Nutzen erbracht werden können.

Die Vielfalt der Ansätze ist groß und einige erscheinen auch vielversprechend: Gedächtnisübungen oder Alltagsaktivitäten in der Gruppe gehören ebenso dazu wie Schulung von Angehörigen. Zwar fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine ganze Reihe von Studien. Schwächen bei der Planung oder Durchführung führten jedoch dazu, dass die Ergebnisse nicht zuverlässig interpretierbar waren. Einen Beleg für den Nutzen eines der Verfahren konnte das IQWiG deshalb nicht feststellen.

Nutzenbelege bei breitem Einsatz

Was die Studienmethodik betrifft, hinken die nichtmedikamentösen Verfahren allerdings generell den Arzneimitteln hinterher. Ein wichtiger Grund für den Rückstand ist, dass es hier kein Zulassungsverfahren und damit auch keine Behörde gibt, die Studien mit einem methodischen Mindeststandard einfordert. Anders als in der Pharmabranche fehlen in der Regel auch finanzstarke Großunternehmen, die Studien finanzieren.

Jedoch deshalb bei bestimmten Therapien eine Ausnahme zu machen und sie ohne Nutzenbelege breit einzusetzen, ist aus Sicht des IQWiG nicht zu rechtfertigen. Denn ungenügend evaluierte Therapien können Patienten psychisch und körperlich schädigen und die Solidargemeinschaft unnötig finanziell belasten.

Geldquellen fehlen

"Was uns in Deutschland fehlt, ist eine öffentliche, von der Industrie unabhängige Forschungsfinanzierung für Fragestellungen, die für die Behandlung der Patienten wichtig sind. Das macht sich bei bestimmten Therapieansätzen zur Alzheimer Demenz besonders schmerzlich bemerkbar", sagt IQWiG-Leiter Peter Sawicki. "Wir müssen endlich öffentliche Geldquellen für kontrollierte klinische Studien erschließen."

Zumindest im Fall der Alzheimer Demenz wurden in den vergangenen Jahren die Weichen neu gestellt: Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Ende 2007 ein eigenes Forschungsförderungsprogramm aufgelegt. Das "Leuchtturmprojekt Demenzen" vergibt im Themenfeld "Sicherung einer evidenzbasierten Versorgung" auch Gelder für die "systematische Auswertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse". Ende Juni 2009 nahm in Bonn das ebenfalls mit staatlichen Mitteln finanzierte Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) seine Arbeit auf. Der Etat von 60 Millionen € pro Jahr wird vor allem in die Erforschung von Demenz fließen.

Seit 2008 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) darüber hinaus das Kompetenznetz Degenerative Demenzen (KNDD). Derzeit drei Forschungsverbünde widmen sich vor allem der Entstehung und dem Verlauf der Alzheimerschen Krankheit. Über einen Zeitraum von 12 Jahren stehen ihnen dafür insgesamt 50 Millionen € zur Verfügung.

Institutsleiter Peter Sawicki sieht darin einen Schritt in die richtige Richtung: "In einigen Jahren werden wir vermutlich einige Forschungslücken geschlossen haben." Zugleich warnte er aber auch vor überzogenen Hoffnungen: "Vielleicht werden wir irgendwann Demenzpatienten heilen können. Bis dahin kommt es aber darauf an, die Patienten sozial und pflegerisch besser zu betreuen und Angehörige zu entlasten. Wir brauchen gesichertes Wissen darüber, mit welchen der vorhandenen Möglichkeiten wir ihnen am besten helfen können. Dafür ist es wichtig, versorgungsrelevante Therapie- und Betreuungsansätze besser in Studien zu untersuchen." (red)

 

Kommentar posten
17 Postings
Jens Schneiderson
00
14.1.2010, 15:45
Verbesserung


Ich nehme Ginkgo zur Durchblutungsförderung täglich! Habe auch eine deutliche Verbesserung bemerkt! Ich denke bei Demenz kann man keine Wunder erwarten, viele spüren aber eine Verbesserung ihrer Mentalen Leistung. Werde weiterhin Ginkgo zur Durchblutungsförderung zu mir nehmen. Es gibt recht viele Anwendungsgebiete, siehe hier:
http://www.apomio.de/preisverg... -gmbh.html

Clemens Schwarz
00
25.9.2009, 12:09
Ist ein Todschlagargument

"Denn ungenügend evaluierte Therapien können Patienten psychisch und körperlich schädigen und die Solidargemeinschaft unnötig finanziell belasten"

Die Solidargemeinschaft ist belastet und die schuld dafür wird immer dem andern zugeschoben. Eine Evaluation und wissenschaftliche weiterentwicklung einer individuumszentrierten Alternativmedizin sollte vorangetrieben werden. Gute Ansätze gibt es zu Hauf. Es verdient halt nicht jemadn wirklich damit. Reich wird man weder als Arzt noch irgendeine Pharma. Warum entstehen Entzündungen im Hirn. In meiner Logik, muss da etwas sein, was da nicht hingehört. Die Entzündung ist Folge von etwas. Suchen sie den Dingen die da nicht sein sollten und sie sind der Verlangsamung des Prozesses auf der Spur.

Frrranz
00
14.9.2009, 13:55
Verwaltung statt Pflege

Derzeit betreiben die 24 Sozialversicherungsanstalten und der Hauptverband insgesamt 18 Rechenzentren mit 26 Großrechnern, 1.100 Servern ... Diese IT Landschaft kostet jährlich 200 Mio € an Sach und Personalaufwand.

Geld für Tageszentren für Demenzkranke ist rar. Der Aufenthalt in diesen Tageszentren ist von den Patienten selbst zu bezahlen.

Personal wird teils aus Freiwilligen rekrutiert. Sozialhilfeverbände haben meist kein Geld.

Versicherungen gegen Geld für Verwaltung aus, nicht aber für die Betreuung der dementen Menschen mit der Begründung, dass Alzheimer unheilbar sei.

Die Verwaltung heilt zwar auch niemanden, die Prokuristen sind aber von der Straße weg.

Johann79
00
14.9.2009, 14:27
Infrastruktur statt Computer

Demenz plagt nicht nur den Erkrankten.

Zeitliche, psychische, physische, soziale und finanzielle Belastungen destabilisieren die Familie.

Es muß auch Angebote geben, die regelmäßig Normalität einkehren lassen.

Tageszentren sind da eine Hilfe, die den pflegenden Angehörigen eine Atempause verschaffen können und einen längeren Verbleib in der familiären Umgebung stützen.

Johann79
00
14.9.2009, 08:52
Jung bleiben !

Pflegende Angehörige sind bei dieser Krankheit sehr belastet und gesundheitlich gefährdet.

Die Umwelt nimmt die Krankheit des Betroffenen spät wahr.

Pflegende Angehörige sind mit Verhaltensänderungen konfrontiert und bräuchten Fähigkeiten, die üblicherweise nur Profis haben.

Sozialversicherungen zahlen Aufenthalte in Tageszentren nicht, weil Demenz nicht heilbar ist.

Entlastung der pflegenden Angehörigen auf einer regelmäßigen Basis, wie Tageszentren dies leisten könnten, bleiben Privatsache.

Die Verfügbarkeit/Erreichbarkeit solcher Tageszentren (vergleichbar mit Kindergärten für Alzheimerkranke) ist ein 2. Problem.

Demenzerkrankungen haben Zukunft. Viel mehr Menschen werden diese Krankheiten erleben, weil wir älter werde

Markus -
00
12.9.2009, 09:51

In den Krankenhäusern und Pflegeheimen gibts heute deswegen so viele Demente, weil man vor 30 Jahren gesagt hat: RR = 100 plus Lebensalter.
Wenn mich ein Angehöriger fragt, was er vorsorglich für sich tun könne, wenn er aus einer Alzheimerfamilie kommt, sag ich: nicht strenge sondern sehr strenge Blutdruckeinstellung - besonders beim Diabetiker -, aber (beim Diabetiker) nicht zu scharfe Zuckereinstellung.
Und ergänzend das, was man immer schon gesagt hat, soziale Kontakte, körperliche Aktivität; Muskelmasse!

Das_Essentielle
14
11.9.2009, 21:04
vor einiger zeit

war auf 3sat glaub ich eine doku über alzheimer..dort hat ein neurologe berichtet, dass er anzeichen dafür gefunden hat, dass alzheimer im wesentlichen eine art entzündung wäre und hat es erfolgreich im labor an ratten(?) getestet..mit schlichten entzündungshemmenden medikamenten

der einzige haken warum sich seine methode nicht durchsetzt: die pharmaindustrie verweigert ihm
gelder/anerkunnung oder sowas (kein plan mehr, ist schon länger her), weil mit solchen althergebrachten mediakamenten kein oder nicht genug profit zu machen sei

Hans Johann1
00
13.9.2009, 15:24
Entzündungshemmende Stoffe hemmen das Entstehen von Alzheimer

Es gibt bereits Studien auch beim Menschen die beweisen dass Entzündungshemmer die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken, wesentlich reduzieren. Curcuma und Wobenzym sind Beispiele für diese Art von Entzündungshemmern.

wieviel kommunismus ist es bitte?
20
12.9.2009, 01:20
blödsinn

sie kennen sich nicht aus,
lesens wenigstens den wikipedia artikel über alzheimer bevors son blödsinn schreiben.

Hans Johann1
01
13.9.2009, 15:33
Kommentar spricht für sich selbst

Es scheint dass sie ihre Bildung nur aus der Wpedia beziehen. Entzündungshemmer reduzieren wesentlich das Risiko an Arteriesklerosis und an Alzheimer zu erkranken.

der BürgerKönig
00
14.9.2009, 03:31
ja stimmt

ich habe ihr posting missinterpretiert.
sie haben natürlich völlig recht.
bitte vielmals um verzeihung.

Kathi1609
 
12
11.9.2009, 12:45
Kann ich bestätigen.

Von den Ch-Hemmern hat meine Großmutter nur Durchfall bekommen.

Am Gingko-Blödsinn hat nur die Apotheke verdient. Sie hätt auch Nimm-2 schlucken können.

Und beim Mementin hat der Neurologe sogar gesagt, das ist ihm noch zu unklar, ob das überhaupt was bringt. Bin beeindruckt - tatsächlich ein guter Mann.


Klar ist es schlimm, zuzusehen, wie sie immer weniger meine Großmutter ist. Aber trotzdem kein Grund, eine 85jährigen Körper auch noch mit zusätzlichen Medikamenten abzufüllen, die eh nichts bringen.

Gerhard Müller
00
12.9.2009, 04:09
Es ist aber auch so

dass man mit der Zeit auch immer weniger das Enkerl ist.

Das ist der Lauf der Zeit. Das mit den Medikamenten kann ich nur bestätigen, keines, was meine Mutter je bekommen hat (und es waren gleich Hämmer dabei, die sich schon gegenseitig widersprachen) haben ihr geholfen oder irgendwas mittelfristig positiv beeinflusst.

Das einzige was meiner Meinung nach einem Menschen in dieser Situation wirklich hilft, ist ein für den alten Menschen sicheres Umfeld. Wenn es die Familie schafft (auch wenn es oft mit unglaublichem Aufwand verbunden ist, da nicht alle mitspielen), so ist das das einzige, was für einen alten Menschen gut ist.

Und, das halte ich für das allerwichtigste: Klärt die Sache mit den billigen Packerlsuppen. Weg mit Maggi und Co.

johann potakowskyj
 
04
12.9.2009, 00:47
nur was passiert

wenn alle medikamente abgesetzt werden kann ich ihnen schon sagen. meine mutter, die bis dahin noch den haushalt selbst geführt hat, ist innerhalb zwei monate im altersheim total dement geworden ... all die guten mittelchen, die sie vorher genommen hat ... zur hirndurchblutung u.s.w. wurden durch ein ebruhigungsmittel ersetzt.

ich hab sie nach zwei monaten wieder rausgenommmen. verbesset hat sich dann alerdings auch nichts mehr.

eben, was oben gesagt wird. man kann einiges aufhalten und verzögern, aber reparieren kann man nichts.

magenta cyan
01
12.9.2009, 19:49

ebensolches hat sich in meinem umfeld abgespielt - gleicher schub, gleiche verschlechterung- bei konstanter einnahme des verschriebenen pillen-mix'. es gibt nichts. gar nichts und das dramatische daran ist, dass ursache wie auch verlauf (bis hin zur diagnosestellung) in der ärzetwelt bis heite mit kaffeesudlesen gleichzusetzen ist.

erschreckende ahnungslosigkeit in der branche, wenn man nachfragt. plappern nach , was sie im pathoö-buch mal gelesen haben. und glauben selbst fest darann.

Edain
00
12.9.2009, 11:19

Kann das im Wesentlichen bestätigen - bei meinem Vater hat man Verschlechterungen schon binnen ein oder zwei Tagen bemerkt, wenn mal auf eines der Medikamente vergessen wurde. Man kann's mit diesen Mittelchen nicht aufhalten oder verbessern, aber verzögern, tlw über Jahre hinweg.

Cartier1
00
11.9.2009, 14:00
finde Ihr Posting gut ...

... und sie ist immer noch Ihre Großmutter und wird es bleiben

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